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Business Intelligence & Enterprise Content Management

Geschäftsdatenanalyse

Ratgeber zum Umstieg auf SAP BI 7.0

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von Jessika Kringel (Consultant IT-Management bei Lynx Consulting) und Christian Micus (Consultant Portal bei Lynx Consulting )

Projektplan und Tests

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Projekt-, Zeit- und Ressourcenplan für die Java-Installation, der (eventuell erforderlichen) Unicode-Konvertierung, der Umstellung des Berechtigungswesens sowie des Hardware- und Software-Updates. Ferner sollten sich die Beteiligten bereits im Vorfeld geeignete Testszenarien unter Mithilfe der Fachabteilungen definieren.

Die Umstellung auf SAP BI 7.0 bedingt insgesamt zweifellos einen gewissen Aufwand, da sich der Anwender an vielen Stellen auf Änderungen einstellen muss. (fn)

Unsicherheit bei Analyse-Werkzeugen

Nach der Übernahme von Business Objects herrscht unter den SAP-Nutzern eine gewisse Unsicherheit in Sachen Analysewerkzeuge, da sich die Produktlinien überschneiden. Einige Veränderungen sind bereits heute erkennbar. So steht beispielsweise unter dem Namen "Pionier" für das kommende Jahr ein Nachfolger sowohl für den "BEx Analyzer" als auch für Business Objects Voyager an.

Bekannt ist ferner, dass der "BEx Report Designer" eingestellt wird. Stattdessen soll es an Netweaver angepasste Versionen von "Crystal Reports" geben. Der "Web Application Designer" wird nach dem Jahr 2008 nicht weiter ausgebaut, wobei er aber weiterhin eine Komponente von Netweaver bleiben soll.

An anderer Stelle verspricht SAP Integration. Beispielsweise sollen beispielsweise Kunden selbst entwickelte Dashboards von BI 3.x auch unter BI 7.0 weiterhin nutzbar sein.. Künftig sind Anwender in der Lage, ihre Dashboards mit auf Business-Objects-Technik "Xcelsius" basierende Dashboards im Portal zu kombinieren.

Ob die neuen Werkzeuge, die aus der Vereinigung der BI-Frontends und der Business-Objects-Frontends entstehend, wirklich notwendig sind, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt noch offen, da weder deren Funktionsumfang noch das Lizenzmodell feststehen. Viele Anforderungen lassen sich bereits jetzt mit BI 7.0 abdecken. Beispielsweise können Anwender mit Hilfe des Visual Composer (VC) Portalinhalte, die aus beliebigen SAP Anwendungen stammen, flexibel gestalten und darstellen. Am Backend von SAP BI dürfte sich trotz der Übernahme von Business Objects wenig ändern.

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