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Nitro PDF will kostengünstige Alternative zu Adobe Acrobat Pro sein

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von Frank Niemann (COMPUTERWOCHE-Redakteur )
Mit der Version Nitro PDF Professional 6.0 soll es möglich sein, aus komplexen PDF-Dateien Microsoft-Word-Dokumente zu erzeugen. Überarbeitet hat der Hersteller ferner das Benutzer-Interface.

Die Version 6.0 verfügt Nitro PDF zufolge über Funktionen, mit denen Firmen auch komplexe PDF-Dateien, die Tabellen enthalten, zuverlässig in Word-Schriftstücke umwandeln können. Außerdem unterstützt das Programm nun das Format PDF/A, das zur Langzeitarchivierung genutzt wird. Anwender können Texte und Bilder direkt in PDF-Seiten ersetzen, ohne dazu das Programm verwenden zu müssen, mit dem die Inhalte erzeugt wurden. Das neue Release arbeitet nach Herstellerangaben zudem deutlich schneller.

Während PDF-Leseprogramme wie der weit verbreitete "Adobe Reader" lediglich dazu dienen, Dokumente dieses Formats anzuzeigen, bieten PDF-Programme wie Nitro PDF Professional 6.0 und "Acrobat 9 Pro" von Adobe umfangreiche Funktionen, mit denen sich PDF-Dateien unter anderem aus verschiedenen Quellformaten erzeugen, verwalten und bearbeiten lassen.

Nitro PDF versucht mit dem Produkt stärker als bisher in die Domäne des Konkurrenten Adobe einzudringen. Der Herausforderer verlangt für Nitro PDF Professional etwa 100 Euro und will damit eigenen Angaben zufolge den Kaufpreis des Adobe-Programms (ab 665 Euro) bei gleicher Qualität unterbieten.

Der Softwareanbieter unterhält Niederlassungen in den USA, Australien und Europa (Paris). Benutzer erhalten gegen eine Gebühr Online-Support.

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