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Enterprise Resource Planning

Wie RFID funktioniert - und wie nicht

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von Jan-Bernd Meyer (COMPUTERWOCHE-Redakteur)

Die RFID-Chips werden in verschiedenen physischen Ausführungen produziert. In eine kleine Glashülle (Glaszylinder) werden Transponder gesteckt, die eine geringe Lesereichweite besitzen und hauptsächlich für Wegfahrsperren und zur Implantierung unter die Haut bei Mensch und Tier eingesetzt werden. Bei dünnen, meist auf Folie oder Papier angebrachten Tags handelt es sich um Smart Labels, die besonders zur Kennzeichnung von Produkten oder Paletten dienen.

Zum Schutz vor Temperatur, Feuchtigkeit und anderen physischen Einwirkungen sind manche Transponder in feste Gehäuse (Kunststoffummantelungen) eingebracht, die es in unterschiedlichen Ausprägungen, etwa in Form einer Chipkarte für Zutrittskontrollen, gibt.

Die Entscheidung, welche RFID-Bausteine für welche Anwendung geeignet sind, richtet sich neben der technologischen Machbarkeit und den Kosten auch nach der Art des Kreislaufes, in dem die Transponder zum Einsatz kommen. Gemeint ist, ob ein RFID-System nur innerhalb eines Unternehmens eingesetzt wird oder über Firmengrenzen hinweg in den Geschäftsabläufen verschiedener Geschäftspartner.

Bei einem geschlossenen Kreislauf sind meist Mehrweg-Transponder, die also sowohl Schreib- als auch Leseeigenschaften besitzen, empfehlenswert, da diese mehrere Zyklen durchlaufen können und damit kostengünstiger sind als Einweg-Chips. Anwendungsbeispiele hierfür finden sich in Fertigungsabläufen oder im Behälter-Management, wo Tragegestelle oder Behälter immer die gleichen Wege zurücklegen.

In offenen Kreisläufen, beispielsweise beim Handel, in denen eine Rückführung der Tags sehr aufwändig wäre, werden meist kostengünstigere, einmal beschriebene Einweg-Chips eingesetzt.

RFID ist nicht gleich RFID

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