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Office & Collaboration

Nahtlose Verbindung von BPM, SOA und EDA

E2E öffnet Integrationsprodukt E2E Bridge für weitere Modellierungssprachen

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Die Schweizer Firma E2E Technologies präsentiert ihre Lösung für die modellbasierende Integration (Model Driven Integration, MDI) als "E2E Bridge 4.0 for Advanced SOA".

Seit Ende 2005 auf dem Markt, verfolgt E2E Bridge den Zweck, den Automationsgrad im Rahmen der Implementierung und der Wartung komplexer Integrations-, Migrations- und Konsolidierungsprojekte zu erhöhen. Vor allem das Mapping von Schnittstellen zu Bestandssystemen und deren Umwandlung in Diagramme der Unified Modeling Language (UML) soll eine durchgängige Prozessmodellierung bei minimalem Programmieraufwand gewährleisten. Als Ablaufumgebung dient ein von E2E als "UML Virtual Machine" bezeichneter Enterprise Service Bus, der die UML-Modelle direkt ausführt. Auf diesem Weg würden Integrationsprojekte im Vergleich zu etablierten SOA-Plattformen deutlich beschleunigt und die Gesamtkosten drastisch reduziert, so der in Basel ansässige Hersteller.

Mit der nun vorgestellten E2E Bridge 4.0 for Advanced SOA wird die Lösung um die Fähigkeit erweitert, neben der UML auch weitere Modellsprachen direkt auszuführen. Dazu gehören insbesondere die Business Process Modeling Notation (BPMN) und das weit verbreitete EPK-Format (Ereignisgesteuerte Prozesskette) von IDS Scheer. Somit ermöglicht die neue Version laut E2E eine nahtlose Kombination von BPM (Business-Process-Management), SOA (Service-orientierte Architekturen) und EDA (Event Driven Architecture) zu.

Vier vorkonfigurierte Lösungen

Außerdem hat das Schweizer Softwarehaus, um den Kundenbedürfnissen hinsichtlich des benötigten Funktionsumfangs und der Lizenzierung besser nachkommen zu können, sein neues Integrationsprodukt in vier vorkonfigurierte Lösungen aufgefächert: "Bridge 4 Xtreme", "Bridge 4 Demand", "Bridge 4 Process" und "Bridge 4 Interfaces". Bridge 4 Xtreme stellt darunter die SOA/EDA-Plattform für Anforderungen mit einer hohen Zahl von Transaktionen dar. Die neue Technik erlaubt bis zu 1.000 Transaktionen pro CPU und Sekunde, so dass sie im Enterprise-Einsatz Milliarden von Transaktionen täglich verarbeiten kann – und das mit höchstens einem Zehntel der Hardwareressourcen anderer SOA-Lösungen, heißt es in der Mitteilung.

Bridge 4 Demand ist die Variante für Anbieter von On-Demand-Softwarelösungen. Diese stellen mittels der Bridge 4 Demand ihren Kunden integrierbare Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung. Durch das flexible Lizenzierungsmodell entstehen laut E2E nur minimale Initialkosten, ansonsten zahlt der SaaS-Anbieter nur für die tatsächlich anfallenden Transaktionen. Damit möchten die Schweizer den Wünschen kleinerer Lösungsanbieter entgegenkommen, die ihre bestehenden Dienstleistungen zusätzlich im On-Demand-Geschäftsmodell anbieten wollen.

Bridge 4 Process ist die Edition für Unternehmen, die mit der E2E Bridge ihre Business-Process-Management-Modelle auf einfache Weise in die reale IT-Umgebung übertragen wollen. Sie erhalten eine Plattform zur Ausführung von Modell-gestützten Prozessen, die alle Medienbrüche zwischen BPM, SOA und EDA eliminiert.

Bridge 4 Interfaces schließlich ist die Lösung für Interface Bridging, mit der sich Schnittstellen zu beliebigen kommerziellen und selbst entwickelten Applikationen verwalten lassen. Sie vereinfacht den Anschluss unzureichend dokumentierter Legacy-Systeme, überwindet die Unübersichtlichkeit der bisherigen Adapterlandschaften und ergänzt daher oftmals die Integrationsinfrastruktur von Oracle, SAP, IBM, Microsoft, aber auch die von anderen Middleware-Anbietern. Die Bridge 4 Interfaces löst auch das Problem der Erschließung von Quellsystemen für Key Performance Indicators (KPI) im Bereich Process-Performance-Management. (ue)

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