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Service Oriented Architecture & Business Process Management

SOA, Middleware, Java-Tools

Oracle enthüllt Produktstrategie für Bea Systems

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Event Processing

Im Bereich Datenintegration pflegt Oracle sein Produkt Data Integration weiter. Gleiches gilt für den BPEL Process Manager zur Orchestrierung von SOA-Services. Beim Thema Event-Processing führt Oracle Beas WebLogic Event Server und den hauseigenen Complex Event Processor zusammen. Laut Kurian soll aus den beiden Produkten eine neue Event-Processing-Engine entstehen.

Stärken wollen die Oracle-Strategen auch die vor allem in Großunternehmen etablierte Transaction-Processing-Software Tuxedo, die einst zu den Kernprodukten von Bea Systems zählte. Eine wichtige Rolle im künftigen Produktportfolio sollen ferner Beas Java Virtual Machine JRockit sowie die Virtual Machine Bea Liquid VM spielen. Letztere arbeitet unter anderem mit einer Hypervisor-Technik. In Sachen Business-Process-Management (BPM) will Oracle das eigene Produkt Business Process Analysis (BPA) mit Beas AquaLogic BPM Designer zusammenführen. Die Basis dafür soll ein gemeinsames BPEL-konformes Metadaten-Modell bilden.

Entwicklungs-Tools

Überschneidungen der Produktlinien gibt es auch im Bereich Entwicklungswerkzeuge. Oracles Ziel in diesem Kontext ist ein eine einzige integrierte Entwicklungsumgebung und ein einziges Metadatenmodell. Das integrierte Toolset JDeveloper bleibt nach den Aussagen von Kurian ebenso im Portfolio wie das Oracle Application Framework (ADF). Die Eclipse-basierenden Tools aus dem Bea Workshop bringt Oracle zusammen mit den eigenen Werkzeugen in das neue Produkt Oracle Eclipse Pack ein.

Oracles Portal-Strategie

Mit Spannung erwarteten Anwender nicht zuletzt die Portal-Strategie der Ellison-Company. Kurian zufolge werden das Bea WebLogic Portal und Oracles WebCenter-Framework verschmolzen. Im Segment Identity Management mutiert das Produkt AquaLogic Enterprise Security zum Oracle Entitlements Server.

Unterm Strich dürften die meisten Bea-Kunden mit der Roadmap einigermaßen zufrieden sein. Ob das auch für Oracles eigene Klientel gilt, bleibt abzuwarten. Nicht wenige Analysten hatten im Vorfeld der Übernahme gewarnt, Oracle könne einige seiner eigenen Produkte auf lange Sicht zugunsten der qualitativ besseren Bea-Systeme aufs Abstellgleis schieben.

Mehr zum Thema Service-orientierte Architekturen und Business-Process-Management finden Sie im CW-Experten-Blog SOA meets BPM.

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