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First Look

Microsoft Project 2010 im Test

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von Stefan Haffner, Campana & Schott und Sven Hausen
Mit SharePoint als Basis und einer Excel-ähnlichen Bedienung lockt Microsoft auf die neue Version "Project 2010".

Projekt-Management-Experten und Entscheider dürften gespannt sein auf die Markteinführung von Microsoft Project 2010 im ersten Halbjahr des kommenden Jahres. Wesentliche Neuerungen für Projektleiter sind die weitreichende Flexibilisierung der Projektplanung in Form einer fast schon Excel-artigen Herangehensweise sowie die vollständige Überarbeitung der Menüführung im Project Client.

Eine starke Verbesserung liegt bei den Funktionen zum Portfolio-Management, und die längst überfällige Integration dieser Komponenten in den Project Server ist erfolgt. Auch die neuen Funktionen zur Definition von bereichs- oder abteilungsbezogenen Projekttypen kommen der zunehmenden Projektorientierung in Unternehmen sehr entgegen. Massiv umgebaut wurde das Berichtswesen - hier setzt Microsoft neuerdings stark auf Web-gestützte Excel-Funktionen (Excel Services) sowie das erweiterte Reporting anhand von BI-Komponenten der PerformancePoint Services. Dies alles basiert immer auf dem SharePoint Server.

Project-Neuerungen auf einen Blick

Project Client

  • Fluent-Benutzeroberfläche (Ribbon-Technik),

  • Excel-ähnliche einfache Bedienung,

  • Timeline-Ansicht für den Projektüberblick,

  • schnelle Weiterverarbeitung durch umfassenderes Copy and Paste,

  • echte 64-Bit-Unterstützung,

  • Team-Planner-Ansicht (nur in der Professional-Version),

  • aktive/inaktive Vorgänge (nur Professional),

  • Teamarbeit und Vorgangssynchronisation mit SharePoint Services 2010 (nur Professional).

Project Server 2010

  • Verschmelzung von Projekt- und Portfolio-Management,

  • neue Funktionen zur Kapazitätsplanung,

  • Fluent-Benutzeroberfläche (Ribbon-Technik) auch im Browser,

  • Web-basierende Planung und Bearbeitung von Projekten,

  • Reporting und BI auf Basis von SharePoint 2010 (Excel Services, SharePoint Report Center, KPI-Integration, Dashboards, PerformancePoint Services),

  • verbesserte Ist-Zeiten-Rückmeldung,

  • direkte Integration mit Microsoft Exchange (nicht mehr lokales Outlook-Add-in).



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