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Suchmaschine stuft Backlinks geringer ein

Google ändert seine Suchkriterien

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Zum Jahresbeginn hat Google die Algorithmen seiner Suchmaschine dahin angepasst, dass die Aktualität von Inhalten künftig ein dominierendes Suchkriterium ist und Backlinks an Bedeutung verlieren.

Bereits im vergangenen Jahr begann Google Webseiten zeitnaher zu indizieren. Schätzungen gehen dahin, dass mittlerweile alle fünf bis zehn Minuten neue Suchergebnisse hinzukommen. Zudem erfasst Google die Häufigkeit und Historie bestimmter Suchanfragen. Treten bestimmte Anfragen plötzlich vermehrt auf – und könnten also einen aktuellen Bezug haben- listet Google künftig zuerst die kürzlich zu diesen Begriff veröffentliche Seiten auf. Diese Anpassung des Pagerank-Algorithmus von Google könnte vor allem die bisherige Bedeutung so genannter Backlinks schmälern. Diese sind eingehende Links auf einer Webseite, durch die sich deren Pagerank steigern lässt. Durch die schnelle Indizierung gewährt nun Google wesentlich weniger Zeit für die Berücksichtigung solche Links – aber auch für Manipulationen mit ihnen.

Blogs könnten profitieren

Laut Suchmaschinenexperten favorisiert das Verfahren künftig vor allem Betreiber von Websites und Blogs, die ihre Meldung und neue Seiten schneller als andere unters Volk bringen. Das Nachsehen könnten prominente Anlaufstellen wie die Wikipedia haben, die bisher regelmäßig ganz oben in der Ergebnisliste stehen. Allerdings sind sich Marktbeobachter nicht einig, ob diese Veränderungen auch zu besseren Suchergebnissen führen. So berichtet der Blog Google Operating System, dass etwa bei der Suche nach "TCP/IP", das am ersten Januar sein 25jähriges Jubiläum hatte, plötzlich unbekannte Spam-Seiten und aktuelle Einträge in Digg an erster Stelle stehen, nicht aber informativere Beiträge zum Thema etwa von Wikipedia. Laut dem Internet-Dienst TechCrunch seien die Anpassungen in Google vor allem für die Suche in Blogs eine Hilfe und verschärften die Konkurrenz zu speziellen Blog-Suchmaschinen wie Technorati. Auch könnte eine zeitnahe und an den Benutzeranfragen ausgerichtete Suche ein Schritt in Richtung semantischer Suche im Web sein. (as)

(3 Beiträge), 
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Wulffy
äh nein ^^ Es gibt doch nichts Schöneres als unbewiesene Gegenbehauptungen. Das eine ist meine Meinung, die ich anhand zahlreicher Quellen versucht habe zu belegen, dass andere ist Deine Meinung, die sagt, dass es mit etwas anderem zu tun hat. Nun ja. Bewiesen hat keiner etwas. Die Frage ist, was wahrscheinlicher ist. Und das muss jeder selbst entscheiden. ;) Ich gebe Dir zumindest Recht darin, dass der Artikel in der New York Times ein uralter Hut ist, der allerdings schon vergessen war, als Google am 1. August 2007 mit seinen Test begann. zum Beitrag

Admarkt
äh nein ^^ Was in dem Artikel berichtet wurde hat nichts mit einer Neuordnung des Google Algorithmus zu tun sondern ist ein längst bekannter Mechanismus namens QDF (query deserves freshness). Dieser Mechanismus wird ausgelöst, wenn viele Anfragen zu einem sonst eher gering besetzten Keyword kommen. Google geht dann davon aus, dass sich hier etwas geändert haben muss und strukturiert den Index daher er für diese Suchabfragen um: neue Beiträge werden stärker gewichtet. Alle anderen Suchabfragen bleiben aber gleich und nach einiger Zeit wird auch der normale Index für das betroffene Keywort wieder eingeführt. Wers genauer wissen will: Ein Artikel zu QDF in der New York Times von Juni 2007 und ein entsprechender deutscher Blogbeitrag als Reaktion auf die aktuellen Falschmeldungen. zum Beitrag

Wulffy
Google hatte bereits im August und September 2007 einen umfangreichen Test dazu ausgeführt. Damals wollten es die meisten Suchmaschinenoptimierer nicht wahrhaben und bekämpften jegliche Aussagen darüber. Was genau verändert und wie der Supplemental Index über den Main Index gestellt wurde und jetzt auch wird, hatte ich damals in meinem Blog berichtet: http://wulffy.blogspot.com - Mit Sicherheit eine interessante Lektüre für alle, die die Situation nun genauer verstehen wollen und müssen. zum Beitrag


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