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Enterprise Resource Planning

RFID: Pilottests für eine Revolution?

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von Jan-Bernd Meyer (COMPUTERWOCHE-Redakteur)
Die Funkfrequenztechnik kommt. Nur wann, das ist noch die Frage. Momentan sammeln deutsche Unternehmen vor allem Erfahrungen.

Hier lesen Sie ...

  • die Antwort auf die Frage, ob RFID auch nur ein Hype-Thema ist;

  • was eine fundierte Studie zu RFID sagt;

  • welche Kostenbetrachtungen Sie anstellen sollten;

  • welche Vorteile der Einsatz von RFID haben kann.

Man könnte wieder einmal sagen: Typisch deutsch! Da gibt es was Neues, Erfolgversprechendes, aber hierzulande wird erst einmal reserviert begutachtet. Die Rede ist in diesem Fall von RFID (Radio Frequency Identification) der Nachfolgetechnik zu Strichcodes, zur mehr oder weniger intelligenten Identifikation von Produkten aller Art also. Udo Lackner, Leiter des Servicebereichs Supply-Chain-Management beim IT-Dienstleister Capgemini, hatte diesbezüglich schon vor Monaten geunkt: "Die deutschen Anwender nähern sich den neuen Techniken sehr vorsichtig."

Foto: Metro Future Store
Foto: Metro Future Store
Foto: Metro Future Store

Deutsche IT-Anwender stehen der neuen Technik aber prinzipiell interessiert gegenüber, wie Befragungen der Computerwoche zeigen. Zudem tun sie gut daran, nicht in blindem Aktionismus einem neuen Hype hinterherzulaufen, ohne dessen Potenziale, aber auch dessen Probleme genau ausgelotet zu haben.

Eine detaillierte Analyse der Soreon Research GmbH mit dem Titel "Kassensturz: RFID - was es wirklich bringt" zeigt, dass sich die neue Technik zumindest heute nicht für alle Unternehmen aus jeder Branche rechnet. "An verschiedenen Punkten der Liefer- und Wertschöpfungskette stellen sich Kosten und Nutzen von RFID-Systemen völlig unterschiedlich dar", schreiben die Autoren. Ihre Empfehlung lautet: "Der Handel soll auf die schnelle Einführung (von RFID, Anm.d.Red.) dringen, Logistikunternehmen können sich Zeit lassen, und Hersteller (Lieferanten) sind mit einer ausgesprochenen Verzögerungstaktik am besten bedient."

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