Das Internet verändert sich und damit auch die Gewohnheiten seiner Benutzer. Neue interaktive Kanäle im World Wide Web erleichtern die Erstellung und Weitergabe von Informationen und stellen damit die virtuelle Zusammenarbeit zwischen einzelnen Personen auf eine ganz neue Basis. Meist zusammengefasst unter dem Schlagwort „Web 2.0“ gewinnen diese Informationskanäle wie Diskussionsforen, Blogs und Wikis zunehmend an Beliebtheit bei den Anwendern.
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„Wie können Mashups eine SOA ergänzen?“
Auf fast allen Ebenen eines Software-Stacks haben sich SOA-Technologien auf der Basis sinnvoller Einsatzmöglichkeiten etabliert. Nun scheint auch die letzte Meile hin zum User Interface überwunden zu sein: Enterprise Mashups fügen der Präsentationsschicht einer Software-Architektur einen „Visualisierungs-Container“ für ereignisbezogene Informationen, die aus unterschiedlichen Quellen zusammengesetzt sein können, hinzu. Auf der Basis von service-orientierten Integrationsarchitekturen können so auf einfache und modulare Weise nutzbringende A2A (Application-to-Application) oder U2A (User-to-Application) Szenarien realisiert werden.
„Sollen sich User ihre eigenen Anwendungen „zusammenklicken“ können?“
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Wer die typischen Merkmale von Web 2.0 und SOA vergleicht, wird interessanterweise einige Parallelen feststellen. Die Ziele von SOA und Web 2.0 sind zwar verschieden, nämlich Anwendungsintegration vs. „Mitmach-Web“ und Social-Computing, doch einige Grundgedanken sind identisch. Beide Ideen entfernen sich gedanklich von traditionellen Applikationen und gehen hin zu Plattformen, die aus zusammengesetzten Anwendungen bestehen. Dieser Weg erfordert zwangsweise Offenheit und Interoperabilität. Unter diesen Gesichtspunkten ist es sinnvoll, sich auf eine modulare Anwendungsentwicklung zu konzentrieren. SOA kann hier von Web 2.0 lernen, indem Entwickler zum Beispiel schauen, was im Bereich von Mashups funktioniert und wie sich diese Prinzipien auf Composite Applications übertragen lassen.
Continue reading ‘Konvergenz von SOA und Web 2.0′
Was sind eigentlich Mashups und was haben sie mit SOA zu tun?
Der Begriff geht auf den englischen Ausdruck „to mash“ zurück und bedeutet etwas zu vermischen. Technisch gesehen bestehen Mashups aus individuellen Komponenten, die jeweils einen Dienst repräsentieren und im Fenster eines Internet-Browsers kombiniert eine neue Anwendungen ergeben. Google Maps, Flickr oder Qype sind typische Beispiele für Mashup-Applikationen. Als Bestandteil einer SOA-Infrastruktur ist dieses Architekturprinzip ideal geeignet für leichtgewichtige Frontends neuer Geschäftsanwendungen.
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