Dan Sholler von Gartner berichtet in der Computerwoche, Ausgabe 47/08, über einen dramatischen Rückgang von SOA-Initiativen in Unternehmen. Heisst das, dass SOA für Unternehmen nicht mehr relevant ist?
Im Gegenteil. Zwar müssen Unternehmen insbesondere in der aktuellen wirtschaftlichen Situation Investitionen noch sorgfältiger planen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass neue Initiativen zunächst zurückgestellt werden.
Allerdings stellt Sholler zugleich fest, dass 53 % aller Befragten in Teilen ihrer Organisation eine SOA nutzen! Das beweist, dass SOA heute schon aus den Unternehmen nicht mehr wegzudenken ist und die Vorteile von SOA in großem Rahmen genutzt werden. Dass sich das Wachstum bei SOA-Einstiegsprojekten angesichts dieser doch beachtlichen Verbreitung abschwächt, ist kaum verwunderlich.
Zudem deckt sich der durch die Gartner-Studie postulierte Trend nicht mit unseren Beobachtungen, die wir bei SAP gemacht haben und machen. Wir haben im Laufe des Jahres sehr viele interessante SOA Projekte verfolgen können. In den Unternehmen werden diese aber nicht als SOA Projekte betrachtet, sondern über den Geschäftsnutzen und die Anforderungen definiert und schließlich auch angestoßen. Jedes Projekt muss einen klaren Nutzen bringen. Ob solche Projekte dann unter dem SOA-Banner laufen oder nicht, ist sekundär.
Unsere SOA Referenzen und die Anzahl installierter Enhancement Packages (>1000 im Oktober), die Enterprise Services bereitstellen lassen erhebliche Zuwachsraten in 2008 erkennen.
Die Wiederverwendbarkeit von Services ist einer der zentralen Vorteile, die serviceorientierte Architekturen (SOA) versprechen. Nicht nur sollen dadurch bereits getätigte Investitionen in anderen Projekten genutzt werden. Es geht auch darum, Doppelentwicklungen zu vermeiden – all dies mit dem Ziel, die IT Kosten für Unternehmen deutlich zu senken.
Von einem rein technologischen Standpunkt aus betrachtet, birgt die Webservice-Technologie sicherlich die Möglichkeit, Services in unterschiedlichen Szenarien wiederzuverwenden. Wie jedoch stellt sich das in einem betriebswirtschaftlichen oder semantischen Zusammenhang dar?
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Service-orientierte Architekturen (SOA) und Business-Prozess-Management (BPM) werden heute immer häufiger in einem Atemzug genannt. Darüber hinaus spielt in zahlreichen SOA-Projekten das Thema BPM eine zentrale Rolle. Aber warum ist die Kombination von SOA und BPM eigentlich so attraktiv?
Continue reading ‘BPM Technologie – Kernbestandteil einer SOA Plattform?’
Das Internet verändert sich und damit auch die Gewohnheiten seiner Benutzer. Neue interaktive Kanäle im World Wide Web erleichtern die Erstellung und Weitergabe von Informationen und stellen damit die virtuelle Zusammenarbeit zwischen einzelnen Personen auf eine ganz neue Basis. Meist zusammengefasst unter dem Schlagwort „Web 2.0“ gewinnen diese Informationskanäle wie Diskussionsforen, Blogs und Wikis zunehmend an Beliebtheit bei den Anwendern.
Continue reading ‘Mashups: Neue Self-Services für Business User?’
Geschäftsprozesse in monolithischen, fest verdrahteten Applikationen war gestern. Heute reden wir über Service-orientierte Architekturen (SOA). Und damit steigt in einer SOA die Notwendigkeit an fundierten Kenntnissen über die Modellierung von Enterprise Services, deren Zusammenstellung zu neuen Geschäftsprozessen und vor allem deren Verwaltung.
Continue reading ‘Die Implementierung einer unternehmensweiten SOA erfordert neue Fähigkeiten’