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Office & Collaboration

Projekt-Management: Software steuert Teams und bindet Kunden ein

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Das Softwarehaus Lorenzsoft hat mit "Lorenzpro" ein System für das Management mehrere Projekte im Team auf den Markt gebracht. Es wendet sich an mittelständische Betriebe, die zahlreiche Vorhaben arbeitsteilig steuern wollen. Grundlage für das Produkt war ein intern verwendetes Datenbankwerkzeug.

Lorenz Software aus Freising entwickelt im Kundenauftrag betriebswirtschaftliche Software. Um die Entwicklungsprojekte steuern und überwachen zu können, hatte die Firma ein eigenes Projekt-Management-System gebaut, das jetzt als "Lorenzpro" als Produkt vermarktet wird.

Nach Darstellung des Softwarehauses können Anwender mit dem datenbankgestützten Werkzeug komplexe Projekte wie etwa die Entwicklung von Programmen steuern, wobei sowohl die Projektaufgaben als auch die Planung und Überwachung von Vorhaben dabei abdeckt werden. Lorenzpro ist mit dem Ziel entwickelt worden, alle Projektaufgaben so abzubilden, dass durch mehr Zeit- und Ressourcentransparenz eine optimale Planung und Steuerung gewährleistet werden kann, so der Hersteller. Auf diese Weise schließe Lorenzpro die Lücke zwischen Entscheidern und Umsetzern.

Die Web-basierende Benutzeroberfläche präsentiert jedem Projektmitarbeiter seine individuelle und tagesaktuelle Aufgabenliste. Aus dieser Aufstellung lassen sich der Arbeitsaufwand sowie die Auslastungsprognose pro Mitarbeiter ermitteln. Berechnungsgrundlage ist ein Aufwandsplanwert, der jeder Aufgabe zugewiesen wird. Mitarbeiter erfahren so, wann sie mit wie viel Zeit am Projekt beteiligt sind und können ihr Arbeitspensum ermitteln.


Foto: Lorenzsoft

Projektleiter erfahren über das System, welche Aufgaben erledigt sind. Gleichzeitig behalten sie den Überblick, welche Arbeitszeitkapazitäten der Mitarbeiter sie verplanen können. Änderungswünsche seitens eines Kunden werden allen Projektbeteiligten sofort ersichtlich. Einsehen lassen sich auch die tatsächlichen Zeiten für einzelne Aufgaben und somit für das Projekt, so dass der Anwender der Software beispielsweise Planüberschreitungen bei der Arbeitszeit dem Kunden in Rechnung stellen kann.

Auf Wunsch kann auch der Kunde, sprich Auftraggeber, eingebunden werden. Hierzu vergeben die Softwarenutzer entsprechende Zugriffsrechte. Kunden haben so die Möglichkeit, Teilergebnisse eines Projekts über Abnahme- und Reklamationsfunktionen zu begutachten und gegebenenfalls Änderungen einzufordern, betont Lorenz Software. Auf diese Weise lasse sich vermeiden, dass der Auftraggeber am Ende es Projekts den Lieferanten mit Nachforderungen bombardiert. In die Kategorie Kundenkommunikation fällt darüber hinaus ein integriertes Ticketsystem zum Erfassen und Dokumentieren von Änderungen beziehungsweise Supportanfragen.

Lorenz Software wendet sich mit dem Projekt-Management-Werkzeug an anspruchsvolle Kunden. Dies macht sich auch im Preis bemerkbar: Die Lizenz kostet rund 15.000 Euro zuzüglich der Kosten für die Einrichtung. Alternativ lässt sich das Produkt auch mieten, da der Hersteller das System auch im ASP-Modell anbietet. Die Gebühr beträgt 149 Euro pro Nutzer und Monat. Eigenen Angaben zufolge richtet sich die Software an Dienstleistungsfirmen, die projektbezogen arbeiten, also Unternehmensberatungen, IT- sowie Finanzdienstleister und an IT-Abteilungen von Firmen ab 10 Mitarbeitern.

Viele Anwender dürften Interesse daran haben, Daten aus ihrer Finanzbuchhaltung und dem Rechnungswesen mit der Projekt-Management-Lösung zu verbinden. Standardschnittstellen hierzu bietet Lorenz Software hierzu nicht an, verspricht aber eine rasche Integration in bestehende Applikationen. (fn)

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