Author Archive for Alexander Scherdin

SOA und EAM: Zwei Begriffe, eine Bedeutung?

Die Begriffe SOA und EAM (Enterprise Architecture Management) werden in letzter Zeit häufig in einem Atemzug genutzt. Oft wird dabei indes nicht klar, wie sich das eine zum anderen verhält. Dabei ist eine Abgrenzung der Begrifflichkeiten aus der Erfahrung der Deutschen Post eigentlich leicht vorzunehmen: SOA ist eine Strategie – während EAM eine Disziplin des IT-Managements beschreibt. Das heißt also: Innerhalb von EAM ist SOA ein Werkzeug, um bestimmte Zielsetzungen zu erreichen. Gleichzeitig gilt: Über SOA hinaus kann EAM prinzipiell weitere Konzepte und Methoden nutzen. Dass in der Diskussion die Grenzen zwischen beiden Begrifflichkeiten zu verschwimmen scheinen, liegt an der Prominenz und dem Stellenwert von SOA. Um ein konsequentes Architekturmanagement durchzuführen, gibt es zu SOA derzeit schlicht keine Alternative.

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SOA mit Open Source realisieren

Zur Realisierung einer SOA-Plattform stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung. Open Source ist dabei eine interessante Alternative. Schließlich werden die zentralen Zielsetzungen einer SOA-Strategie durch eine Open Source-Plattform sehr gut unterstützt. Dazu gehören: Steigerung der Agilität, Reduzierung des Time to Market und Senkung der TCO (Total Cost of Ownership).

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Best of Breed als konsequentes Bauprinzip für SOA

SOA wird zu Recht oft als technikunabhängiges Konzept bezeichnet. Denn primär erfolgt die Umsetzung einer SOA über die Realisierung fachlich motivierter Services. Dennoch kann die Ausgestaltung einer technischen Infrastruktur wesentlichen Einfluss auf den strategischen Erfüllungsgrad einer SOA nehmen. Eine auf Best of Breed-Komponenten und offenen Standards basierende SOA-Plattform kann dabei aus der Erfahrung der Deutschen Post eine Reihe von Vorteilen generieren.

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Die größten Hürden auf dem Weg zur SOA

“SOA erfordert die Vernetzung von Anwenderwissen”

Unternehmen, die sich heute aktiv mit den Konzepten von SOA auseinandersetzen, stoßen häufig auf eine ganz bestimmte Problematik: Praxiserprobtes Wissen und Erfahrungen zu SOA sind noch immer Mangelware. Insbesondere das Fehlen von standardisierten Methoden und benchmarkfähigen Vorgehensmodellen erschwert vielen Unternehmen die Nutzung von SOA als zielgerichtetes Managementkonzept.

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Das Zielportfolio ist der Maßstab für Service-Granularität

Welche Services im Rahmen einer SOA entwickelt werden sollten, wird durch das Service-Portfolio definiert. Dieses enthält, im Sinne einer Zielvision, sämtliche Services, die für das jeweilige Unternehmen relevant sind. Das Service-Portfolio selbst entsteht, in seiner ersten Iteration, durch die Entwicklung einer Service-Architektur – also durch die Analyse der Geschäftsobjekte und Hauptleistungsbeziehungen im Unternehmen. Die kontinuierliche Entwicklung und Verfeinerung des Service-Portfolios ist im Weiteren eine zentrale Aufgabe des Service-Managements.

Durch die Realisierung neuer und den Ausbau bestehender Services gewinnt das Ziel-Portfolio, im Rahmen einer Managed Evolution, dabei immer weiter an Substanz. Die Konzepte, mit denen die angemessene Granularität der Services im Ziel-Portfolio hergestellt werden kann, liefert dabei SOA selbst.

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