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Office & Collaboration

Mashups: EAI mit Web 2.0

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von Frank Schönefeld (CIO der T-Systems Multimedia Solutions)

RPC und Soap

Viele Websites wie etwa Qype binden Google Maps ein, um geografische Informationen anzuzeigen.
Viele Websites wie etwa Qype binden Google Maps ein, um geografische Informationen anzuzeigen.
Viele Websites wie etwa Qype binden Google Maps ein, um geografische Informationen anzuzeigen.

Demgegenüber wird in der RPC-Welt das Netz als Heimat verschiedener Netzobjekte aufgefasst, die alle etwas anderes können und auch alle eine andere Sprache sprechen. Soap und WSDL (Web Services Description Language) versuchen nun, diesen RPC-Gedanken in das Web zu übertragen. Einem guten Mashup ist es allerdings egal, ob der zu integrierende Dienst den REST-Anforderungen genügt, oder ob er der Web-Service-Fraktion per zustandsbehafteter Kommunikation mit Soap und WSDL angehört. Viele APIs der großen Anbieter bieten beide Protokolle für die Kommunikation an, wobei REST sukzessive die Oberhand zu gewinnen scheint. Die vier am meisten benutzten APIs Google Maps, Flickr, Amazon und YouTube in Mashups bieten REST-basierende Protokolle, unterstützen jedoch auch andere. Auch in puncto Skalierbarkeit hält REST mit Soap mit, wenngleich mit unterschiedlichen Ansätzen: Interaktionen sind in REST quasi autark, weil alle notwendigen Informationen in den Repräsentationen der Ressource enthalten sind. Da alle Interaktionen zustandslos verlaufen, muss bei einem Wechsel von einem Server zu einem anderen kein Status ausgetauscht werden dies wirkt sich wiederum positiv auf die Skalierbarkeit einer Anwendung aus.

Integration auf Datenebene

Während im klassischen Integrationsumfeld die Daten durch einfaches Extrahieren, Transformieren und Zusammenfassen in ein neues Repository integriert werden, lassen sich diese Prozesse im Web-Umfeld separat organisieren und anstoßen. Die derzeit bevorzugte Variante von Servern, die permanent Datenströme anbieten wie etwa Blogs oder News-Sites - leistet dies mittels RSS- oder ATOM-Feeds. Diese Methode ermöglicht es Clients, Datenströme durch regelmäßige Abfrage beim Server zu abonnieren und entweder in unveränderter Form darzustellen oder auch beliebig zu bearbeiten. Neuere Versionen von RSS unterstützen auch Anhänge, so dass sich höher aggregierte Inhalte, wie etwa bei Podcasts oder Vodcasts, leicht verteilen lassen.

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