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ERP-Anbieter IFS hilft beim Halbleiterbau

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Auf der Grundlage der Software "IFS Applications 7" hat der schwedische ERP-Anbieter eine Branchenlösung für die Hightech-Industrie gebaut.

Hightech-Unternehmen benötigen spezielle Softwarelösungen, da ihre Produkte in der Regel kurzen Innovationszyklen unterworfen sind. Einerseits muss Business-Software es erlauben, neue Erzeugnisse rasch auf den Markt zu bringen, andererseits brauchen Anwender Methoden, um Änderungen schnell einzufügen. Oft produzieren diese Firmen international beziehungsweise kooperieren mit Unternehmen, die einen Teil der Herstellung und des Produktdesigns übernehmen.

Laut IFS verfügt die Branchenlösung über Merkmale, die es Firmen dieser Industrie gestatten, standortübergreifend die Fertigung zu planen und zu überwachen. Die Produktionssteuerung umfasst die Einzel- und die Serienfertigung. Des Weiteren helfe die Software zu entscheiden, ob Artikel selbst erzeugt oder gekauft werden ("Make or Buy"). Ferner unterstützen die Module das Product Data Management (PDM) und Engineering-Change-Management. Mit Letzterem lassen sich Entwicklungsprojekte, bei denen mehrere Unternehmen beteiligt sind, besser verwalten, Qualitätsstandards sicherstellen und Durchlaufzeiten verringern. Außerdem verfügt die IFS-Software über bi-direktionale Schnittstellen zu CAD-Systemen.

IFS steht mit diesem Angebot unter anderem im Wettbewerb mit SAP. Die Walldorfer bieten eine "Industry Solution" für die Hightech-Industry an (siehe auch: "Schwedischer ERP-Anbieter IFS fordert SAP heraus" und "Steebs ERP-Branchenlösung soll Hightech-Firmen agiler machen"). Die Schweden sind überzeugt, ihre Software wesentlich günstiger einführen zu können als der Konkurrent. Software für Hightech-Firmen wie etwa Halbleiterhersteller bieten ferner Agile Software und Dassault Systèmes, wobei diese keine ERP-Lösungen, sondern das Product Lifecycle Management (PLM) liefern. Auch bei diesen Anbietern spielt die CAD-Anbindung eine große Rolle. (fn)


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