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IBM DB2 - Viper mutiert zur Cobra

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von Stefan Ueberhorst, CW-Redakteur
Neue Versionen von IBMs DB2 und InfoSphere Warehouse sollen helfen, bis zu 75 Prozent der Speicherkosten zu sparen.

Als Version 9.7 kündigt IBM für Juni 2009 sowohl den Viper-Nachfolger Cobra seiner DB2-Datenbank als auch das Upgrade seiner InfoSphere-Warehouse-Software an (beide bislang in Version 9.5 verfügbar). Cobra soll den Speicherbedarf von Daten beträchtlich reduzieren und dafür sorgen, dass Unternehmen 75 Prozent ihrer IT-Kosten zum Beispiel im Bereich Energie einsparen können. Dies sei mehr, als mit jeder anderen verfügbaren Datenbanksoftware möglich ist, heißt es bei IBM. Außerdem sei die Lösung die branchenweit erste, die Analysefähigkeiten sowohl für relationale als auch für XML-Daten besitze. Die Innovationen von DB2 Cobra würden dazu beitragen, dass Unternehmen ihre Hardware besser auslasten, Administrationsvorgänge effizienter gestalten, Anwendungen anderer Anbieter leichter einbinden können und unternehmensweit den Mitarbeitern einen Einblick in XML-Daten zu verschaffen. Neue Funktionen für das Workload-Management und für Autonomic Computing verbessern IBM zufolge die Leistung von Schlüsselanwendungen, wie das Erstellen von Budgetreports oder die Verwaltung von wachsenden Datenmengen. Die Zeitersparnis hier könne 35 Prozent betragen.

Technische Besonderheiten

Die auf DB2 9.7 basierende InfoSphere Warehouse 9.7 Enterprise Edition beinhaltet Bausteine zur vereinfachten Datenanalyse und zum Data Mining. Ferner sei die neue Version der Enterprise Edition jetzt auch auf die Bedürfnisse kleinerer Unternehmen oder Abteilungen innerhalb einer großen Organisation zugeschnitten, so dass die Daten für ein konsistentes Business Intelligence eingesetzt werden können. Der integrierte Data-Management-Ansatz helfe auch dabei, die Produktivität von Entwicklern zu verbessern, was zusätzlich Kostenersparnisse bedeute: Mit der neuen Software können Anwendungen schneller entwickelt und eingesetzt werden. Dies gelte auch für bestehende Anwendungen, die zunächst für eine andere Datenbank programmiert wurden.


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