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Business Intelligence & Enterprise Content Management

Data Warehousing

Die Datenverwaltung und Auswahl der richtigen Datenbank geraten zur Wissenschaft

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von Sascha Alexander (Redakteur Computerwoche) und

Auswahl der Hardware wird beschränkt

Howard: In puncto Hardwareauswahl sind die Angebote von IBM und HP nicht sehr offen. Nur Oracle macht eine Ausnahme, da sie keine Hardware haben.

CW: Also droht ein Lock-in?

Howard: Man muss zwischen Software- und Hardware-Appliance-Anbietern unterscheiden. Erstere sind offener, haben aber auch ihre bevorzugten Partner.

CW: Manche Analysten haben schon einmal provokant vom "Tod des traditionellen RDBMS" gesprochen.

Howard: Relationale Datenbank-Management-Systeme entstanden vor über 20 Jahren, um Limitationen in der Hardware auszugleichen. Das ist heute nicht mehr nötig. Es gibt sogar mit "H"-Store ein Forschungsprojekt, das die bisherigen OLTP-Datenbanken konzeptionell in Frage stellt.

CW: Doch die Datenbanken haben sich weiterentwickelt. Man denke nur an Oracle, das heute mit Techniken wie integriertes Data Mining, Kompression, Partitionierung und Real Application Clustering aufwartet und sich als System für Data Warehousing, relationale Datenhaltung und unstrukturierte Daten nutzen lässt. Auch plant Oracle eine Engine für Event-Processing.

Howard: Ohne Zweifel. Aber viele dieser Features wie beispielsweise die Datenkompression bieten heute auch andere Hersteller (zum Beispiel Sybase Cluster Edition). Oft sind sie Anbietern wie Oracle und IBM technisch sogar voraus. Letztlich geht es darum, wofür der Anwender die Datenbank braucht: allgemeine Datenverwaltung oder spezielle Analysen?

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