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SAP-Kosten senken

ERP-Software

Wie sich SAP-Wartungskosten drücken lassen

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von Frank Niemann  (Director Software beim Marktforschungs- und Beratungshaus Pierre Audoin Consultants (PAC).)
Die SAP-Wartung wird teurer. Firmen können aber dennoch Kosten sparen, indem sie das Lizenzvolumen reduzieren und gut verhandeln.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Wartungssätze sind mit SAP nur sehr schwer verhandelbar. Dagegen räumt der Softwarehersteller den Kunden bei den Lizenzpreisen häufig Rabatte ein. Da die Softwarelizenzen die Grundlage für die Bestimmung der Wartungskosten bilden, können Firmen beim Lizenzvolumen ansetzen. SAPs Lizenzmodell ist nicht in Stein gemeißelt, sondern ändert sich häufig. Anwender sind daher gut beraten, sich mit den Konditionen auseinanderzusetzen.

Lizenzvolumen verringern

"Sparen können Firmen, wenn sie sich genau überlegen, welche Lizenzen sie wirklich benötigen", so Ralph Treitz, Chef der VMS AG, die Benchmarking und Lizenzberatung für SAP-Anwender anbietet. Einmal erworbene Lizenzen kann man nicht mehr zurückgeben.

Nachkauf von SAP-Lizenzen

SAP-Bestandskunden schaffen mitunter neue Lizenzen an, obwohl im Unternehmen durchaus noch freies SAP-Lizenzvolumen vorhanden ist. Treitz zufolge liegen vor allem in Konzernen SAP-Lizenzen ungenutzt brach, für die aber Wartung gezahlt wird. Hier sollten die Firmen nach den Worten des VMS-Managers ihre Lizenzbestände genau durchleuchten.

Durch Übernahmen anderer Firmen sowie anderer Umstrukturierungsmaßnahmen können Bestand und Zusammensetzung von SAP-Softwarelizenzen schwanken. Vor einem Nachkauf von Lizenzen sollte deshalb stets eine Gesamtbetrachtung des Lizenzportfolios stehen.

Neukauf von SAP-Software

Firmen, die erstmals SAP-Software erwerben, rät der VMS-Experte eine solide Planung der Bedarfe für die nächsten drei bis fünf Jahre vorzunehmen. Auf dieser Basis lässt sich vereinbaren, die Wartung nur für die Lizenzen zu entrichten, die sich auch tatsächlich in Gebrauch befinden. Bei Projektstart hat oft nur ein Teil der vorgesehenen Anwender Zugriff auf die ERP-Software. Zudem werden nicht alle Module auf einen Schlag genutzt, sondern diese erst Schritt für Schritt eingerichtet.

Wartungsverträge verlängern

SAP hat Treitz zufolge großes Interesse daran, die Wartungsverträge der Kunden auf den "SAP Enterprise Support" umzustellen. Dies verschafft den Unternehmen Verhandlungsspielräume.

Nach den Erfahrungen von Beobachtern können Firmen auf diese Weise möglicherweise das eine oder andere SAP-Produkt oder Beratungsleistungen zusätzlich erhalten.

Subskriptionsverträge von SAP

Für große Unternehmen bietet SAP "Global Enterprise Agreements" an. Dabei zahlen Anwender über einen vereinbarten Zeitraum einen festen Betrag für die Nutzung von Softwareprodukten und deren Wartung.

SAP will dieses Konzept ausweiten und auch für den Mittelstand anbieten.

(2 Beiträge), 
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dr.hofmann@srl-bln.de
Hallo Reiser, also zuerst mal die Frage, ob ich Dich richtig verstanden habe. Also Deine Situation: 20 Prof mit Ziel 10 Prof un ca. 25 Limited angestrebt... ich geh mal davon aus ... Beim "downgraden" tun sich die SAP-Leute natürlich schwer (Wartungsumsätze sind schliesslich die Basis der Softwarehersteller). Trotzdem hast Du sicher einen Wartungsvertrag, der in der Regel auf eine Laufzeit von einem Jahr begrenzt ist, also auch in diesem Zeitraum gekündigt werden kann. Hier musst Du gründlich nachlesen, besonders in der Hinsicht, ob Du Teile davon (Userlizenzen) kündigen kannst. Sollte eigentlich kein Problem darstellen, da Du nur eine gewisse Anzahl von Prof-Lizenz benötigst (Min=1) um in den "Genuss" der grossen Softwarewartung zu kommen (muss natürlich der Systemvermessung standhalten). Daher solltest Du als Erstes das tatsächliche benötigte Lizenzvolumen prüfen (hier nicht nur Prof, Limited sonder auch Sonderuser - für Einsatzfelder kannst Du gern bei mir nachhaken, gerade LO-User sind dafür prädistiniert). 1. Also die erste Empfehlung wäre die o.g. Verhandlungsspielräume auszuloten ggf. Deinem Vertriebler mit der Entscheidung drohen, die Wartung für die Prof-Lizenzen kündigen und für die Limited aufrecht zu erhalten (neue kaufen kannst Du noch später). Sollte damit eigentlich nichts am Wartungsumfang für die eingestzten Module ändern, wird aber dem zuständigen Vertriebler weh tun. 2. Am Leichtesten ist hierbei die Argumentation, dass das Wartungsvolumen (vgl. meine o.g. Annahmen Prof --> Limited) gleich bleibt. Hier solltest Du prüfen, wo man noch die bisher gekaufte Software nutzen kann. Nach meinen Erfahrungen kauft man unbedarft (ohne damit böswillig zu klingen) mehr als man im ersten Schritt einsetzen kann (Hinweis: ich bin ein SAP-Software-Fan, heisst aber nicht dass der Vertrieb ok ist). 3. Mittelfristige Kosten/Nutzenanalyse Ja hier musst Du dir echt Eure Verträge anschauen (Kündigungsfrisen, Wartungskosten 17 --> 21%... sonstige Vereinbarungen... 4. Käufer für SAP-Lizenzen Momentan ist mir nur einer bekannt ... susen-software... google danach als auch nach "gebrauchte Software."... Das ist aber ein Weg in gesetzliches Neuland... mit allen Risiken ... Herr Susen kalgt sich da monemtan durch.. Mfg rhf zum Beitrag

Florian Reiser
Guten Tag zusammen, genau dieses Problem haben wir im Moment auch. Wir haben SAP Business One in Einsatz. Hier haben wir 20 sogenannte Professional User Lizenzen. Von diesen 20 Professional User wollen wir 10 Lizenzen in Limited User (Logistic, CRM, Financial) umwandeln. Dies würde nicht nur die Lizenzsumme reduzieren sondern unseren administrativen Aufwand verringern. Auf Nachfrage bekamen wir die Antwort dass das SAP Lizenzmodell ein ?downgraden? der gekauften Lizenzen nicht vorsehen würde und eine Umwandlung somit nicht möglich sei. Wir sollen doch bitteschön weitere Lizenzen kaufen und für die alten nicht benötigten Lizenzen doch auch weiterhin die Wartungskosten bezahlen. Wir prüfen gegenwärtig wie wir diese Lizenzen anderweitig veräußern können. Wenn jemand eine Plattform kennt, wo solche ungenutzten Lizenzen angeboten werden können, wäre ich für die Info sehr dankbar. zum Beitrag


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