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Enterprise Resource Planning

Abkehr vom ERP-Monolithen

Was die SAP Business Suite 7 bringt

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von Frank Niemann (COMPUTERWOCHE-Redakteur )
Mit der unlängst präsentierten "Business Suite 7", in der Module wie ERP, CRM, und SCM enthalten sind, will SAP sich von monolithischen Applikationssilos verabschieden. Firmen sollen prozessorientierte Bausteine ("Value Scenarios") erhalten. Beim Lizenzmodell bleibt indes alles beim Alten.

"Nein, SAP ändert das Lizenzmodell für die Business Suite nicht", macht Sven Denecken deutlich. Der Vice President Suite Solution Management bei SAP in Walldorf korrigiert damit Medienberichte, in denen von "neuen Lizenzkonzepten" sowie dem "An- und Abschalten von Softwarekomponenten nach Bedarf" die Rede war.

Laut Sven Denecken, Vice President Solution Management bei SAP, gibt es kein neues Lizenzmodell für die Business Suite.
Laut Sven Denecken, Vice President Solution Management bei SAP, gibt es kein neues Lizenzmodell für die Business Suite.
Laut Sven Denecken, Vice President Solution Management bei SAP, gibt es kein neues Lizenzmodell für die Business Suite.

Verändern will SAP aber die Art, wie Anwender die Software verwenden. Hatte sich SAP bisher auf einzelne Suite-Module wie ERP, CRM und SCM konzentriert, will der Konzern nun das Augenmerk auf Geschäftsprozesse richten. Gelingen soll dies über "Value Scenarios": Sie beschreiben einen Prozess, der quer zu den Suite-Modulen gestaltet ist. Das Szenario "Time to Profit" beispielsweise zielt unter anderem darauf ab, die Kundenakquise und die Lieferkette eines Unternehmens zu verbessern. Hierzu wurden Prozessbeschreibungen, Ablaufsteuerung und Oberflächen zusammengestellt, über die entsprechende Funktionen der Suite, etwa aus dem CRM- und dem SCM-Modul, zugänglich sind. "Den Kunden soll nicht interessieren, ob die für einen Prozess erforderlichen Funktionen in unserer ERP- oder CRM-Software stecken", erläutert Denecken. Für die Einbindung von Funktionen aus unterschiedlichen Business-Suite-Elementen in die besagten Szenarien greift der ERP-Anbieter auf Service-orientierte Konzepte zurück, also auf die der Suite unterliegenden Plattform "Netweaver" und dem Enterprise Services Repository.

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