| ERP-Markt: Einer gegen alle - alle gegen einen | |
| SAP | |
| Microsoft | |
| Oracle | |
| Sage | |
| Infor |
wie die großen ERP-Anbieter auf die neuen Herausforderungen im Markt reagieren;
welche Strategie die einzelnen Hersteller einschlagen wollen;
wo die Stärken und Schwächen der Softwareunternehmen liegen.
Auf den ersten Blick sind die Kräfteverhältnisse im deutschen ERP-Markt eindeutig verteilt. Unangefochten dominiert SAP einer Statistik der Experton Group zufolge das hiesige Geschäft mit einem Anteil von 56 Prozent. Abgeschlagen kämpfen die Verfolger Microsoft (fünf Prozent), Infor (vier Prozent), Sage (vier Prozent) und Oracle (drei Prozent) um den Anschluss.
Allerdings könnte das Machtgefüge schon bald durch Service-orientierte Architekturen (SOA) sowie neue Vertriebsmodelle wie Software as a Service ins Wanken geraten. Viele Hersteller arbeiten mit Hochdruck an einer neuen Softwaregeneration. Dazu kommt, dass große Unternehmen schon weitgehend mit ERP-Anwendungen versorgt sind, so dass sich die Anbieter neue Weidegründe bei kleinen und mittelgroßen Firmen suchen müssen. Doch gerade hier bleiben die meisten Kunden ihrer ERP-Hausmarke treu. Allen Unkenrufen zum Trotz will die schon seit langem angekündigte Konsolidierungswelle die kleinen Anbieter einfach nicht vom Markt spülen. Laut der Experton Group teilen die ERP-Hersteller mit einem Marktanteil von weniger als zwei Prozent fast ein Viertel des gesamten deutschen ERP-Geschäfts von 1,9 Milliarden Euro unter sich auf.
Alles Gründe, die Strategien der führenden ERP-Anbieter unter die Lupe zu nehmen. Die COMPUTERWOCHE hat deshalb mit verschiedenen ERP-Experten gesprochen und die Stärken und Schwächen der einzelnen Hersteller analysiert.
Bei der Suche nach einem passenden ERP-System hilft Ihnen der ERP-Finder der COMPUTERWOCHE.