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Service Oriented Architecture & Business Process Management

Geschäftsprozesse modellieren

BPMN setzt sich durch in der Praxis

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von Thomas Allweyer (Professor für Unternehmensmodellierung an der Fachhochschule Kaiserslautern)
Die Business Process Modeling Notation (BPMN) hat gute Chancen, sich auch im deutschsprachigen Raum als führende Modellierungsmethode für Geschäftsprozesse zu etablieren.

Derzeit beschäftigen sich viele Unternehmen mit der neuen Notation und prüfen, ob sie die BPMN in ihrem Haus als Modellierungsstandard etablieren. Dies belegt die rege Nachfrage nach Einführungsseminaren in die BPMN-Modellierung. Gefragt sind insbesondere Inhouse-Seminare, bei denen gleich ganze Teams aus den Bereichen Business-Process-Management (BPM) und IT geschult werden.

Bislang herrscht in vielen Unternehmen im Bereich Prozessmodellierung ein Methoden-Wirrwarr. Während manche Bereiche einfache Flussdiagramme verwenden, nutzen andere die proprietäre Methodik eines bestimmten Modellierungstools oder die Unified Modeling Language (UML). Letztere nutzen zumeist aber nur Informatiker. Recht weit verbreitet im Bereich der fachlichen Modellierung ist die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK). Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen Standard, und die Akzeptanz auf IT-Seite ist oftmals nicht gegeben.

Beispiel eines BPMN-Diagramms.
Beispiel eines BPMN-Diagramms.
Beispiel eines BPMN-Diagramms.

Ein allgemein akzeptierter Standard für die Prozessmodellierung ist eine wesentliche Voraussetzung für ein einheitliches Verständnis und eine durchgängige Prozessdokumentation. Durchgängigkeit heißt zum einen die Verwendung einer einheitlichen Darstellung über alle Unternehmensbereiche hinweg, zum anderen die Nutzung einer gemeinsamen Prozess-Sprache durch Fachbereich und IT und somit die Reduzierung der viel beklagten Kluft zwischen Fachanwendern und Software-Entwicklern.

(2 Beiträge), 
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signavio
Ein wichtiger Aspekt bei der Prozessmodellierung ist die Einbindung aller Innovationsgeber in einer Organisation. Dies schließt Mitarbeiter, aber oft sogar Kunden und Lieferanten mit ein. Ein Tool sollte daher unbedingt auch solche Leute abholen können, die keine Modellierungsexperten sind. Einen interessanten Ansatz verfolgt Signavio mit dem Signavio Process Editor: Über eine Diskussionsfunktion können Domänenexperten ihr Wissen austauschen, ohne selber BPMN-Diagramme editieren zu müssen. http://www.signavio.com/de/unternehmen/blog/71-prozesse-diskutieren-mit-signavio.html zum Beitrag

Thomas Reichelt
Mit Interesse hab ich diesen Artikel gelesen. Es ist in der Tat so, dass zwar jeder in der Lage ist mit Software seine Prozesse zu modellieren (Ich erinnere mich an Powerpointschlachten mit Prozessbeschreibung zur Befriedigung der Auditoren) Doch welche Prozessbeschreibungen sind wirklich hilfreich und unterstützen z.B. neue Mitarbeiter bei der Einarbeitung. Leicht lesbar (selbsterklärend) mit Zugriff auf aktuelle Arbeitsdokumente, mit jederzeitigem Zugriff und natürlich Aktualität ist der heutige Anspruch. Die Fa. 4iT hat mit EasyTurtle einen Meilenstein gelegt. Es lohnt sich dieses Werkzeug mal anzuschauen. http://www.pyramid-projects.com/home/easyturtle zum Beitrag


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