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Business Intelligence & Enterprise Content Management

Beteiligungsmanagement

SAP verkauft Teile von Business Objects

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Gemeinsame Produktarchitektur geplant

Für Kunden hat diese Entwicklung zwei Aspekte. Zum einen würden sie laut Marko Albrecht, CEO von zetVisions, künftig eine bessere Betreuung bekommen, da man mehr Knowhow für das Beteiligungsmanagement mitbringe als Business Objects. Zum anderen muss nun zetVisions seinerseits konkurrierende Angebote im Portfolio betreuen und zusammen mit Anwendern eine nachvollziehbare Produkt-Roadmap entwickeln. Ziel ist dabei letztlich eine gemeinsame Produktarchitektur.

Marko Albrecht, CEO von zetVisions, sieht sich in Europa bereits als Marktführer im Wachstumsmarkt für Beteiligungsmanagement.
Marko Albrecht, CEO von zetVisions, sieht sich in Europa bereits als Marktführer im Wachstumsmarkt für Beteiligungsmanagement.
Marko Albrecht, CEO von zetVisions, sieht sich in Europa bereits als Marktführer im Wachstumsmarkt für Beteiligungsmanagement.
Foto: zetVisions

Erst im letzten Jahr hatte zetVisions mit dem Open Data Systemhaus den größten Wettbewerber in Deutschland, Österreich und der Schweiz gekauft und migriert derzeit dessen Kunden auf die eigene Software Corporate Investment Manager und die SAP-Plattform. Dies wird vermutlich auch der Weg für SAP-Kunden sein, von denen laut Albrecht zwischen 60 bis 70 Prozent BusinessObjects Insighter nutzen, während der Rest noch mit BusinessObjects Cosmos arbeitet.

Umsätze im Beteiligungsmanagement steigen

Laut Albrecht wird der Markt für Beteiligungsmanagement weiter wachsen, da die gesetzlichen Regularien immer enger gefasst werden und solche Systeme notwendig machen. Er erwartet in den kommenden drei Jahren ein Wachstum des weltweiten Marktvolumens auf 500 bis 700 Millionen Euro. ZetVisions mit seinen über 100 Mitarbeitern und über 200 Kunden sieht sich bereits heute als Marktführer in Europa und will weltweit expandieren. Größte Wettbewerber auf dem internationalen Parkett sind der australische Anbieter Computershare sowie das englische Softwarehaus ICSA Software.

Wichtiger Partner der Produktstrategie bleibt dabei auch künftig SAP. So entwickelten beide Unternehmen im vergangenen Jahr bereits eine gemeinsame Software für das Datenmanagement. Ende des Jahres kommt ein gemeinsames Produkt für das Management von Finanzstammdaten auf den Markt.

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