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	<title>Kommentare fuer SOA meets BPM</title>
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	<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat</link>
	<description>Ein Experten-Blog der COMPUTERWOCHE</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 15:42:07 +0000</pubDate>
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		<title>Kommentar zu Platzt die SOA-Blase? von Uwe Feddern</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/08/22/platzt-die-soa-blase/#comment-29931</link>
		<dc:creator>Uwe Feddern</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 06:36:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=314#comment-29931</guid>
		<description>Hallo Herr Herrmann, 

vielen Dank für Ihren Beitrag, der hoffentlich endlich mehr Realismus in die SOA-Diskussion bringt. 

Vor allem Ihr Hinweis auf die organisatorischen Veränderungen, die durch SOA-Projekte ausgelöst werden, ist dabei für mich wesentlich. IT-Projekte mit diesem Ausmaß können nicht allein aus einer technischen Perspektive betrachtet werden. 

Ich weise in diesem Zusammenhang gerne auf meinen Beitrag in diesem Blog zum Thema "Change Management in BPM- und SOA-Vorhaben" hin:

http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/14/change-management-soa-und-bpm-initiativen-gezielt-begleiten/ 

Die Weiterbildung der IT-Projektleiter und -Führungskräfte muss ergänzt werden durch die Vermittlung von Kompetenzen für Organisationsentwicklung und Change Management, damit IT-Projekte zukünftig auch nachhaltig in den Organisationen umgesetzt werden.

Ich werde am 9.9. auf der "Zukunft Personal" in Köln einen Vortrag zu diesem Thema halten.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Feddern</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Herrmann, </p>
<p>vielen Dank für Ihren Beitrag, der hoffentlich endlich mehr Realismus in die SOA-Diskussion bringt. </p>
<p>Vor allem Ihr Hinweis auf die organisatorischen Veränderungen, die durch SOA-Projekte ausgelöst werden, ist dabei für mich wesentlich. IT-Projekte mit diesem Ausmaß können nicht allein aus einer technischen Perspektive betrachtet werden. </p>
<p>Ich weise in diesem Zusammenhang gerne auf meinen Beitrag in diesem Blog zum Thema &#8220;Change Management in BPM- und SOA-Vorhaben&#8221; hin:</p>
<p><a href="http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/14/change-management-soa-und-bpm-initiativen-gezielt-begleiten/" rel="nofollow">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/14/change-management-soa-und-bpm-initiativen-gezielt-begleiten/</a> </p>
<p>Die Weiterbildung der IT-Projektleiter und -Führungskräfte muss ergänzt werden durch die Vermittlung von Kompetenzen für Organisationsentwicklung und Change Management, damit IT-Projekte zukünftig auch nachhaltig in den Organisationen umgesetzt werden.</p>
<p>Ich werde am 9.9. auf der &#8220;Zukunft Personal&#8221; in Köln einen Vortrag zu diesem Thema halten.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Uwe Feddern</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Platzt die SOA-Blase? von Falke</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/08/22/platzt-die-soa-blase/#comment-29927</link>
		<dc:creator>Falke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 09:49:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=314#comment-29927</guid>
		<description>Mal ganz im Ernst,
eine SOA Infrastruktur aufzubauen erfordert mehr als nur mal eben eine Software zu installieren.
Schließlich geht es darum sehr komplexe Aufgabenstellungen in den Griff zu kriegen. Das gilt übrigens nicht nur für SOA Projekte.

Sind sowohl die fachliche Seite als auch die technische Seite nicht 100% beschrieben, so kommt es folglich zu einer loose-loose Situation. Das Ziel wird nicht erreicht und/oder Nacharbeiten des Lieferanten senken seine eigene Marge.

Die grundlegenderen Techniken sind vorhanden und weniger fehlerhaft als die beteiligten Personen. Zeitliche, finanzielle und zwischenmenschliche Gründe sorgen dafür, dass Projekte oft am Ziel vorbei laufen. Grenzen wie die ersten beiden sind natürlich wichtig. Wer aber immer noch nach der Geiz ist Geil Mentalität seine Projekte betreibt, erhält was er bezahlt. Jasager und Katastrophen.

Aus mehr als 20 Jahren Software Entwicklung haben sich einige Details herauskristallisiert:
„Früher war alles anders“.
„Technik lässt sich schneller/einfacher ändern als Menschen“.
 „Alles was sich exakt beschreiben lässt, ist ohne Kostenbetrachtung technisch umsetzbar“.
 „Kleine Schritte in die richtige Richtung sind besser als Nichts zu unternehmen oder auf das Ultimative Ergebnis zu warten“. (Siehe dazu auch den Text in einer anderen Computer Zeitung. „Thema ich kaufe mir seit 2 Jahren einen Computer“).
„Man lernt nur aus Fehlern“.

Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken und eine Rolle rückwärts zu machen (Schon probiert? Man bricht sich das Genick).
Wie bei allen Projekten sollte man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, sondern realistisch seine Lage beurteilen. Wo bin ich, wo will ich hin, was habe ich erreicht und sind wir bereits soweit?

SOA ist die IMHO die Verknüpfung von spezialisierten Diensten die ihre Aufgabe optimal erledigen können, anders als Giga Anwendungen die Alles, aber das nicht richtig beherrschen. Gerade SOA ermöglicht es mir einen Anfang zu machen und in kleinen Schritten an den Stellen wo es nicht klappt bessere Systeme zu integrieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ganz im Ernst,<br />
eine SOA Infrastruktur aufzubauen erfordert mehr als nur mal eben eine Software zu installieren.<br />
Schließlich geht es darum sehr komplexe Aufgabenstellungen in den Griff zu kriegen. Das gilt übrigens nicht nur für SOA Projekte.</p>
<p>Sind sowohl die fachliche Seite als auch die technische Seite nicht 100% beschrieben, so kommt es folglich zu einer loose-loose Situation. Das Ziel wird nicht erreicht und/oder Nacharbeiten des Lieferanten senken seine eigene Marge.</p>
<p>Die grundlegenderen Techniken sind vorhanden und weniger fehlerhaft als die beteiligten Personen. Zeitliche, finanzielle und zwischenmenschliche Gründe sorgen dafür, dass Projekte oft am Ziel vorbei laufen. Grenzen wie die ersten beiden sind natürlich wichtig. Wer aber immer noch nach der Geiz ist Geil Mentalität seine Projekte betreibt, erhält was er bezahlt. Jasager und Katastrophen.</p>
<p>Aus mehr als 20 Jahren Software Entwicklung haben sich einige Details herauskristallisiert:<br />
„Früher war alles anders“.<br />
„Technik lässt sich schneller/einfacher ändern als Menschen“.<br />
 „Alles was sich exakt beschreiben lässt, ist ohne Kostenbetrachtung technisch umsetzbar“.<br />
 „Kleine Schritte in die richtige Richtung sind besser als Nichts zu unternehmen oder auf das Ultimative Ergebnis zu warten“. (Siehe dazu auch den Text in einer anderen Computer Zeitung. „Thema ich kaufe mir seit 2 Jahren einen Computer“).<br />
„Man lernt nur aus Fehlern“.</p>
<p>Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken und eine Rolle rückwärts zu machen (Schon probiert? Man bricht sich das Genick).<br />
Wie bei allen Projekten sollte man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, sondern realistisch seine Lage beurteilen. Wo bin ich, wo will ich hin, was habe ich erreicht und sind wir bereits soweit?</p>
<p>SOA ist die IMHO die Verknüpfung von spezialisierten Diensten die ihre Aufgabe optimal erledigen können, anders als Giga Anwendungen die Alles, aber das nicht richtig beherrschen. Gerade SOA ermöglicht es mir einen Anfang zu machen und in kleinen Schritten an den Stellen wo es nicht klappt bessere Systeme zu integrieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Platzt die SOA-Blase? von F. Delonge</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/08/22/platzt-die-soa-blase/#comment-29925</link>
		<dc:creator>F. Delonge</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:05:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=314#comment-29925</guid>
		<description>Leider haben sich die Marketing-Abteilungen der Hersteller und manche selbsternannten Experten des Themas zu einem Zeitpunkt bemächtigt, als es noch (zu) wenig praktische Erfahrungen gab. War der Hype evtl. doch mehr vom Drang nach kommerziell verwertbaren neuen Themen, als vom Anwendernutzen getrieben? Es war wohl unausweichlich, dass auf die visionären Versprechungen rasch die ersten Negativerfahrungen und eine gewisse Ernüchterung gefolgt sind (das kann man ja auch alles bei Moore nachlesen). Die Wahrheit liegt - wie so oft - in der Mitte. Vorhandene, funktionierende Softwaresysteme (das nennt man heute wohl Legacy) mit Augenmass modernisieren, auf kostengünstig zu betreibende Plattformen umstellen und dann Schritt für Schritt in eine moderne, service-orientierte Architektur überführen: Dieser Ansatz funktioniert bestimt besser, als die "Entweder-SOA-oder-SAP-aber-sofort-Methode"...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider haben sich die Marketing-Abteilungen der Hersteller und manche selbsternannten Experten des Themas zu einem Zeitpunkt bemächtigt, als es noch (zu) wenig praktische Erfahrungen gab. War der Hype evtl. doch mehr vom Drang nach kommerziell verwertbaren neuen Themen, als vom Anwendernutzen getrieben? Es war wohl unausweichlich, dass auf die visionären Versprechungen rasch die ersten Negativerfahrungen und eine gewisse Ernüchterung gefolgt sind (das kann man ja auch alles bei Moore nachlesen). Die Wahrheit liegt - wie so oft - in der Mitte. Vorhandene, funktionierende Softwaresysteme (das nennt man heute wohl Legacy) mit Augenmass modernisieren, auf kostengünstig zu betreibende Plattformen umstellen und dann Schritt für Schritt in eine moderne, service-orientierte Architektur überführen: Dieser Ansatz funktioniert bestimt besser, als die &#8220;Entweder-SOA-oder-SAP-aber-sofort-Methode&#8221;&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Platzt die SOA-Blase? von Wolfgang Herrmann</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/08/22/platzt-die-soa-blase/#comment-29924</link>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 07:57:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=314#comment-29924</guid>
		<description>Hallo Herr Stein,

Sie haben völlig Recht: Natürlich haben Fachmedien wie die COMPUTERWOCHE ausführlich über die Potenziale einer SOA berichtet, dabei aber auch immer die Versprechen der Hersteller kritisch hinterfragt. Die schlechten Anwendererfahrungen haben die Medien aber ebenso wenig erfunden wie die Beispiele erfolgreicher Projekte.

Grüße

Wolfgang Herrmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Stein,</p>
<p>Sie haben völlig Recht: Natürlich haben Fachmedien wie die COMPUTERWOCHE ausführlich über die Potenziale einer SOA berichtet, dabei aber auch immer die Versprechen der Hersteller kritisch hinterfragt. Die schlechten Anwendererfahrungen haben die Medien aber ebenso wenig erfunden wie die Beispiele erfolgreicher Projekte.</p>
<p>Grüße</p>
<p>Wolfgang Herrmann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Platzt die SOA-Blase? von Sebastian</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/08/22/platzt-die-soa-blase/#comment-29920</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 13:02:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=314#comment-29920</guid>
		<description>&#62; Eine gewisse Ernüchterung, manche Analysten sprechen von Abkühlung 
&#62; oder gar Desillusionierung, ist dennoch unverkennbar. Die zum Teil 
&#62; schlechten Erfahrungen in der Anfangsphase der SOA-Euphorie, aber 
&#62; auch überzogene Versprechen der IT-Hersteller, haben ihren Teil dazu &#62; beigetragen.

Bitte nicht die Fachpresse (ja, auch die CW) vergessen!


Gruß,


Sebastian</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Eine gewisse Ernüchterung, manche Analysten sprechen von Abkühlung<br />
&gt; oder gar Desillusionierung, ist dennoch unverkennbar. Die zum Teil<br />
&gt; schlechten Erfahrungen in der Anfangsphase der SOA-Euphorie, aber<br />
&gt; auch überzogene Versprechen der IT-Hersteller, haben ihren Teil dazu &gt; beigetragen.</p>
<p>Bitte nicht die Fachpresse (ja, auch die CW) vergessen!</p>
<p>Gruß,</p>
<p>Sebastian</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das Lego-Prinzip: Und so funktioniert SOA doch! von B. A. Schön</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/07/16/das-lego-prinzip-und-so-funktioniert-soa-doch/#comment-29871</link>
		<dc:creator>B. A. Schön</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 12:45:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=312#comment-29871</guid>
		<description>Aus  meiner Sicht gibt es für SOA zwei wesentliche Ansätze: 
- Entkopplung der Services von den Business Prozessen und damit leichtere Wartbar- und Testbarkeit. Diese Ziel wird sofort erreicht.  
- Wiederverwendbarkeit. Hier wird es schwierig. 

Um Wiederverwendbarkeit zu ermöglichen, benötigt man ein sehr gutes (neuartiges) Repository, in dem genau und für jeden verständlich beschrieben ist, was der Service leistet. Das Problem ist mir seit vielen Jahren Erfahrung mit modularer Software bekannt - eine Lösung kenne ich bisher nicht. Gibt es eine?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus  meiner Sicht gibt es für SOA zwei wesentliche Ansätze:<br />
- Entkopplung der Services von den Business Prozessen und damit leichtere Wartbar- und Testbarkeit. Diese Ziel wird sofort erreicht.<br />
- Wiederverwendbarkeit. Hier wird es schwierig. </p>
<p>Um Wiederverwendbarkeit zu ermöglichen, benötigt man ein sehr gutes (neuartiges) Repository, in dem genau und für jeden verständlich beschrieben ist, was der Service leistet. Das Problem ist mir seit vielen Jahren Erfahrung mit modularer Software bekannt - eine Lösung kenne ich bisher nicht. Gibt es eine?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das Lego-Prinzip: Und so funktioniert SOA doch! von Jakob Freund</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/07/16/das-lego-prinzip-und-so-funktioniert-soa-doch/#comment-29866</link>
		<dc:creator>Jakob Freund</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 11:25:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=312#comment-29866</guid>
		<description>Der Lego-Vergleich hinkt: Dank WSDL haben wir einheitliche Schnittstellen für Web Services, die den Lego-Stöpseln entsprechen, soweit korrekt. Damit können die Services sehr leicht technisch angesprochen werden, auch ok. Inhaltlich brauchen Sie aber Parameter, also Datenobjekte, die ihnen übergeben werden, und sie geben Parameter zurück. Und da braucht jeder Service andere, sowohl syntaktisch, als auch semantisch. Deshalb müssen Sie vor jedem und nach jedem Service Call u.a. ein Datenmapping machen, sowohl syntaktisch, als auch semantisch. Wem XSLT, XPath &#38; Co. so leicht fällt wie Lego spielen, dem gratuliere ich. Natürlich ist das Ganze in Summe trotzdem einfacher und agiler als klassische Prorammierung, das will ich gar nicht bestreiten. Aber das Lego-Prinzip gilt eben bislang nur für einen Teilbereich von SOA.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Lego-Vergleich hinkt: Dank WSDL haben wir einheitliche Schnittstellen für Web Services, die den Lego-Stöpseln entsprechen, soweit korrekt. Damit können die Services sehr leicht technisch angesprochen werden, auch ok. Inhaltlich brauchen Sie aber Parameter, also Datenobjekte, die ihnen übergeben werden, und sie geben Parameter zurück. Und da braucht jeder Service andere, sowohl syntaktisch, als auch semantisch. Deshalb müssen Sie vor jedem und nach jedem Service Call u.a. ein Datenmapping machen, sowohl syntaktisch, als auch semantisch. Wem XSLT, XPath &amp; Co. so leicht fällt wie Lego spielen, dem gratuliere ich. Natürlich ist das Ganze in Summe trotzdem einfacher und agiler als klassische Prorammierung, das will ich gar nicht bestreiten. Aber das Lego-Prinzip gilt eben bislang nur für einen Teilbereich von SOA.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu SOA, ESA, ESB, EAI - eine Frage der Definition von Daniel Craig</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2006/09/15/soa-esa-esb-eai-eine-frage-der-definition/#comment-29309</link>
		<dc:creator>Daniel Craig</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 08:01:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=85#comment-29309</guid>
		<description>Hi there, I was looking around for a while searching for eai software and I happened upon this site and your post regarding A, ESB, EAI - eine Frage der Definition at SOA meets BPM, I will definitely this to my eai software bookmarks!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi there, I was looking around for a while searching for eai software and I happened upon this site and your post regarding A, ESB, EAI - eine Frage der Definition at SOA meets BPM, I will definitely this to my eai software bookmarks!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu SOA-Anbieter im Vergleich von EFXCO</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/03/28/soa-anbieter-im-vergleich/#comment-29281</link>
		<dc:creator>EFXCO</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 14:50:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=166#comment-29281</guid>
		<description>Hi, 

Great! It's a good site to learn more and have discussion.

It's not bad to know that England Foreign Exchange &lt;a href="http://www.efxco.com" rel="nofollow"&gt;EFXCO&lt;/a&gt; has so many facilities for traders and customers such as Loan Facilities, Mutual Fund, Hedge, Credit facilities, Insurance and etc…

Good Luck</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi, </p>
<p>Great! It&#8217;s a good site to learn more and have discussion.</p>
<p>It&#8217;s not bad to know that England Foreign Exchange <a href="http://www.efxco.com" rel="nofollow">EFXCO</a> has so many facilities for traders and customers such as Loan Facilities, Mutual Fund, Hedge, Credit facilities, Insurance and etc…</p>
<p>Good Luck</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was macht Prozesse lauffähig? von Erich Ortner</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/07/01/was-macht-prozesse-lauffahig/#comment-29191</link>
		<dc:creator>Erich Ortner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 18:48:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=310#comment-29191</guid>
		<description>Hallo Herr Ostermann,

ich habe in unserem Arbeitsgebiet, der Geschäfts- und Betriebsprozessmodellierung im Hinblick auf den Einsatz von IT-Services ähnliche Schwierigkeiten wie Sie mit solchen Einteilungen wie "Top-Down" und "Bottom-Up". Man weiss nämlich nie, was der Gesprächpartner als Top (hier: die Ablauf- und Aufbauorganisation des Unternehmens) und was als Bottom (hier: das Rechnersystem und die IT-Services) verstanden wissen möchte. Zudem klingt "Top-Down" nach "grob" und "Bottom-Up" nach "detailliert". Dieser Sprachgebrauch ist jedoch in der Praxis vielfach anzutreffen.

Ich würde, um Mißverständnisse auszuräumen, unabhängig davon, ob wir uns auf der Ebene der Unternehmensorganisation oder auf der Ebene der IT befinden, lieber einen Modellierungsanfang "aus der Mitte" heraus suchen. Also: Auch bei der Aufgaben- und Arbeitsprozessmodellierung von Einheiten (Komponenten) mittlerer Größe ausgehen und dann einer Insight-The-Component/Outsight-The-Component-Dychotomie das Wort reden.

Je nachdem, wie genau wir die Modellierung hierbei jeweils durchführen können, kommen wir zu einer hohen "Runnability" (spezifizierte "Betriebsmittel" der Prozesse) sowie einer hohen "Applicability" (spezifizierte "Bezugsobjekte" der Prozesse) unserer Prozessmodelle. Ein Betriebsmittel eines Prozesses ist bspw. ein Arbeitsplan, der einzuhalten ist und ein Bezugsobjekt eines Prozesses könnte bspw. ein Störfall in einem Unternehmen sein, dessen Beseitigung das Prozessmodell (Runnability) garantiert.

Die Modellierungsrichtung wäre: From Applicability to Runnability! Denn warum soll ich Prozessen eine Runnability (Betriebsmittel) "aufmodellieren", wenn ich noch nicht spezifiziert habe, was eigentlich ihre Applicability (Bezugsobjekte) sein wird?

Beste Grüsse
Erich Ortner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Ostermann,</p>
<p>ich habe in unserem Arbeitsgebiet, der Geschäfts- und Betriebsprozessmodellierung im Hinblick auf den Einsatz von IT-Services ähnliche Schwierigkeiten wie Sie mit solchen Einteilungen wie &#8220;Top-Down&#8221; und &#8220;Bottom-Up&#8221;. Man weiss nämlich nie, was der Gesprächpartner als Top (hier: die Ablauf- und Aufbauorganisation des Unternehmens) und was als Bottom (hier: das Rechnersystem und die IT-Services) verstanden wissen möchte. Zudem klingt &#8220;Top-Down&#8221; nach &#8220;grob&#8221; und &#8220;Bottom-Up&#8221; nach &#8220;detailliert&#8221;. Dieser Sprachgebrauch ist jedoch in der Praxis vielfach anzutreffen.</p>
<p>Ich würde, um Mißverständnisse auszuräumen, unabhängig davon, ob wir uns auf der Ebene der Unternehmensorganisation oder auf der Ebene der IT befinden, lieber einen Modellierungsanfang &#8220;aus der Mitte&#8221; heraus suchen. Also: Auch bei der Aufgaben- und Arbeitsprozessmodellierung von Einheiten (Komponenten) mittlerer Größe ausgehen und dann einer Insight-The-Component/Outsight-The-Component-Dychotomie das Wort reden.</p>
<p>Je nachdem, wie genau wir die Modellierung hierbei jeweils durchführen können, kommen wir zu einer hohen &#8220;Runnability&#8221; (spezifizierte &#8220;Betriebsmittel&#8221; der Prozesse) sowie einer hohen &#8220;Applicability&#8221; (spezifizierte &#8220;Bezugsobjekte&#8221; der Prozesse) unserer Prozessmodelle. Ein Betriebsmittel eines Prozesses ist bspw. ein Arbeitsplan, der einzuhalten ist und ein Bezugsobjekt eines Prozesses könnte bspw. ein Störfall in einem Unternehmen sein, dessen Beseitigung das Prozessmodell (Runnability) garantiert.</p>
<p>Die Modellierungsrichtung wäre: From Applicability to Runnability! Denn warum soll ich Prozessen eine Runnability (Betriebsmittel) &#8220;aufmodellieren&#8221;, wenn ich noch nicht spezifiziert habe, was eigentlich ihre Applicability (Bezugsobjekte) sein wird?</p>
<p>Beste Grüsse<br />
Erich Ortner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was macht Prozesse lauffähig? von Falk Ostermann</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/07/01/was-macht-prozesse-lauffahig/#comment-29190</link>
		<dc:creator>Falk Ostermann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 08:58:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=310#comment-29190</guid>
		<description>Hallo,

ich sehe die größte Herausforderung zur Erreicherung von lauffähigen, technischen Prozessen, welche auf der initialen fachlichen Modellierung (Kompetenz BPM) beruhen, in der Abkehr vom Bottom-Up-Prinzip (bspw. Anwendungsfallmodellierung in UML) als Folge der Top-Down-Modellierung (Geschäftsprozessmodelle). Vielmehr gilt es, in Form einer erweiterten Geschäftsprozessmodellierungsphase Hilfsmittel wie eine Prozesslandkarte, Domänenmodell, Anwendungslandschaft, Rollen, Geschäftsobjekte, etc. heranzuziehen und die fachlich modellierten Geschäftsprozesse mit Informationen aus den genannten Hilfsmitteln anzureichern. Dadurch entstehen (theoretisch) fachlich orientierte, technisch angereicherte, ausführbare Prozesse, welche als Grundlage (plus weitere Ergebnistypen wie eine Liste der fachlichen Schnittstellen und Geschäftsobjekte) für die eigentliche implementierungsnahe Modellierung (z.B. UML) dienen. Die sogenannte "Runnability" zeichnet sich ja nicht durch eine maximale Detailmodellierung auf technischer Ebene aus, sondern durch die Ausrichtung an der Fachlichkeit! Der Mitarbeiter handelt fachlich, nicht technisch. Daher ist die Übertragung der "Fachsemantik" aus den GP-Modellen in die durch Services unterstütze ausführbare Prozesse mit Hilfe sequenzieller, teils iterativer Modellierungsstufen ein Hauptanliegen zur Erreichung von "Runnability" - denn ohne Nutzer leben die Prozesse nicht (außer bei einer 100%igen Automatisierung).

Viele Grüße,
Falk Ostermann
SAPICON GmbH</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ich sehe die größte Herausforderung zur Erreicherung von lauffähigen, technischen Prozessen, welche auf der initialen fachlichen Modellierung (Kompetenz BPM) beruhen, in der Abkehr vom Bottom-Up-Prinzip (bspw. Anwendungsfallmodellierung in UML) als Folge der Top-Down-Modellierung (Geschäftsprozessmodelle). Vielmehr gilt es, in Form einer erweiterten Geschäftsprozessmodellierungsphase Hilfsmittel wie eine Prozesslandkarte, Domänenmodell, Anwendungslandschaft, Rollen, Geschäftsobjekte, etc. heranzuziehen und die fachlich modellierten Geschäftsprozesse mit Informationen aus den genannten Hilfsmitteln anzureichern. Dadurch entstehen (theoretisch) fachlich orientierte, technisch angereicherte, ausführbare Prozesse, welche als Grundlage (plus weitere Ergebnistypen wie eine Liste der fachlichen Schnittstellen und Geschäftsobjekte) für die eigentliche implementierungsnahe Modellierung (z.B. UML) dienen. Die sogenannte &#8220;Runnability&#8221; zeichnet sich ja nicht durch eine maximale Detailmodellierung auf technischer Ebene aus, sondern durch die Ausrichtung an der Fachlichkeit! Der Mitarbeiter handelt fachlich, nicht technisch. Daher ist die Übertragung der &#8220;Fachsemantik&#8221; aus den GP-Modellen in die durch Services unterstütze ausführbare Prozesse mit Hilfe sequenzieller, teils iterativer Modellierungsstufen ein Hauptanliegen zur Erreichung von &#8220;Runnability&#8221; - denn ohne Nutzer leben die Prozesse nicht (außer bei einer 100%igen Automatisierung).</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Falk Ostermann<br />
SAPICON GmbH</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Business Intelligence trifft auf SOA von Marc Peters</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/06/17/business-intelligence-trifft-auf-soa/#comment-29187</link>
		<dc:creator>Marc Peters</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 07:58:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=304#comment-29187</guid>
		<description>Herr Stapf,

Ich stimme Ihnen zu, wenn Sie schreiben, dass eine genaue Kenntnis bzw. Überwachung der Geschäftsprozesse und einzelner Geschäftsvorgänge von zentraler Bedeutung für ein Unternehmen ist.  Man benötigt ein klares, aktuelles, auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmtes Bild der Situation um bessere (schnellere, qualifiziertere, auf einer idealen Datenbasis, ...) Entscheidungen zu treffen.

Dennoch kommen mir spontan noch ein paar Fragen zu Ihren Ausführungen:
- Wo sehen Sie nach Ihrer Beschreibung die Abgrenzung zwischen BI und BAM?
- Sprechen sie von einem klassischen BI Ansatz oder eher einem 'operational BI' Vorgehen
- Was meinen Sie damit, wenn Sie schreiben 'Wenn in der SOA erst einmal die relevanten Daten hinterlegt sind, können sich Unternehmen schneller als je zuvor auf Veränderungen einstellen.'?
- Ich würde mich freuen, wenn Sie die Synergieeffekte, die Sie zwischen SOA und BI sehen noch etwas erläutern würden.

Interessant zu diesem Thema ist ggf. auch meine Präsentation bei der 5. Expertenrunde zu BPM/BAM/CEP/SOA/EDA des CITT vom 26. Juni 2007 --&#62; http://www.citt-online.com/downloads/exp5/Architectural%20Perspective%20on%20future%20Dashboards%20in%20a%20SOA%20and%20EDA_20070626_shown.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Stapf,</p>
<p>Ich stimme Ihnen zu, wenn Sie schreiben, dass eine genaue Kenntnis bzw. Überwachung der Geschäftsprozesse und einzelner Geschäftsvorgänge von zentraler Bedeutung für ein Unternehmen ist.  Man benötigt ein klares, aktuelles, auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmtes Bild der Situation um bessere (schnellere, qualifiziertere, auf einer idealen Datenbasis, &#8230;) Entscheidungen zu treffen.</p>
<p>Dennoch kommen mir spontan noch ein paar Fragen zu Ihren Ausführungen:<br />
- Wo sehen Sie nach Ihrer Beschreibung die Abgrenzung zwischen BI und BAM?<br />
- Sprechen sie von einem klassischen BI Ansatz oder eher einem &#8216;operational BI&#8217; Vorgehen<br />
- Was meinen Sie damit, wenn Sie schreiben &#8216;Wenn in der SOA erst einmal die relevanten Daten hinterlegt sind, können sich Unternehmen schneller als je zuvor auf Veränderungen einstellen.&#8217;?<br />
- Ich würde mich freuen, wenn Sie die Synergieeffekte, die Sie zwischen SOA und BI sehen noch etwas erläutern würden.</p>
<p>Interessant zu diesem Thema ist ggf. auch meine Präsentation bei der 5. Expertenrunde zu BPM/BAM/CEP/SOA/EDA des CITT vom 26. Juni 2007 &#8211;&gt; <a href="http://www.citt-online.com/downloads/exp5/Architectural%20Perspective%20on%20future%20Dashboards%20in%20a%20SOA%20and%20EDA_20070626_shown.pdf" rel="nofollow">http://www.citt-online.com/downloads/exp5/Architectural%20Perspective%20on%20future%20Dashboards%20in%20a%20SOA%20and%20EDA_20070626_shown.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wenn die Welt so einfach wäre &#8230; oder auch: Der Traum von der BPM-SOA-Integration von Marc Peters</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-29186</link>
		<dc:creator>Marc Peters</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 07:37:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-29186</guid>
		<description>Auch wenn dieser Blog Eintrag bereits ein paar Monate alt ist möchte ich dennoch ein paar Anmerkungen geben.

Grundsätzlich kann ich dem Geschriebenen schon zustimmen, möchte aber dennoch ein paar aus meiner Sicht wichtige Dingen ansprechen, die im bislang aufgeführten zu kurz kommen:
- BPM (als Business Process Management) umfasst ja nicht nur die Beschreibung von Geschäftsprozessen (anhand einer entsprechenden Prozessmodellierung), sondern ist doch vielmehr eine Disziplin, welche Businessexpertise und Softwarefunktionalität dazu kombiniert Prozessverbesserungen zu beschleunigen und Innovationen zu erleichtern.  Dazu gehören sicherlich auch entsprechende Komponenten wie die Simulation, Prozessmonitoring und Einbeziehen von Nutzern sowie eine mögliche Prozessautomatisierung.
- Um mein Geschäft besser auf aktuelle Situation und die Marktanforderungen ausrichten zu können reicht es doch nicht nur aus, die Geschäftsprozesse nach bestem Wissen und Gewissen zu modellieren und dann (automatisiert) umzusetzen.  Nein. Ich muss doch vielmehr auch die Möglichkeit haben die Auswirkungen der Veränderungen bereits im Vorfeld zu prüfen (simulieren) und dann auch im produktiven Einsatz fortwährend einen aktuellen (echtzeitnahen) Einblick in meine Geschäftsprozesse erlangen um so kurzfristige Trends und auch Problemstellungen schnell erkenn zu können und auch auf einzelne Prozessinstanzen einwirken zu können -- wobei wir dann bei Business Activity Monitoring (BAM) wären.  Diese Informationen sollten natürlich auch möglichst wieder an die zurückgehen, die die Prozesse modelliert haben um hier die Anpassungen an die Realität auch vornehmen zu können.
Ich sehe es auch so, dass nicht alle KPIs, die für die unterschiedlichen bereiche eines Unternehmens wichtig sind auch über den aktuellen Geschäftsprozess erfasst und geliefert werden.  Dies ist auch nicht weiter schlimm, es muss nur sichergestellt werden, dass eine Korrelation ermöglicht wird und auch relevante Informationen, die nicht aus dem Geschäftsprozess stammen mit einbezogen werden können.
- Im Bezug auf den Vergleich zwischen dem Vertrieb, der nicht programmiert und dem Programmierer, der nicht verkauft ist meine Erfahrung, dass das Ergebnis dann umso besser ist, wenn sich beide Seiten gut verstehen und es schaffen sich gegenseitig zu bereichern.  Damit ziele ich darauf ab, dass es nicht nur wichtig ist, einen Weg zu definieren, wie Daten aus der Modellierung des Prozesses nachher zur Umsetzung gelangen, sondern wie es ermöglicht wird, eine Plattform zu schaffen, die einen Austausch an Informationen in beide Richtungen ermöglicht und auch als Diskussionsbasis sowohl für die Prozessbeschreibung als auch die Prozessumsetzung wertvoll ist.  mein Ansatz ist hier zu sagen, je mehr der Business Analyst an Informationen bereits bereitstellen kann(Prozessmodell, KPIs, Business Objekte, Daten, ...) umso mehr kann auch der Developer wieder übernehmen.
- Ich denke, wir müssen uns im Klaren sein, dass es sowohl zu BPM, als auch zu SOA unterschiedliche Einstiegspunkte gibt, die von der jeweiligen Kunden- und Geschäftssituation abhängen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn dieser Blog Eintrag bereits ein paar Monate alt ist möchte ich dennoch ein paar Anmerkungen geben.</p>
<p>Grundsätzlich kann ich dem Geschriebenen schon zustimmen, möchte aber dennoch ein paar aus meiner Sicht wichtige Dingen ansprechen, die im bislang aufgeführten zu kurz kommen:<br />
- BPM (als Business Process Management) umfasst ja nicht nur die Beschreibung von Geschäftsprozessen (anhand einer entsprechenden Prozessmodellierung), sondern ist doch vielmehr eine Disziplin, welche Businessexpertise und Softwarefunktionalität dazu kombiniert Prozessverbesserungen zu beschleunigen und Innovationen zu erleichtern.  Dazu gehören sicherlich auch entsprechende Komponenten wie die Simulation, Prozessmonitoring und Einbeziehen von Nutzern sowie eine mögliche Prozessautomatisierung.<br />
- Um mein Geschäft besser auf aktuelle Situation und die Marktanforderungen ausrichten zu können reicht es doch nicht nur aus, die Geschäftsprozesse nach bestem Wissen und Gewissen zu modellieren und dann (automatisiert) umzusetzen.  Nein. Ich muss doch vielmehr auch die Möglichkeit haben die Auswirkungen der Veränderungen bereits im Vorfeld zu prüfen (simulieren) und dann auch im produktiven Einsatz fortwährend einen aktuellen (echtzeitnahen) Einblick in meine Geschäftsprozesse erlangen um so kurzfristige Trends und auch Problemstellungen schnell erkenn zu können und auch auf einzelne Prozessinstanzen einwirken zu können &#8212; wobei wir dann bei Business Activity Monitoring (BAM) wären.  Diese Informationen sollten natürlich auch möglichst wieder an die zurückgehen, die die Prozesse modelliert haben um hier die Anpassungen an die Realität auch vornehmen zu können.<br />
Ich sehe es auch so, dass nicht alle KPIs, die für die unterschiedlichen bereiche eines Unternehmens wichtig sind auch über den aktuellen Geschäftsprozess erfasst und geliefert werden.  Dies ist auch nicht weiter schlimm, es muss nur sichergestellt werden, dass eine Korrelation ermöglicht wird und auch relevante Informationen, die nicht aus dem Geschäftsprozess stammen mit einbezogen werden können.<br />
- Im Bezug auf den Vergleich zwischen dem Vertrieb, der nicht programmiert und dem Programmierer, der nicht verkauft ist meine Erfahrung, dass das Ergebnis dann umso besser ist, wenn sich beide Seiten gut verstehen und es schaffen sich gegenseitig zu bereichern.  Damit ziele ich darauf ab, dass es nicht nur wichtig ist, einen Weg zu definieren, wie Daten aus der Modellierung des Prozesses nachher zur Umsetzung gelangen, sondern wie es ermöglicht wird, eine Plattform zu schaffen, die einen Austausch an Informationen in beide Richtungen ermöglicht und auch als Diskussionsbasis sowohl für die Prozessbeschreibung als auch die Prozessumsetzung wertvoll ist.  mein Ansatz ist hier zu sagen, je mehr der Business Analyst an Informationen bereits bereitstellen kann(Prozessmodell, KPIs, Business Objekte, Daten, &#8230;) umso mehr kann auch der Developer wieder übernehmen.<br />
- Ich denke, wir müssen uns im Klaren sein, dass es sowohl zu BPM, als auch zu SOA unterschiedliche Einstiegspunkte gibt, die von der jeweiligen Kunden- und Geschäftssituation abhängen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu BPMN - Lingua Franca zwischen Fachabteilung und IT? von Thomas Allweyer</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/05/13/bpmn-lingua-franca-zwischen-fachabteilung-und-it/#comment-28005</link>
		<dc:creator>Thomas Allweyer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 11:19:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=298#comment-28005</guid>
		<description>Das stimmt, mit einem BPMN-Modell lässt sich derzeit ein ausführbarer Prozess noch nicht komplett spezifizieren. 

Dennoch verwenden viele Werkzeuge ein BPMN-Modell zur Definition des Kontrollflusses, der - nach Erweiterung mit proprietären Elementen und Transformation in eine direkt von der Process Engine interpretierbare Repräsentation - ausgeführt wird. Insofern spielen BPMN-Modelle durchaus eine wichtige Rolle als Teil der Spezifikation ausführbarer Prozesse. Zumindest für diesen Teil eine standardisierte Notation zu haben, ist bereits ein Fortschritt. 

Zahlreiche Elemente der BPMN haben einen ganz klaren Bezug zur Ausführung, wie z. B. Schleifen und Ausnahmebehandlungen.

Dass in der BPMN noch vieles fehlt - sowohl für ausführbare als auch für fachliche Prozessmodelle - ist sicherlich unbestritten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das stimmt, mit einem BPMN-Modell lässt sich derzeit ein ausführbarer Prozess noch nicht komplett spezifizieren. </p>
<p>Dennoch verwenden viele Werkzeuge ein BPMN-Modell zur Definition des Kontrollflusses, der - nach Erweiterung mit proprietären Elementen und Transformation in eine direkt von der Process Engine interpretierbare Repräsentation - ausgeführt wird. Insofern spielen BPMN-Modelle durchaus eine wichtige Rolle als Teil der Spezifikation ausführbarer Prozesse. Zumindest für diesen Teil eine standardisierte Notation zu haben, ist bereits ein Fortschritt. </p>
<p>Zahlreiche Elemente der BPMN haben einen ganz klaren Bezug zur Ausführung, wie z. B. Schleifen und Ausnahmebehandlungen.</p>
<p>Dass in der BPMN noch vieles fehlt - sowohl für ausführbare als auch für fachliche Prozessmodelle - ist sicherlich unbestritten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu BPMN - Lingua Franca zwischen Fachabteilung und IT? von Torben Schreiter</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/05/13/bpmn-lingua-franca-zwischen-fachabteilung-und-it/#comment-28000</link>
		<dc:creator>Torben Schreiter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 10:17:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=298#comment-28000</guid>
		<description>In der aktuellen Version 1.1 halte ich BPMN für wenig geeignet um ausführbare Prozesse bis ins letzte Detail zu definieren. Zumindest ohne proprietäre Erweiterungen. Allein die gravierenden Defizite hinsichtlich des Datenflusses und der Datentransformation werfen hier ihren Schatten (die Liste ist aber noch deutlich länger)...

Dem Statement, BPMN eigne sich besonders gut für genau den Zweck der Definition von technisch konfigurierten Prozessen kann ich aktuell also nur entschieden widersprechen!

Ich selbst bin der Meinung, dass es eine wünschenswerte Entwicklung wäre, wenn grafische Prozessdefinition für ausführbare Prozesse einem Standard unterliegen würde. Dies ist jedoch eine Zukunftsvision und hat mit dem Standard BPMN 1.x nichts zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Version 1.1 halte ich BPMN für wenig geeignet um ausführbare Prozesse bis ins letzte Detail zu definieren. Zumindest ohne proprietäre Erweiterungen. Allein die gravierenden Defizite hinsichtlich des Datenflusses und der Datentransformation werfen hier ihren Schatten (die Liste ist aber noch deutlich länger)&#8230;</p>
<p>Dem Statement, BPMN eigne sich besonders gut für genau den Zweck der Definition von technisch konfigurierten Prozessen kann ich aktuell also nur entschieden widersprechen!</p>
<p>Ich selbst bin der Meinung, dass es eine wünschenswerte Entwicklung wäre, wenn grafische Prozessdefinition für ausführbare Prozesse einem Standard unterliegen würde. Dies ist jedoch eine Zukunftsvision und hat mit dem Standard BPMN 1.x nichts zu tun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wenn die Welt so einfach wäre &#8230; oder auch: Der Traum von der BPM-SOA-Integration von Stefan Tilkov</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26480</link>
		<dc:creator>Stefan Tilkov</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 15:39:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26480</guid>
		<description>@Mark: Nein - ich habe es aber auch noch nicht übersetzt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mark: Nein - ich habe es aber auch noch nicht übersetzt &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wenn die Welt so einfach wäre &#8230; oder auch: Der Traum von der BPM-SOA-Integration von Mark Masterson</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26479</link>
		<dc:creator>Mark Masterson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 15:10:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26479</guid>
		<description>Hat JJ was dazu gesagt?  ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat JJ was dazu gesagt?  <img src='http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu SOA FAQ von Blog-Tipp des Tages: SOA meets BPM &#171; PROJEKTMANAGEMENT BLOG</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/faq/#comment-26455</link>
		<dc:creator>Blog-Tipp des Tages: SOA meets BPM &#171; PROJEKTMANAGEMENT BLOG</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 09:23:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?page_id=13#comment-26455</guid>
		<description>[...] Ich bin davon überzeugt, dass SOA (Service-orientierte Architektur) in der IT eine überaus wichtige Entwicklung darstellt. Was ist SOA? Hier finden Sie einige FAQ&#8217;s. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ich bin davon überzeugt, dass SOA (Service-orientierte Architektur) in der IT eine überaus wichtige Entwicklung darstellt. Was ist SOA? Hier finden Sie einige FAQ&#8217;s. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wenn die Welt so einfach wäre &#8230; oder auch: Der Traum von der BPM-SOA-Integration von Mr. Kim Dalsgaard</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26243</link>
		<dc:creator>Mr. Kim Dalsgaard</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 19:25:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26243</guid>
		<description>An english translation would be very welcome :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An english translation would be very welcome <img src='http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wenn die Welt so einfach wäre &#8230; oder auch: Der Traum von der BPM-SOA-Integration von Holger Arendt</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26239</link>
		<dc:creator>Holger Arendt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 17:33:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26239</guid>
		<description>Absolut richtig. Wahrscheinlich sollte man auch bei diesem Thema überlegen, wie weit man wirklich gehen möchte. 100% dieser Idee umzusetzen dürfte kaum möglich und praktikabel sein, aber das heißt ja nicht, daß man nicht trotzdem eine formale Geschäftsprozessbeschreibung als Diskussionsgrundlage/Dokumentation erstellen,  BPEL/Orchestration Engines verwenden (wenn man denn mag) und Services (in welcher Geschmacksrichtung auch immmer) einsetzen sollte. Wenn man das macht, ist man wahrscheinlich wesentlich besser aufgestellt, als ohne diese Dinge. Und 80% davon umzusetzen bringt Vorteile, ohne die restlichen 20% (automatische Transformation, etc.) mit riesigem (unnötigen?) Aufwand ebenfalls erreichen zu wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Absolut richtig. Wahrscheinlich sollte man auch bei diesem Thema überlegen, wie weit man wirklich gehen möchte. 100% dieser Idee umzusetzen dürfte kaum möglich und praktikabel sein, aber das heißt ja nicht, daß man nicht trotzdem eine formale Geschäftsprozessbeschreibung als Diskussionsgrundlage/Dokumentation erstellen,  BPEL/Orchestration Engines verwenden (wenn man denn mag) und Services (in welcher Geschmacksrichtung auch immmer) einsetzen sollte. Wenn man das macht, ist man wahrscheinlich wesentlich besser aufgestellt, als ohne diese Dinge. Und 80% davon umzusetzen bringt Vorteile, ohne die restlichen 20% (automatische Transformation, etc.) mit riesigem (unnötigen?) Aufwand ebenfalls erreichen zu wollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wenn die Welt so einfach wäre &#8230; oder auch: Der Traum von der BPM-SOA-Integration von Jakob Freund</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26232</link>
		<dc:creator>Jakob Freund</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 15:14:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26232</guid>
		<description>Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu! Würde lediglich noch hinzufügen, dass das vielbeschworene Performance Management mit Hilfe der KPI-Messung auch nicht mal eben so einfach funktioniert (u.a., weil eben nicht alle Prozesskennzahlen auch tatsächlich in den Workflows anfallen, die automatisiert werden (können)).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu! Würde lediglich noch hinzufügen, dass das vielbeschworene Performance Management mit Hilfe der KPI-Messung auch nicht mal eben so einfach funktioniert (u.a., weil eben nicht alle Prozesskennzahlen auch tatsächlich in den Workflows anfallen, die automatisiert werden (können)).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wenn die Welt so einfach wäre &#8230; oder auch: Der Traum von der BPM-SOA-Integration von Stefan Tilkov</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26226</link>
		<dc:creator>Stefan Tilkov</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 12:44:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26226</guid>
		<description>If there's sufficient interest - yes.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>If there&#8217;s sufficient interest - yes.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wenn die Welt so einfach wäre &#8230; oder auch: Der Traum von der BPM-SOA-Integration von John Mettraux</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26225</link>
		<dc:creator>John Mettraux</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 12:38:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/17/wenn-die-welt-so-einfach-ware-oder-auch-der-traum-von-der-bpm-soa-integration/#comment-26225</guid>
		<description>Short and to the point, very good. Do you plan on publishing an english translation on your regular blog ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Short and to the point, very good. Do you plan on publishing an english translation on your regular blog ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Experten streiten über SOA und Prozess-Management von Stefan Tilkov</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-26220</link>
		<dc:creator>Stefan Tilkov</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 11:07:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-26220</guid>
		<description>Ich stimme Herrn Stein 100%ig zu - leider wird die Illusion, man könne aus bestehenden (!) Prozessmodellen auf der typischen Abstraktionsstufe einer Unternehmensprozessmodellierung direkt Code generieren, noch von zu vielen aufrecht erhalten.

Ein High-Level-Prozessmodell in ein ausführbares Modell zu überführen ist ein kreativer Akt, der sich nicht automatisieren lässt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme Herrn Stein 100%ig zu - leider wird die Illusion, man könne aus bestehenden (!) Prozessmodellen auf der typischen Abstraktionsstufe einer Unternehmensprozessmodellierung direkt Code generieren, noch von zu vielen aufrecht erhalten.</p>
<p>Ein High-Level-Prozessmodell in ein ausführbares Modell zu überführen ist ein kreativer Akt, der sich nicht automatisieren lässt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Experten streiten über SOA und Prozess-Management von Sebastian Stein</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-26058</link>
		<dc:creator>Sebastian Stein</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 20:26:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-26058</guid>
		<description>Es gibt bei der Frage, ob man einen Geschäftsprozess auf Knopfdruck automatisieren kann, ein prinzipielles Missverständnis. Es hat was mit horizontalen vs. vertikalen Transformationen zu tun. Bei einer horizontalen Transformation findet keine Verfeinerung statt, sondern es wird lediglich von Darstellung A in Darstellung B umgewandelt. Typisches Beispiel sind die BPM Systeme wie beispielsweise Intalio. Es wird ein automatisierbarer Geschäftsprozess in BPMN modelliert und in ein ausführbares Format serialisiert. Das ist automatisierbar und wird auch recht gut von den entsprechenden Produkten beherrscht.

Ganz anders hingegen sind vertikale Transformationen. Hier findet eine Verfeinerung statt. Das ist genau das, was Prof. Allweyer in seinem ARIS-Intalio Tutorial beschrieben hat. Es ist auch genau das, was wir bei der IDS Scheer AG (http://www.aris.de/soa/) mit der EPK nach BPEL Transformation passiert. Die EPK enthält keine technischen Informationen wie z.B. Exceptions und diese müssen dann folgerichtig nach der Transformation in BPEL noch hinzugefügt werden.

Fazit: Horizontale Transformationen sind relativ einfach, vertikale Transformation über Abstraktionsebenen hinweg sind es nicht. Das gilt auch für die Automatisierung von Geschäftsprozessen - egal ob mit oder ohne SOA.


Gruß,


Sebastian Stein</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt bei der Frage, ob man einen Geschäftsprozess auf Knopfdruck automatisieren kann, ein prinzipielles Missverständnis. Es hat was mit horizontalen vs. vertikalen Transformationen zu tun. Bei einer horizontalen Transformation findet keine Verfeinerung statt, sondern es wird lediglich von Darstellung A in Darstellung B umgewandelt. Typisches Beispiel sind die BPM Systeme wie beispielsweise Intalio. Es wird ein automatisierbarer Geschäftsprozess in BPMN modelliert und in ein ausführbares Format serialisiert. Das ist automatisierbar und wird auch recht gut von den entsprechenden Produkten beherrscht.</p>
<p>Ganz anders hingegen sind vertikale Transformationen. Hier findet eine Verfeinerung statt. Das ist genau das, was Prof. Allweyer in seinem ARIS-Intalio Tutorial beschrieben hat. Es ist auch genau das, was wir bei der IDS Scheer AG (http://www.aris.de/soa/) mit der EPK nach BPEL Transformation passiert. Die EPK enthält keine technischen Informationen wie z.B. Exceptions und diese müssen dann folgerichtig nach der Transformation in BPEL noch hinzugefügt werden.</p>
<p>Fazit: Horizontale Transformationen sind relativ einfach, vertikale Transformation über Abstraktionsebenen hinweg sind es nicht. Das gilt auch für die Automatisierung von Geschäftsprozessen - egal ob mit oder ohne SOA.</p>
<p>Gruß,</p>
<p>Sebastian Stein</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Experten streiten über SOA und Prozess-Management von SOA meets BPM in der Computerwoche - Kurze Prozesse</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-26041</link>
		<dc:creator>SOA meets BPM in der Computerwoche - Kurze Prozesse</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 10:59:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-26041</guid>
		<description>[...] streiten über SOA und BPM&#8221; zitiert die heutige Computerwoche ausführlich aus einem Kommentar, den ich im Computerwoche-Blog &#8220;SOA meets BPM&#8221; abgegeben [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] streiten über SOA und BPM&#8221; zitiert die heutige Computerwoche ausführlich aus einem Kommentar, den ich im Computerwoche-Blog &#8220;SOA meets BPM&#8221; abgegeben [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Experten streiten über SOA und Prozess-Management von Sven Schnägelberger</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-25873</link>
		<dc:creator>Sven Schnägelberger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 06:16:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-25873</guid>
		<description>„Aus der Summe der Applikationen ergeben sich die Prozesse eines Unternehmens.“

Solange ich solche und ähnliche Aussagen immer wieder in renommierten Fachblättern lese, wird mir klar, wie groß der Graben zwischen Business und IT immer noch ist. In manchen Unternehmen hat er bereits die Größe des Grand Canyon erreicht. 

Dies gilt leider auch immer wieder für viele Diskussionen zum Thema "SOA versus BPM" 

Das Thema Prozessmangement prägt mehr als jedes andere Thema der letzten Jahre das Spannungsfeld zwischen Business und IT.
Allerdings hat auch kein anderes Thema stärker aufgezeigt, wie notwendig der zukünftige Dialog sein wird.
Das Berufsbild des Prozess Manager existiert noch nicht einmal, schon beginnt der unternehmensintere Kampf um die Position des Chief Process Officer (CPO).
Viele beanspruchen diese Rolle für sich. IT, Qualitätsmanagement, Organisation und Unternehmensentwicklung: alle argumentieren, dass Prozessmanagement doch schon immer Ihre Domaine war.
Doch wer wird das Rennen machen? Oder wird diese Situation nur einen Verlierer hervorbringen – das betroffene Unternehmen?
In einem Punkt sind sich viele in Wissenschaft und Wirtschaft einig. Die erfolgreiche Auseinandersetzung mit Prozessmanagement wird für viele Unternehmen eine zwingende Notwendigkeit sein, um sich im immer stärker werdenden globalen Wettbewerb auch zukünftig behaupten zu können.

Die erfolgreiche Implementierung von Prozessmanagement ist also viel zu wichtig, als mit einem Grabenkampf diverser Unternehmensbereiche zu beginnen und damit auch in der Regel erfolglos zu enden. Gefragt sind daher sauber formulierte Strategien und vor allem ein klares, eindeutiges Commitment des Top-Managements.
Prozessmanagement ist ein Management-Prozess und sollte auch so wahrgenommen werden.

Ich denke, hier muss noch einiges an Aufklärung betrieben werden, damit Aussagen wie zu Beginn des Textes zitiert, zukünftig nicht mehr in Fachzeitschriften zu finden sind und die Diskussionen zu SOA und BPM stärkeren Bezug zum eigentlichen Business bekommen.

Sven Schnägelberger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Aus der Summe der Applikationen ergeben sich die Prozesse eines Unternehmens.“</p>
<p>Solange ich solche und ähnliche Aussagen immer wieder in renommierten Fachblättern lese, wird mir klar, wie groß der Graben zwischen Business und IT immer noch ist. In manchen Unternehmen hat er bereits die Größe des Grand Canyon erreicht. </p>
<p>Dies gilt leider auch immer wieder für viele Diskussionen zum Thema &#8220;SOA versus BPM&#8221; </p>
<p>Das Thema Prozessmangement prägt mehr als jedes andere Thema der letzten Jahre das Spannungsfeld zwischen Business und IT.<br />
Allerdings hat auch kein anderes Thema stärker aufgezeigt, wie notwendig der zukünftige Dialog sein wird.<br />
Das Berufsbild des Prozess Manager existiert noch nicht einmal, schon beginnt der unternehmensintere Kampf um die Position des Chief Process Officer (CPO).<br />
Viele beanspruchen diese Rolle für sich. IT, Qualitätsmanagement, Organisation und Unternehmensentwicklung: alle argumentieren, dass Prozessmanagement doch schon immer Ihre Domaine war.<br />
Doch wer wird das Rennen machen? Oder wird diese Situation nur einen Verlierer hervorbringen – das betroffene Unternehmen?<br />
In einem Punkt sind sich viele in Wissenschaft und Wirtschaft einig. Die erfolgreiche Auseinandersetzung mit Prozessmanagement wird für viele Unternehmen eine zwingende Notwendigkeit sein, um sich im immer stärker werdenden globalen Wettbewerb auch zukünftig behaupten zu können.</p>
<p>Die erfolgreiche Implementierung von Prozessmanagement ist also viel zu wichtig, als mit einem Grabenkampf diverser Unternehmensbereiche zu beginnen und damit auch in der Regel erfolglos zu enden. Gefragt sind daher sauber formulierte Strategien und vor allem ein klares, eindeutiges Commitment des Top-Managements.<br />
Prozessmanagement ist ein Management-Prozess und sollte auch so wahrgenommen werden.</p>
<p>Ich denke, hier muss noch einiges an Aufklärung betrieben werden, damit Aussagen wie zu Beginn des Textes zitiert, zukünftig nicht mehr in Fachzeitschriften zu finden sind und die Diskussionen zu SOA und BPM stärkeren Bezug zum eigentlichen Business bekommen.</p>
<p>Sven Schnägelberger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Experten streiten über SOA und Prozess-Management von Thomas Allweyer</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-25862</link>
		<dc:creator>Thomas Allweyer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 17:52:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-25862</guid>
		<description>&#62; Die Praxis zeigt, dass zwischen der Vision und ihrer 
&#62; Realisierung heute noch methodische, technische und 
&#62; organisatorische Fragestellungen liegen.

Dem kann ich nur zustimmen. Das Bild, das viele Anbieter von der schönen neuen BPM-SOA-Welt zeichnen, kann bestenfalls als naiv bezeichnet werden. In einem Paper (zum Donwload unter http://kurze-prozesse.de/?p=46) habe ich für einen einfachen Geschäftsprozess einmal die komplette Umsetzung eines fachlichen Modells in eine komplette BPMS-Anwendung beschrieben. Hier nur zwei Erkenntnisse aus dieser (recht mühsamen) Übung:

1. Fachliche und ausführbare Prozessmodelle unterscheiden sich deutlich. Das liegt nicht daran, dass in dem Beispiel das fachliche Modell als EPK und das ausführbare Modell mit BPMN erstellt wurde. Man hätte auch das fachliche Modell in BPMN erstellen können, und es wäre trotzdem noch ein großer Schritt zum ausführbaren Modell gewesen, weil ein ganz anderer Formalisierungsgrad erforderlich ist, weil bestimmte technisch begründete Anforderungen spezielle Strukturen im Prozessmodell erfordern, die aus fachlicher Sicht so nicht benötigt werden (und mit einem anderen BPMS vielleicht anders zu lösen wären). Auch wenn Business und IT beide BPMN sprechen, sind die Modelle der Business-Seite dennoch nicht ausführbar.

2. Der reine Kontrollfluss macht nur einen kleinen Teil einer BPMS/SOA-Anwendung aus. Der ganze BPMN/BPEL-Ansatz ist zweifelsohne nützlich, doch brauchen wir auch Datenstrukturen, Benutzungsoberflächen, Datentransformationen und Mappings zwischen Services usw. Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem alle Aspekte einer Anwendung aus fachlicher Sicht so spezifiziert werden, dass sie möglichst einfach und korrekt umgesetzt werden können. Hier würde zunächst schon ein einheitlicher methodischer Ansatz weiter helfen, der noch gar nicht automatisiert sein muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Die Praxis zeigt, dass zwischen der Vision und ihrer<br />
&gt; Realisierung heute noch methodische, technische und<br />
&gt; organisatorische Fragestellungen liegen.</p>
<p>Dem kann ich nur zustimmen. Das Bild, das viele Anbieter von der schönen neuen BPM-SOA-Welt zeichnen, kann bestenfalls als naiv bezeichnet werden. In einem Paper (zum Donwload unter <a href="http://kurze-prozesse.de/?p=46" rel="nofollow">http://kurze-prozesse.de/?p=46</a>) habe ich für einen einfachen Geschäftsprozess einmal die komplette Umsetzung eines fachlichen Modells in eine komplette BPMS-Anwendung beschrieben. Hier nur zwei Erkenntnisse aus dieser (recht mühsamen) Übung:</p>
<p>1. Fachliche und ausführbare Prozessmodelle unterscheiden sich deutlich. Das liegt nicht daran, dass in dem Beispiel das fachliche Modell als EPK und das ausführbare Modell mit BPMN erstellt wurde. Man hätte auch das fachliche Modell in BPMN erstellen können, und es wäre trotzdem noch ein großer Schritt zum ausführbaren Modell gewesen, weil ein ganz anderer Formalisierungsgrad erforderlich ist, weil bestimmte technisch begründete Anforderungen spezielle Strukturen im Prozessmodell erfordern, die aus fachlicher Sicht so nicht benötigt werden (und mit einem anderen BPMS vielleicht anders zu lösen wären). Auch wenn Business und IT beide BPMN sprechen, sind die Modelle der Business-Seite dennoch nicht ausführbar.</p>
<p>2. Der reine Kontrollfluss macht nur einen kleinen Teil einer BPMS/SOA-Anwendung aus. Der ganze BPMN/BPEL-Ansatz ist zweifelsohne nützlich, doch brauchen wir auch Datenstrukturen, Benutzungsoberflächen, Datentransformationen und Mappings zwischen Services usw. Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem alle Aspekte einer Anwendung aus fachlicher Sicht so spezifiziert werden, dass sie möglichst einfach und korrekt umgesetzt werden können. Hier würde zunächst schon ein einheitlicher methodischer Ansatz weiter helfen, der noch gar nicht automatisiert sein muss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Experten streiten über SOA und Prozess-Management von Dirk Stähler</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-25861</link>
		<dc:creator>Dirk Stähler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 16:04:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/06/experten-streiten-uber-soa-und-prozess-management/#comment-25861</guid>
		<description>Prozesse sind chic. Egal welches betriebswirtschaftlich oder technisch ausgerichtete Medium man heute aufschlägt, alles dreht sich um Prozesse. Sei es eine durch SOX erzwungene Dokumentation der Finanzprozesse, der Wunsch nach einer ISO- konformen Einführung von prozessorientiertem TQM. Ganz besonders oft begegnet man dem Thema aber im Zusammenhang mit einer von der IT verlangten SOA-kompatible Beschreibung von Abläufen. Als Voraussetzung dafür wird schnell ein funktionierendes Business Process Management (BPM) genannt. Wenn man es nicht besser wüsste, und manchmal stelle ich mir diese Frage ernsthaft, dann könnte man sich in eine „Drei-Buchstaben-Akronym“-Welt versetzt fühlen. Lassen Sie uns einmal komplett auf diese verzichten und beleuchten, wie uns die Welt des Prozessmanagements der Zukunft aus Sicht der Hersteller und Berater verkauft wird, was davon tatsächlich Wirklichkeit werden kann und, noch viel wichtiger, Wirklichkeit werden sollte.

Alles ist neu, alles wird besser!

Das kennen wir. Die Welt der Informationstechnologie hat ein (nicht mehr so) neues Thema. Es heißt „serviceorientierte Architektur“ und verspricht uns endlich von allen Problemen zu befreien. Endlich wird es gelingen, die Betriebswirtschaft mit der Informationstechnologie zu versöhnen. Und da ein wesentlicher Bestandteil jeder serviceorientierten Architektur das genaue Verständnis der zugrunde liegenden Geschäftsprozesse ist, müssen diese zentral betrachtet werden. 

Ich möchte kurz Daniel Liebhart vom Schweizer IT-Dienstleister Trivadis zitieren: "SOA stellt Standards und Techniken zur Verfügung, die eine direkte Umsetzung von grafisch modellierten Prozessen in ausführbaren Code erlauben. Wird nun der Prozess oder die Geschäftsregel geändert, so werden die Informationssysteme dank SOA automatisch auf den aktuellen Stand gebracht“. Ähnliche Aussagen verbreiten auch andere namhafte Hersteller und Berater. 

Zugegeben etwas vereinfacht, aber als Ingenieur versuche ich das zum Leidwesen meiner Kollegen immer wieder, sollen etwa zukünftig Mitarbeiter ihre Arbeitsprozesse individuell grafisch modellieren, dann die betroffenen Systeme selbstständig auf Knopfdruck neu konfigurieren, neue Dienste kollaborativ im weltweiten Datennetz suchen und verbinden sowie die völlige Flexibilität in der Gestaltung von Abläufen eigenverantwortlich gestalten?
 
Geht es Ihnen wie mir? Ich höre die Botschaft, aber irgendwo tief in mir drin regt sich ein Zweifel. Die Aussage „das wird niemals gehen“ habe ich mir abgewöhnt, aber ein „das wird so schnell nicht gehen“ muss erlaubt sein. 

Die Praxis zeigt, dass zwischen der Vision und ihrer Realisierung heute noch methodische, technische und organisatorische Fragestellungen liegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Prozesse sind chic. Egal welches betriebswirtschaftlich oder technisch ausgerichtete Medium man heute aufschlägt, alles dreht sich um Prozesse. Sei es eine durch SOX erzwungene Dokumentation der Finanzprozesse, der Wunsch nach einer ISO- konformen Einführung von prozessorientiertem TQM. Ganz besonders oft begegnet man dem Thema aber im Zusammenhang mit einer von der IT verlangten SOA-kompatible Beschreibung von Abläufen. Als Voraussetzung dafür wird schnell ein funktionierendes Business Process Management (BPM) genannt. Wenn man es nicht besser wüsste, und manchmal stelle ich mir diese Frage ernsthaft, dann könnte man sich in eine „Drei-Buchstaben-Akronym“-Welt versetzt fühlen. Lassen Sie uns einmal komplett auf diese verzichten und beleuchten, wie uns die Welt des Prozessmanagements der Zukunft aus Sicht der Hersteller und Berater verkauft wird, was davon tatsächlich Wirklichkeit werden kann und, noch viel wichtiger, Wirklichkeit werden sollte.</p>
<p>Alles ist neu, alles wird besser!</p>
<p>Das kennen wir. Die Welt der Informationstechnologie hat ein (nicht mehr so) neues Thema. Es heißt „serviceorientierte Architektur“ und verspricht uns endlich von allen Problemen zu befreien. Endlich wird es gelingen, die Betriebswirtschaft mit der Informationstechnologie zu versöhnen. Und da ein wesentlicher Bestandteil jeder serviceorientierten Architektur das genaue Verständnis der zugrunde liegenden Geschäftsprozesse ist, müssen diese zentral betrachtet werden. </p>
<p>Ich möchte kurz Daniel Liebhart vom Schweizer IT-Dienstleister Trivadis zitieren: &#8220;SOA stellt Standards und Techniken zur Verfügung, die eine direkte Umsetzung von grafisch modellierten Prozessen in ausführbaren Code erlauben. Wird nun der Prozess oder die Geschäftsregel geändert, so werden die Informationssysteme dank SOA automatisch auf den aktuellen Stand gebracht“. Ähnliche Aussagen verbreiten auch andere namhafte Hersteller und Berater. </p>
<p>Zugegeben etwas vereinfacht, aber als Ingenieur versuche ich das zum Leidwesen meiner Kollegen immer wieder, sollen etwa zukünftig Mitarbeiter ihre Arbeitsprozesse individuell grafisch modellieren, dann die betroffenen Systeme selbstständig auf Knopfdruck neu konfigurieren, neue Dienste kollaborativ im weltweiten Datennetz suchen und verbinden sowie die völlige Flexibilität in der Gestaltung von Abläufen eigenverantwortlich gestalten?</p>
<p>Geht es Ihnen wie mir? Ich höre die Botschaft, aber irgendwo tief in mir drin regt sich ein Zweifel. Die Aussage „das wird niemals gehen“ habe ich mir abgewöhnt, aber ein „das wird so schnell nicht gehen“ muss erlaubt sein. </p>
<p>Die Praxis zeigt, dass zwischen der Vision und ihrer Realisierung heute noch methodische, technische und organisatorische Fragestellungen liegen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu BPM Technologie – Kernbestandteil einer SOA Plattform? von Claus-Jürgen Moessinger</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/02/27/bpm-technologie-%e2%80%93-kernbestandteil-einer-soa-plattform/#comment-25678</link>
		<dc:creator>Claus-Jürgen Moessinger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 08:05:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=259#comment-25678</guid>
		<description>BPM und SOA in der Praxis 

Zitat aus dem Artikel von Herrn Schuhmann: “SOA Technologieplattformen bieten umfangreiche Funktionalitäten für die technische Bereitstellung von Services. Der effiziente Einsatz von BPM Technologiekomponenten ist allerdings wesentlich von der Bereitstellung semantisch integrierter und betriebswirtschaftlich eindeutig definierter Services abhängig. Mit ihrer Hilfe sollen End-To-End Geschäftsprozesse flexibel orchestriert werden.”

Die “Bereitstellung semantisch intergrierter und betriebswirtschaftlich eindeutig definierter Services” ist der Kern des Problems. Viele Versuche in den 90er Jahren mit den Themen Business Process Reengineering und Prozessoptimierung oder -automatisierung hatten alle den gleichen Ansatz: Top Down. Mittlerweile gibt es Menge (auch renomierter) Tools, mittels derer immer wieder eine graphische Modellierung von Prozessen vorgenommen wird. Erfahrungen zeigen, dass diese “Versuche” meist auf der 2 oder 3 Prozessebene enden. Das Resultat ist in der Regel eine Umorganisation des Unternehmens oder bestimmter Bereiche. Keine dieser Massnahmen hat für den Sachbearbeiter eine Verbesserung seiner Situation gebracht. Geht man von dem POS (Point of Service) aus (dem Sachbearbeiterarbeitsplatz) und untersucht mit einem Bottom Up Ansatz das Zusammenspiel von Prozessen und IT-Systemen gewinnt man erstaunliche Erkenntnisse. Man kann sehr schnell fachliche Services identifizieren, die mit Hilfe einfacher Technologien in technische Services umsetzbar sind und das ohne die bestehenden IT-Systeme zu verändern. Ausgangspunkt sind einzig und allein die Dialoge, die der Sachbearbeiter nutzt. Viele Tätigkeiten, die der Sachbearbeiter mit Hilfe von Dialogen in unterschiedlichen Systemen erledigen muss, sind Hilfstätigkeiten, die enorm viel Zeit kosten. Entledigt man den Sachbearbeiter von diesen Hilfstätigkeiten, wie z.B. die Ermittlung eines aktuellen Kontostandes auf dem Vertragskonto des Kunden (dies wäre z.B. ein fachlicher Service), spart man enorm viel Zeit in der Prozesskette. Erfahrungswerte haben gezeigt, dass Einsparungen zwischen 40 % und 70 % möglich sind. Der Qlou des Ganzen liegt nun darin, dass viele dieser fachlichen Services (die ohne IT-Beteiligung identifiziert und umgesetzt wurden) später mit Hilfe der IT in eine technisch korrekte SOA-Welt dauerhaft transferiert werden können. Der erste Schritt wird also im Rahmen von BPM vollzogen und in einem zweiten Schritt nach Bewertung mit Hilfe einer ABC-Analyse mit Hilfe von SOA dauerhaft zur Verfügung gestellt.
Auf diese Art und Weise ergänzt SOA das BPM, aber BPM muss an erster Stelle liegen.
Die Auswahl der Technik (auch wenn viele Hersteller dies nicht gerne hören) spielt eine untergeordnete Rolle. Diese Entscheidung sollte einzig und alleine in der IT-Abteilung liegen, da hier dann ein entsprechendes IT-Mangement aus technischer Sicht erforderlich ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>BPM und SOA in der Praxis </p>
<p>Zitat aus dem Artikel von Herrn Schuhmann: “SOA Technologieplattformen bieten umfangreiche Funktionalitäten für die technische Bereitstellung von Services. Der effiziente Einsatz von BPM Technologiekomponenten ist allerdings wesentlich von der Bereitstellung semantisch integrierter und betriebswirtschaftlich eindeutig definierter Services abhängig. Mit ihrer Hilfe sollen End-To-End Geschäftsprozesse flexibel orchestriert werden.”</p>
<p>Die “Bereitstellung semantisch intergrierter und betriebswirtschaftlich eindeutig definierter Services” ist der Kern des Problems. Viele Versuche in den 90er Jahren mit den Themen Business Process Reengineering und Prozessoptimierung oder -automatisierung hatten alle den gleichen Ansatz: Top Down. Mittlerweile gibt es Menge (auch renomierter) Tools, mittels derer immer wieder eine graphische Modellierung von Prozessen vorgenommen wird. Erfahrungen zeigen, dass diese “Versuche” meist auf der 2 oder 3 Prozessebene enden. Das Resultat ist in der Regel eine Umorganisation des Unternehmens oder bestimmter Bereiche. Keine dieser Massnahmen hat für den Sachbearbeiter eine Verbesserung seiner Situation gebracht. Geht man von dem POS (Point of Service) aus (dem Sachbearbeiterarbeitsplatz) und untersucht mit einem Bottom Up Ansatz das Zusammenspiel von Prozessen und IT-Systemen gewinnt man erstaunliche Erkenntnisse. Man kann sehr schnell fachliche Services identifizieren, die mit Hilfe einfacher Technologien in technische Services umsetzbar sind und das ohne die bestehenden IT-Systeme zu verändern. Ausgangspunkt sind einzig und allein die Dialoge, die der Sachbearbeiter nutzt. Viele Tätigkeiten, die der Sachbearbeiter mit Hilfe von Dialogen in unterschiedlichen Systemen erledigen muss, sind Hilfstätigkeiten, die enorm viel Zeit kosten. Entledigt man den Sachbearbeiter von diesen Hilfstätigkeiten, wie z.B. die Ermittlung eines aktuellen Kontostandes auf dem Vertragskonto des Kunden (dies wäre z.B. ein fachlicher Service), spart man enorm viel Zeit in der Prozesskette. Erfahrungswerte haben gezeigt, dass Einsparungen zwischen 40 % und 70 % möglich sind. Der Qlou des Ganzen liegt nun darin, dass viele dieser fachlichen Services (die ohne IT-Beteiligung identifiziert und umgesetzt wurden) später mit Hilfe der IT in eine technisch korrekte SOA-Welt dauerhaft transferiert werden können. Der erste Schritt wird also im Rahmen von BPM vollzogen und in einem zweiten Schritt nach Bewertung mit Hilfe einer ABC-Analyse mit Hilfe von SOA dauerhaft zur Verfügung gestellt.<br />
Auf diese Art und Weise ergänzt SOA das BPM, aber BPM muss an erster Stelle liegen.<br />
Die Auswahl der Technik (auch wenn viele Hersteller dies nicht gerne hören) spielt eine untergeordnete Rolle. Diese Entscheidung sollte einzig und alleine in der IT-Abteilung liegen, da hier dann ein entsprechendes IT-Mangement aus technischer Sicht erforderlich ist.</p>
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