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Business Intelligence & Enterprise Content Management

E-Mail-Archivierung

Mailboxen verwalten reicht nicht

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von Sascha Alexander (Redakteur Computerwoche)

Symantec setzt auf Integration

Klarer Marktführer mit einem Lizenzanteil von 33 Prozent ist derzeit Symantec mit dem Produkt "Enterprise Vault". Die Archivlösung unterstützt Unicode und erfasst und verwaltet E-Mails, Dateien, Inhalte aus dem Microsoft Sharepoint Server und Nachrichten aus Instant-Messaging-Programmen in über zehn Sprachen. Letztere Option erfordert keine Konvertierung der Nachrichten in ein E-Mail-Format, wie dies bislang nötig war. Unter der Haube arbeiten in der aktuellen Version 7.0 zwei Klassifizierungs-Engines, mit denen sich Inhalte automatisiert regel- und Policy-basierend oder manuell durch Endanwender detailliert für die spätere Suche auszeichnen (Tagging) lassen. Über Produkte von Partnern und Konnektoren ist es ferner möglich, das System mit anderen Umgebungen zu kombinieren. So sind Schnittstellen zu Datenbanken, dem Dienst Bloomberg, SAP-Umgebungen, "Blackberry"-Clients, Faxgeräten sowie zu Speichersystemen von EMC verfügbar. Konnektoren gibt es zu gängigen Records-Management-Lösungen von EMC/Documentum, Computer Associates, Open Text (Hummingbird, Livelink), Oracle/Stellent und dem "IBM DB2 Content Manager". Ein Schwerpunkt der Produktstrategie bildet das Zusammenspiel mit Microsoft-Produkten, die sich neben der Sharepoint-Anbindung in der Integration in Windows Desktop Search und den "Rights Management Server" sowie "Microsoft Entourage" für Macintosh offenbart. (siehe auch den ausführlichen Produktvergleich zwischen Symantec und EMC)

Laut Gartner investiert Symantec weiterhin stark in die Funktionen und den Ausbau des Supports für Enterprise Vault, der laut Kunden im letzten Jahr wesentlich besser geworden sein soll. Insgesamt mache das Produkt einen "robusten" Eindruck und sei besonders geeignet,

  • wenn eine integrierte Archivlösung für diverse Datentypen, einschließlich Sharepoint benötigt wird;

  • wenn Tools zur Überprüfung von Compliance und andere rechtlichen Anforderungen nötig sind;

  • wenn Anwender eigene Klassifizierungen vornehmen sollen;

  • wenn weltweiter Support eine Rolle spielt und

  • wenn 500 bis zehntausende Mailboxen verwaltet werden müssen.

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