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Service Oriented Architecture & Business Process Management

SOA: Eine Idee wird Realität

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von Karin Quack (COMPUTERWOCHE-Redakteurin)
Auf den diesjährigen "SOA Days" stellten viele Anwenderunternehmen bereits konkrete Lösungsansätze vor.

Die Post rief, und die Crème der deutschsprachigen Unternehmen kam: In diesem Jahr dominierten Praxisberichte die bereits traditionellen SOA Days im Bonner Post-Tower. "Gab es vor zwei Jahren noch hauptsächlich Absichtserklärungen, so sind die Unternehmen in diesem Jahr schon deutlich weiter ", resümierte Johannes Helbig, der als CIO der Deutschen Post AG den Gastgeber spielte.

Statt der bisherigen Zweiteilung in eine technische und eine Business-Konferenz gaben die Post AG und der Veranstalter Euroforum heuer einem kombinierten Event den Vorzug. Naturgemäß standen dabei organisatorische und wirtschaftliche Fragen im Vordergrund. (Mehr zum Thema SOA finden Sie im COMPUTERWOCHE-Wiki "SOA-Ratgeber" sowie im SOA-Expertenrat "SOA meets BPM")

Ein früher Höhepunkt der Konferenz war der Vortrag von Michael Gorriz, dem frisch gebackenen CIO der Daimler AG. Er zog Parallelen zwischen dem Fahrzeugbau und der Erstellung einer Unternehmensarchitektur. Motivation für die Einführung einer Service-orientierten Architektur sei die Grundannahme gewesen, dass in einem Konzern, der schwerpunktmäßig Fahrzeuge herstelle, Synergien durch Wiederverwendung erzielbar seien. So modular, wie Daimler - auf der Grundlage einer Fahrzeugarchitektur - seine Autos produziere, sollten sich mit Hilfe einer Service-orientierten Architektur auch die benötigten IT-Anwendungen zusammensetzen lassen.

Gorriz stellte dem Auditorium eine SOA-Roadmap vor, die vier Aspekte umfasst:

  • Organisation, Steuerung und Governance,

  • Methoden und Vorgehensmodelle,

  • Architektur und Technologie sowie

  • Geschäftsprozesse.

Der Zeitrahmen spannt sich von der Entwicklung erster Services im Jahr 2006 bis zur angestrebten Erstellung "optimierter Business-Services" mit kontrollierten Key-Performance-Indikatoren (KPI) in 2010.

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