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Office & Collaboration

Google drängt mit Online-Office in die Unternehmen

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von Wolfgang Sommergut (Computerwoche-Redakteur)
Die Web-Company kündigte eine kommerzielle Variante ihrer gehosteten Office-Applikationen an. Im Gegensatz zu den kostenlosen Versionen garantiert Google dafür hohe Verfügbarkeit und Support. Vorerst stellen die leichtgewichtigen Web-Tools kaum eine Konkurrenz für Microsoft dar.

Unter der Bezeichnung "Google Apps Premier Edition" fasst das Unternehmen eine Reihe von bereits vorhandenen Anwendungen für Unternehmenskunden zusammen. Zu diesen Tools gehören "Google Mail", die Textverarbeitung und Tabellenkalkulation "Text & Tabellen", das Chat- und VoIP-Tool "Google Talk", ein Kalender sowie eine Einstiegsseite im Stil eines Portals. Firmen sollen dafür 50 Dollar pro Benutzer und Jahr bezahlen.

Ein derartiges Anwendungspaket existierte bis dato unter dem Namen "Google Apps für Ihre Domain". Diese kostenlose Version soll als "Standard Edition" weiterhin verfügbar sein. Im Gegensatz zu den Consumer-Varianten erlaubt sie Anwendern, Mail-Adressen unter ihrer eigenen Internet-Domäne einzurichten, also etwa user@meinefirma.de statt user@googlemail.com.

Google Text & Tabellen speichert sämtliche Dokumentversionen aller Bearbeiter.
Google Text & Tabellen speichert sämtliche Dokumentversionen aller Bearbeiter.
Google Text & Tabellen speichert sämtliche Dokumentversionen aller Bearbeiter.

Das neue kostenpflichtige Paket wartet mit einigen erweiterten Features auf. Dazu gehören 10 GB Speicherplatz pro Benutzer für Mail (anstatt 2 GB in der Gratisausführung), Schnittstellen zur Integration von externen Anwendungen oder firmeninternen Verzeichnisdiensten. Im Kalender lassen sich Büroressourcen wie etwa Konferenzräumen verwalten. Darüber hinaus garantiert Google eine Verfügbarkeit für E-Mail von 99,9 Prozent und bietet Rund-um-die-Uhr-Support. Schließlich bleibt die kostenpflichtige Variante frei von kontextabhängigen Werbeanzeigen.

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