Microsoft "SharePoint 2010" erfreut sich reger Beliebtheit. Das ist umso erstaunlicher, als SharePoint 2010 mehr Evolution als Revolution darstellt.
Brachte der Release-Wechsel von SharePoint Portal Server 2003 auf Microsoft Office SharePoint Server 2007 (zur Vermeidung des Zungenbrechers kurz MOSS genannt) noch zahlreiche grundsätzlich neue Funktions- und Einsatzbereiche wie Business Intelligence und Workflows mit sich, ist das beim aktuellen Release-Wechsel nicht der Fall. SharePoint 2010 - wie auch schon die Vorgängerversion - bietet Unternehmen eine IT-Plattform, um:
Inter- und Intranet-Auftritte zu realisieren,
die dokumenten- und informationszentrierte Zusammenarbeit zu ermöglichen und
Geschäftsprozesse zu automatisieren.
Worin liegen also die Gründe für die Euphorie? Ist sie gerechtfertigt oder vielleicht nur das Ergebnis der mächtigen Marketing-Maschinerie von Microsoft? Aufgrund erster Erfahrungen bei Campana & Schott mit den verschiedenen, seit Frühjahr 2009 verfügbaren Release-Ständen von SharePoint 2010 lässt sich so viel schon im Voraus sagen: Die richtigen Hausaufgaben wurden zur richtigen Zeit gemacht. In dem stimmigen Zusammenspiel vieler Verbesserungen steckt die eigentliche Überraschung.
Sites: Informationen sicher mit Mitarbeitern, Partnern und Kunden teilen;
Communities: Moderne Formen der Zusammenarbeit ermöglichen;
Content: Inhalte über ihren gesamten Lebenszyklus verwalten;
Search: Einfaches Suchen und Finden von Informationen und Personen;
Insights: Entscheidungen auf Basis relevanter Informationen treffen;
Composites: Dynamische Geschäftsanwendungen einfach bereitstellen.