Archive for the 'SOA und IT-Markt' Category

SOA auf der letzten Meile zum User Interface: Enterprise Mashups

„Wie können Mashups eine SOA ergänzen?“

Auf fast allen Ebenen eines Software-Stacks haben sich SOA-Technologien auf der Basis sinnvoller Einsatzmöglichkeiten etabliert. Nun scheint auch die letzte Meile hin zum User Interface überwunden zu sein: Enterprise Mashups fügen der Präsentationsschicht einer Software-Architektur einen „Visualisierungs-Container“ für ereignisbezogene Informationen, die aus unterschiedlichen Quellen zusammengesetzt sein können, hinzu. Auf der Basis von service-orientierten Integrationsarchitekturen können so auf einfache und modulare Weise nutzbringende A2A (Application-to-Application) oder U2A (User-to-Application) Szenarien realisiert werden.

„Sollen sich User ihre eigenen Anwendungen „zusammenklicken“ können?“

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Wohin will Microsoft mit Oslo?

Die Meinungen über Microsofts kürzlich angekündigte SOA-Initiative Oslo gehen auseinander. Für Gartner-Analyst Massimo Pezzini steckt dahinter Microsofts Versuch, in den Marktsegmenten für Service-orientierte Architekturen (SOA) und Geschäftsprozess-Management Boden gutzumachen. Zudem bereite Oslo den Boden für weitere Fortschritte im Bereich Software-as-a-Service (SaaS): “Mit Oslo bietet sich für Microsoft die Gelegenheit, aus seiner SOA-Isolation herauszubrechen und in eine Vorreiterrolle überzuwechseln.” Dabei gehe Oslo zum Teil weiter als derzeitige modellgetriebene Ansätze, beispielsweise hinsichtlich der geplanten Meta-Modellierungssprache, die wesentlich einfacher sein soll als bisher genutzte Sprachen. Ob Microsoft mit Oslo tatsächlich den großen Plattformanbietern wie IBM, Oracle oder Bea Paroli bieten kann, lässt sich aus heutiger Sicht schwer beurteilen.

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Mit Bea will sich Oracle den Weg freikaufen

Lawrence Ellison hat ein Ziel: Wachstum. Dafür geht er Risiken ein, die viele seiner Konkurrenten scheuen. Angesichts der langen Liste zugekaufter Softwareanbieter scheint die Gier keine Grenzen zu kennen. Dass ihm so mancher Branchenbeobachter Größenwahn attestiert, hat den selbstbewussten Manager noch nie gestört. Auf den ersten Blick liegen die Motive hinter der milliardenschweren Offerte für Bea Systems deshalb auf der Hand. Der für seine Infrastruktursoftware oft gelobte Hersteller brächte Oracle jede Menge hochkarätige Kunden und eine stärkere Position, um die eigenen Produkte zu vermarkten. Das gilt auch für Infrastruktur-Komponenten, die Oracle als Teil seiner SOA Suite feilbietet.
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Warum SOA nicht zum Mainstream wird

In einigen großen Unternehmen hat das Konzept der Service-orientierten Architektur relativ schnell Akzeptanz gefunden. Beispiele dafür finden sich in der Finanzbranche, der Telekommunikation oder auch in der öffentlichen Hand. Vor allem die komplexen heterogenen IT-Strukturen, oft verbunden mit mächtigen Legacy-Anwendungen, trugen dazu dabei. Hinzu kam der Wunsch, schnell neue Services für Kunden anbieten zu können. Die IT-Hersteller investierten große Summen in die Entwicklung von Infrastruktur- und Management-Produkten. Zugleich setzten die großen Standardsoftwareanbieter millionenschwere Projekte auf, um ihre Pakete SOA-fähig zu machen. Dessen ungeachtet scheint die Zahl der SOA-Projekte zumindest in Europa ihren Höhepunkt bereits erreicht zu haben, wundert sich Rob Hailstone, Analyst bei der britischen Butler Group. Einiges deute darauf hin, dass SOA trotz aller potenziellen Vorteile die Entwicklung zu einem breit akzeptierten Konzept nicht schaffen könnte.

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Wer braucht SOA?

Die generelle Frage „für wen ist SOA relevant oder SOA im Mittelstand – ja oder nein“ wird bald an Bedeutung verlieren. Dafür überwiegen die Vorteile des SOA-Konzeptes zu stark. Betriebswirtschaftliche Software auf Basis des SOA-Gedankens wird sich in wenigen Jahren im Bereich der Unternehmenssoftware durchsetzen. Sie bietet ein hohes Maß an Flexibilität und Investitionssicherheit, was gerade wachsenden mittelständischen Unternehmen zu Gute kommen wird.
Die direkte Unterstützung betriebswirtschaftlicher Abläufe durch Software-Dienste, die wiederum Prozessketten im Sinne der Wertschöpfung durchlaufen, macht das Besondere des SOA-Konzeptes aus. Ändern sich Geschäftsabläufe innerhalb des Unternehmens als auch in globalen Wertschöpfungsnetzen, so lassen sich die begleitenden Software-Komponenten wie eine Art „Baukasten“ mit vergleichsweise einfachen Mitteln neu zusammenstellen. Dies gibt dem Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität und erhöht seine Wirtschaftlichkeit.

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