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Office & Collaboration

Red Hat schnürt Abo-Pakete für Jboss-Middleware

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Kunden können künftig komplette Distributionen für die gängigsten Einsatzszenarien der Jboss-Plattfom per Abonnement erwerben.

Der Linux-Distributor will damit Unternehmen den Umstieg auf Open-Source-Software und Service-orientierte Architekturen erleichtern (siehe: Open Source-Tools sparen SOA-Kosten). Mit den "Jboss Enterprise Plattform-Abonnements" verabschiedet sich Red Hat vom bisher praktizierten Modell, in dem jeder Kunde sich die Softwarekomponenten für seine IT-Projekte selbst zusammenstellen musste. Stattdessen erhielten Nutzer nun integrierte, getestete und zertifizierte Distributionen der Jboss Enterprise-Plattform für die gängigsten Einsatzzwecke. Die Distributionen sind als einzelne Downloads erhältlich und beinhalten ein Abonnement mit automatischen Updates, Patches und Service Level Agreements (SLAs), die über mehrere Jahre laufen.

Die Jboss Enterprise Applikations-Plattform hilft Unternehmen, Anwendungen oder Webdienste zu installieren und zu hosten. Dabei packt Red Hat mehrere Produkte in eine einzige Distribution, darunter der Jboss Application Server, das Hibernate-Framework für objekt-relationales Mapping sowie das Framework Seam zum Erstellen von Web-2.0-Anwendungen. Weitere Pakete für Portal-Anwendungen, SOA-Integration und Geschäftsprozessautomatisierung sollen folgen. Um sein Middleware-Portfolio weiter auszubauen, kündigte Red Hat ferner die Übernahme der Softwareschmiede MetaMatrix an, die sich auf Daten-Management und Datenintegrationstechniken spezialisiert hat.

Auf Entwickler zugeschnitten sind die Red Hat Developer Support-Abonnements. Sie beinhalten unbegrenzte Support-Anfragen und decken alle Angebote von Jboss Enterprise und der Linux-Distribution Red Hat Enterprise Linux ab. Noch in diesem Jahr will der Anbieter zudem die quelloffene Entwicklungsumgebung Red Hat Developer Studio vorstellen. (wh)

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