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Update: Cognos mit verhaltener Prognose für Business Intelligence

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Mobile Anwendungen, Appliances und Mietsoftware sollen künftig die Umsätze steigern helfen.

Anlässlich der Vorstellung der Quartalsergebnisse erläuterte Rob Rose, Chief Strategy Officer von Cognos, gegenüber der COMPUTERWOCHE die künftige Produktstrategie des Anbieters von Software für Business Intelligence (BI). Dieser hatte in den vergangenen Monaten sein Portfolio erheblich ausgedehnt, um neue Kunden und breitere Nutzerkreise für das Kernprodukt "Cognos 8 BI" zu finden. Nach zunächst verhaltenem Anlauf, haben mittlerweile 53 Prozent aller Kunden mit über fünf Millionen Endanwendern die BI-Plattform eingeführt, sagte Rose. Über 300 Kunden würden ihre BI-Aktivitäten auf dem Gebiet Reporting und Analyse heute mit Hilfe von Cognos standardisieren, wobei der Manager einräumte, dass dies nicht bedeute, dass Unternehmen nur noch die eigenen Produkte einsetzen.

Manager wollen Berichte für unterwegs

Kunden und Partner würden von der Dienste-basierenden Produktarchitektur profitieren, da sie eine einfache Integration und Ausbau der Plattform versprechen. Diese Offenheit macht sich auch Cognos für weitere kostenpflichtige Module zunutze. Ein Hoffnungsträger ist hierbei "Cognos 8 Go!Mobil", das seit drei Quartalen erhältlich ist und laut Rose die höchste Wachstumsrate und den neuen Angeboten aufweist. Er beschreibt das Angebot als eine Erweiterung zu Cognos 8 für mobile Nutzer, wobei derzeit immer noch der Blackberry der einzige unterstützte Client ist. Die bisherige Kritik an solchen BI-Lösungen, es fehle jenseits ausgereifter Technik an einem sinnvollen Einsatzgebiet für Unternehmen, wich Rose mit dem Argument aus, dass man gar nicht versuche, Kunden spezifische mobile Anwendungen zu verkaufen.

Cognos Manager Rob Rose erwartet gute Geschäfte mit Appliances für Business Intelligence
Cognos Manager Rob Rose erwartet gute Geschäfte mit Appliances für Business Intelligence

Go!Mobile sei vielmehr als eine Verlängerung zur bisherigen Dashboard-Lösung "Cognos 8 BI Dashboard" des Herstellers gefragt. Abnehmer seinen vor allem Top-Manager, die selten an ihrem Arbeitsplatz seien, aber aktuellen Geschäftsinformationen abrufen wollten. Probleme mit der technischen Infrastruktur oder Sicherheitsbedenken seien ihm bisher nicht bekannt.

Appliance-Geschäft steht noch am Anfang

Noch in den Kinderschuhen steckt hingegen das Geschäft mit Mietsoftware sowie BI-Apliances, als vorkonfigurierten Angeboten aus Hard- und Software. Beide Anwendungsgebiete hatte sich Cognos durch den Kauf des Anbieters Celequest eröffnet (zum Thema Appliances siehe auch "Wozu ein Data Warehouse aus der Box?"). Dieser hatte eine auf Hardware von Dell basierende Dashboard-Lösungen in operativen Umgebungen entwickelt. Das Angebot wurde nun in "Cognos Now" umgetauft und soll laut Rose im zweiten Halbjahr 2007 auch auf dem deutschen Markt verfügbar sein. Cognos wolle die Celequest-Software als weitere Dashboard-Variante für zeitnahe Prozessauswertungen in Cognos 8 einsetzen, gleichzeitig aber die BI-Plattform auch zur Softwarebasis der Appliance machen. Bei der Hardware wolle man künftig offen sein und nicht nur auf Dell setzen.

Als Abnehmer von Appliances sieht Rose Abteilungen und den Mittelstand, die mit geringen Installations- und Wartungsaufwand eine BI-Lösung aufbauen müssen. Mit Blick auf eine das kommende On-demand-Angebot konnte Rose noch wenig berichten, erwarte aber künftig ein gutes Geschäft mit Software as a Service (Saas). Aktuelle sei Cognos Now! Mit dem Online-Angebot des CRM-Anbieters Salesforce.com erhältlich. Es kostet rund 50 Dollar pro Nutzer und Jahr, wobei der Kunden mindestens zehn Nutzer anmelden muss. Die Anwendung wird über Dienstleister gehostet, die BI-Anwendung von Cognos gepflegt. (as)


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