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Enterprise Resource Planning

ERP

SAP lässt Business Suite 7 vom Stapel

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von Frank Niemann (COMPUTERWOCHE-Redakteur )
Die unlängst angekündigte Version 7 der Geschäftsapplikation ist nun verfügbar. Erweiterte Analysen, Enhancement Packages und prozessorientierte Bausteine zählt SAP zu den Highlights.

Wie im Februar angekündigt macht SAP die neue Version der SAP Business Suite verfügbar. An der Ramp-up-Phase (Testphase mit ausgewählten Anwendern) hatten 300 Unternehmen aus verschiedenen Ländern teilgenommen.

Eine für Kunden besonders wichtige Neuigkeit: SAP will für die Bestandteile der Suite - CRM, ERP, PLM, SRM und SCM - nun synchronisierte Releases herausbringen. Das ist vielleicht keine Revolution, kann aber in der Praxis sehr hilfreich sein: Damit sollen Firmen weniger Stress damit haben, Suite-Komponenten zu verbinden. Genau dies sehen die prozessorientierten Bausteine (Value Scenarios) vor. Mit ihnen sollen Firmen SAP-gestützt Abläufe steuern, die Funktionen unterschiedlicher Softwaremodule wie CRM und SCM verwenden (mehr Details finden Sie im Beitrag "Was bringt Business Suite 7?" und "Was SAP-Anwender von der neuen Suite halten").

Zudem hat SAP den Kunden versprochen, vorerst kein Major-Release mehr auszuliefern. Damit sollen Firmen Zeit erhalten, ihre Altsysteme zu modernisieren. Zusatzfunktionen liefert der Konzern über Enhancement Packages aus, deren Einspielen nicht so aufwendig sein soll wie ein klassischer Release-Wechsel (siehe "SAP verspricht leichtere Softwarepflege"). Wie lange diese Aussage gilt, darauf wollen sich die SAP-Verantwortlichen jedoch nicht festlegen.

Analysefunktionen und Berichte sollen dem Anwender kontextspezifisch zur Verfügung stehen. Wer sich in einer Kundenansicht befindet, erhält Berichte etwa über Umsätze.

Darüber hinaus liefert SAP mit der neuen Suite branchenspezifische Erweiterungen aus. Dazu gehört eine Integrationskomponente für Zähler- und Messsysteme ("Advanced Metering Infrastructure"), wie sie beispielsweise Energieversorger benötigen.

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