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	<title>SOA, BPM und Enterprise Architecture &#187; Wolfgang Herrmann</title>
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		<title>SOA ist tot, es leben die Services</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 14:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Rezession hat dem SOA-Konzept den Todesstoß versetzt. Diese These vertritt Anne Thomas Manes, Director Research beim renommierten Marktforschungs- und Beratungshaus Burton Group. &#8220;SOA ist am 1. Januar 2009 untergegangen&#8221;, schreibt sie in einem Blog-Posting, das sich wie ein Nachruf liest. Überleben werden Ihrer Einschätzung nach nur einige Abkömmlinge der SOA: Mashups, Business-Process-Management (BPM), SaaS, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rezession hat dem SOA-Konzept den Todesstoß versetzt. Diese These vertritt Anne Thomas Manes, Director Research beim renommierten Marktforschungs- und Beratungshaus Burton Group. &#8220;SOA ist am 1. Januar 2009 untergegangen&#8221;, schreibt sie in einem <a href="http://apsblog.burtongroup.com/2009/01/soa-is-dead-long-live-services.html">Blog-Posting</a>, das sich wie ein Nachruf liest. Überleben werden Ihrer Einschätzung nach nur einige Abkömmlinge der SOA: Mashups, Business-Process-Management (BPM), SaaS, Cloud Computing und andere Architekturansätze, die von Services abhingen. Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie <a href="http://www.computerwoche.de/knowledge_center/soa_bpm/1883744/">hier</a>.</p>
<p>Statt eines Heilsbringers habe sich SOA in den meisten Organisationen zu einem &#8220;großen gescheiterten <a class="iAs" style="border-bottom: 0.1em solid darkgreen ! important; font-weight: normal ! important; text-decoration: underline ! important; color: darkgreen ! important; padding-bottom: 1px ! important; background-color: transparent ! important;" href="../../knowledge_center/soa_bpm/1883744/#" target="_blank">Projekt</a>&#8221; entwickelt, konstatiert Manes. Angesichts der geballten öffentlichen Kritik sollten Unternehmen auf das Akronym verzichten und stattdessen eher über Begriffe wie Enterprise Service Bus (ESB) reden. Manes: &#8220;SOA ist zu einem Unwort geworden. Wir müssen es aus unserem Vokabular streichen.&#8221;</p>
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		<title>Die perfekte Entschuldigung für geplatzte SOA-Projekte</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 14:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit beißender Ironie listet Gartner-Analyst Frank Kenney die häufigsten Gründe für gescheiterte SOA-Vorhaben auf. In einem Blog-Eintrag formuliert er einen fiktiven Entschuldigungsbrief, den Projektverantwortlichen nur kopieren und ihrem Management zu senden bräuchten. Mit dem Hintergrundwissen aus zahlreichen groß angelegten SOA-Projekten legt Kenney den Finger in die Wunde: - &#8220;Ich habe es versäumt, unsere SOA-Initiativen mit [...]]]></description>
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<p><![endif]-->Mit beißender Ironie listet Gartner-Analyst Frank Kenney die häufigsten Gründe für gescheiterte <a href="http://www.computerwoche.de/knowledge_center/soa_bpm/" target="_blank">SOA</a>-Vorhaben auf. In einem<a href="http://blogs.gartner.com/frank_kenney/2008/11/12/ahh-shucks-soa-is-a-failure/" target="_blank"> Blog-Eintrag</a> formuliert er einen fiktiven Entschuldigungsbrief, den Projektverantwortlichen nur kopieren und ihrem Management zu senden bräuchten. Mit dem Hintergrundwissen aus zahlreichen groß angelegten SOA-Projekten legt Kenney den Finger in die Wunde:</p>
<p>- &#8220;Ich habe es versäumt, unsere SOA-Initiativen mit unseren geschäftlichen Anforderungen in Einklang zu bringen&#8221;, steht in dem Brief. &#8220;Deshalb kann ich den vielen hundert Services, die wir entwickelt haben, keinerlei Wert zumessen.&#8221;</p>
<p>Weitere Kosproben:</p>
<p><span id="more-324"></span>- &#8220;Ich habe es versäumt, (…) ein SOA Center of Excellence, Steering Commitee oder Competence Center einzurichten.&#8221;</p>
<p>- &#8220;Ich habe es versäumt, das Topmanagement als Unterstützer und Evangelist für unsere SOA-Vorhaben ins Boot zu holen.&#8221;</p>
<p>- &#8220;Ich habe einen ESB gekauft, ohne unsere Anforderungen an eine SOA-Infrastruktur wirklich zu verstehen. (In Wahrheit war es nicht mein Fehler: Der Softwarehersteller sagte, das sei super duper wichtig)&#8221;</p>
<p>- &#8220;Ich habe es versäumt, meinen Entwicklern Anreize für eine Wiederverwendung von Softwareartefakten zu geben.&#8221;</p>
<p>- &#8220;Ich war nicht dafür zuständig, die Aktivitäten des BPM-Teams von nebenan mitzuverfolgen (…) Das sind doch zwei verschiedene Initiativen.&#8221;</p>
<p>- &#8220;Ich glaube fest daran, dass SOA nichts anderes als Corba oder COM ist.&#8221;</p>
<p>Die gute Nachricht, so lässt Kenney den imaginären Briefeschreiber formulieren, sei, dass ohnehin 70 Prozent der IT-Vorhaben scheiterten. Schuld an den Problemen sei nicht er, sondern das SOA-Konzept als solches. Das Schreiben endet mit der Bemerkung: &#8220;Im voraus möchte ich erklären, dass Cloud Computing, Virtualisierung und SaaS unter meiner Führung ebenfalls scheitern werden.&#8221;</p>
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		<title>Die Mär vom neutralen SOA-Anbieter</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/09/29/die-mar-vom-neutralen-soa-anbieter/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 10:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA und IT-Markt]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Anbieter]]></category>

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		<description><![CDATA[Im herstellergetriebenen SOA-Markt fühlt sich die amerikanische Progress Software wie die Schweiz unter den Staaten, sprich als einziger neutraler Anbieter. Branchenschwergewichte wie IBM oder Oracle seien dagegen stets bestrebt, neben SOA-Tools möglichst viele andere Produkte aus ihren breit aufgestellten Stacks zu verkaufen, erklärt Progress CEO Joseph Alsop im CW-Interview. Diese Marketing-Geschichte klingt ganz ähnlich wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im herstellergetriebenen SOA-Markt fühlt sich die amerikanische Progress Software wie die Schweiz unter den Staaten, sprich als einziger neutraler Anbieter. Branchenschwergewichte wie IBM oder Oracle seien dagegen stets bestrebt, neben SOA-Tools möglichst viele andere Produkte aus ihren breit aufgestellten Stacks zu verkaufen, erklärt Progress CEO Joseph Alsop im <a href="http://www.computerwoche.de/knowledge_center/soa_bpm/1874468/">CW-Interview</a>. Diese Marketing-Geschichte klingt ganz ähnlich wie die der Software AG. Auch die Darmstädter sehen sich als Garanten in Sachen Neutralität und Interoperabilität der diversen SOA-Portfolios</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Bei genauerem Hinsehen erweisen sich diese Argumente als Augenwischerei. <span id="more-315"></span>Natürlich sind auch die selbsternannten neutralen Anbieter daran interessiert, möglichst viele ihrer Produkte zu verkaufen und damit Anwenderunternehmen stärker an sich zu binden. Die Mär von der beliebigen Austauschbarkeit von Infrastrukturkomponenten macht die Sache nicht besser. Es mag theoretisch möglich sein, einen Enterprise Service Bus (ESB) oder andere zentrale SOA-Komponenten gegen besser geeignete Produkte auszutauschen. In der Praxis aber rechnet sich der damit verbundene Aufwand in den allerwenigsten Fällen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Und schließlich singen auch die großen SOA-Player vom Schlage IBM oder Oracle schon seit Jahren das hohe Lied der Offenheit und Interoperabilität. Offene Standards würden schon dafür sorgen, dass Systeme unterschiedlicher Anbieter &#8220;nahtlos&#8221; zusammenarbeiten. Unternehmen könnten, wenn sie es nur wollten, jederzeit eine Best-Practice-Strategie verfolgen und sich die für ihre Anforderungen passenden Produkte herauspicken. Leider zeigt die Praxis, dass Standards immer wieder durch proprietäre Erweiterungen &#8220;verbessert&#8221; und damit ad absurdum geführt werden. Fazit: Es gibt keine neutralen Anbieter im SOA-Markt. Wer sich eine Architektur vom (Software-)Hersteller zimmern lässt statt selbst Hand anzulegen, begibt sich in eine Abhängigkeit, die irgendwann teuer wird.</p>
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		<title>Platzt die SOA-Blase?</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/08/22/platzt-die-soa-blase/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 11:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[Alignment]]></category>
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		<category><![CDATA[SOA-Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten SOA-Projekte verfehlen die gesteckten Ziele, hat das amerikanische Beratungsunternehmen Burton Group herausgefunden. Andere professionelle Marktbeobachter kommen zu ähnlichen Ergebnissen. In der internationalen SOA-Szene kursieren mittlerweile fast mehr Analysen typischer Fehler und Versäumnisse als Best Practices oder Erfolgsbeispiele. Fast hat es den Anschein, als sei die über Jahre gewachsene SOA-Blase geplatzt. Dieser Eindruck trügt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten SOA-Projekte verfehlen die gesteckten Ziele, hat das amerikanische Beratungsunternehmen Burton Group herausgefunden. Andere professionelle Marktbeobachter kommen zu ähnlichen Ergebnissen. In der internationalen SOA-Szene kursieren mittlerweile fast mehr <a href="http://www.computerwoche.de/knowledge_center/soa_bpm/1869703/">Analysen typischer Fehler und Versäumnisse</a> als Best Practices oder Erfolgsbeispiele. Fast hat es den Anschein, als sei die über Jahre gewachsene SOA-Blase geplatzt.</p>
<p><span id="more-314"></span>Dieser Eindruck trügt. IT-Verantwortliche sollten sich von den Abgesängen auf den SOA-Hype ebenso wenig blenden lassen wie von den Hochglanzbroschüren der Softwarehersteller. Denn es gibt sie, die erfolgreichen SOA-Initiativen, auch in Deutschland. Nicht nur Pionieranwender wie die Deutsche Post haben bewiesen, dass SOA mehr ist als ein technikgetriebenes Modethema. Als strategische Option steht das Konzept bei einer Vielzahl großer Unternehmen und Behörden weit oben auf der Agenda. Dazu gehören die Daimler AG ebenso wie die Deutsche Bank, der Volkswagen-Konzern, die Telekom, die Hypovereinsbank oder auch die Bundesagentur für Arbeit. Die Bewerbungen zum computerwoche-Wettbewerb &#8220;CIO des Jahres 2008&#8243; belegen zudem, dass SOA nicht nur in Großunternehmen ein Thema ist.</p>
<p>Eine gewisse Ernüchterung, manche Analysten sprechen von Abkühlung oder gar Desillusionierung, ist dennoch unverkennbar. Die zum Teil schlechten Erfahrungen in der Anfangsphase der SOA-Euphorie, aber auch überzogene Versprechen der IT-Hersteller, haben ihren Teil dazu beigetragen. CIOs, Projekt- und Prozessverantwortliche sollten diese Erkenntnisse als Chance begreifen, um ihre SOA-Pläne kritisch zu hinterfragen.</p>
<p>Die wichtigste Lektion: SOA ist, entgegen vielen Argumenten der Softwaregurus, kein reines IT-Thema. Wer SOA nur als Architekturparadigma für die Softwareentwicklung begreift, wird die erhofften Vorteile wie Flexibilität, Agilität und Effizienz kaum ernten können. Das volle Potenzial entwickelt eine SOA erst über die damit zu erzielenden Prozessverbesserungen. Dazu müssen die Fachabteilungen ins Boot, was direkt zur zweiten Lektion führt: Die Protagonisten müssen den wirtschaftlichen Nutzen einer SOA besser erklären. Das altbekannte Kommunikationsproblem der Techies wirkt sich in SOA-Vorhaben fatal aus.</p>
<p>Dazulernen müssen aber auch die Mitarbeiter in den Fachabteilungen, beispielsweise wenn es um den Umgang mit modernen Tools für die Prozessmodellierung- und -analyse geht. Eng damit zusammen hängt eine dritte Erkenntnis: Die mit SOA einhergehenden organisatorischen Veränderungen wirken nicht nur in den IT-Abteilungen, sondern potenziell in allen Unternehmensteilen und Führungsebenen. Ohne deren Unterstützung und Mitwirken bleibt SOA am Ende doch nur ein IT-Konzept.</p>
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		<item>
		<title>Was CIOs zum Thema SOA sagen</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/07/14/was-cios-zum-thema-soa-sagen/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 06:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[CIOs IT-Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Alter Wein in neuen Schläuchen, zentrales Konzept für die Anwendungsentwicklung oder einfach nur Hersteller-Marketing. Die Meinungen über die Bedeutung Service-orientierter Architekturen (SOA) gehen auseinander. Was CIOs vom Thema halten, sehen Sie im Video der COMPUTERWOCHE.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alter Wein in neuen Schläuchen, zentrales Konzept für die Anwendungsentwicklung oder einfach nur Hersteller-Marketing. Die Meinungen über die Bedeutung Service-orientierter Architekturen (SOA) gehen auseinander.</p>
<p>Was CIOs vom Thema halten, sehen Sie im <a title="CIOs zu SOA" href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pid=891&amp;pk=486" target="_blank">Video der COMPUTERWOCHE</a>.</p>
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		<title>BPM für Dummies</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/03/25/bpm-fur-dummies/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 11:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA und Geschäftsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Business Process Management]]></category>

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		<description><![CDATA[Der US-amerikanische Verlag Wiley hat sein Programm &#8220;For Dummies&#8221; um das Thema Business-Process-Management erweitert. Das von der Software AG gesponserte 78-seitige Werk “BPM Basics for Dummies” ist kostenlos als PDF erhältlich. Eine deutsche Version soll folgen. Obwohl auch die drei Autoren Garimella, Lees und Williams auf der Gehaltsliste der Software AG stehen, eignet sich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Verlag Wiley hat sein Programm &#8220;For Dummies&#8221; um das Thema Business-Process-Management erweitert. Das von der Software AG gesponserte 78-seitige Werk  <a href="http://www.softwareag.com/corporate/images/bpm_for_dummies_sag_tcm16-38185.pdf" target="_blank">“BPM Basics for Dummies”</a>  ist kostenlos als PDF erhältlich. Eine deutsche Version soll folgen. Obwohl auch die drei Autoren Garimella, Lees und Williams auf der Gehaltsliste der Software AG stehen, eignet sich das Buch als Einstieg in das Thema. Der BPM-Experte Thomas Allweyer hat auf seinem Blog  &#8220;<a href="http://kurze-prozesse.de/?p=66" target="_blank">Kurze Prozesse</a>&#8221; eine ausführliche Rezension veröffentlicht und kommt zu einer positiven Einschätzung.</p>
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		<title>Experten streiten über SOA und Prozess-Management</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 13:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA und Geschäftsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Business Process Management]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessmodelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Gehören SOA und BPM wirklich zusammen, wie es Softwarehersteller und Analysten gerne propagieren? Spielt die Kombination in der Praxis überhaupt eine Rolle? In einer Diskussionsrunde auf der CeBIT prallten die Meinungen dazu aufeinander. &#8220;Mit SOA findet BPM endlich die vollständige Durchdringung in einem Unternehmen&#8221;, konstatierte etwa Daniel Liebhart vom Schweizer IT-Dienstleister Trivadis. Ganz anders Stefan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="javascript:void(0)" id="file-link-270" title="soa-world-2008-medium.JPG" class="file-link image">  			</a><a href="http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/wp-content/uploads/2008/03/soa-world-2008-medium.JPG" title="soa-world-2008-medium.JPG"><img src="http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/wp-content/uploads/2008/03/soa-world-2008-medium.JPG" alt="soa-world-2008-medium.JPG" /></a></p>
<p>Gehören SOA und BPM wirklich zusammen, wie es Softwarehersteller und Analysten gerne propagieren? Spielt die Kombination in der Praxis überhaupt eine Rolle? In einer Diskussionsrunde auf der CeBIT prallten die Meinungen dazu aufeinander. &#8220;Mit SOA findet BPM endlich die vollständige Durchdringung in einem Unternehmen&#8221;, konstatierte etwa Daniel Liebhart vom Schweizer IT-Dienstleister Trivadis. Ganz anders Stefan Tilkov, Geschäftsführer der innoQ Deutschland GmbH: &#8220;Die Bedeutung der Synergie zwischen SOA und BPM wird überschätzt&#8221;, urteilte er. Die wenigsten Unternehmen hätten heute Prozessmodelle etabliert, die so formal sind, dass sie sich für die Ausführung eigneten. Tilkov: &#8220;Eine SOA, die sich als Rechtfertigung nur auf BPM verlässt, wird ihre Ziele kaum erreichen.&#8221;</p>
<p>Eine Zusammenfassung der Diskussion <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/1857557/index.html">finden Sie hier</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>In eigener Sache: SOA meets BPM</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/02/29/in-eigener-sache-soa-meets-bpm/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 11:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA und Geschäftsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Business Process Management]]></category>
		<category><![CDATA[SOA meets BPM]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne eine konsequente Prozessorientierung kommen SOA-Vorteile wie Flexibilität und Agilität nicht voll zum Tragen. Umgekehrt brauchen Unternehmen eine Service-orientierte IT-Infrastruktur, um Geschäftsprozesse rasch an veränderte Bedingungen anzupassen. Immer mehr Softwareanbieter schaffen mit ihren Tools eine Verbindung beider Welten. Diese Entwicklung wird auch in den Beiträgen des SOA-Expertenrats deutlich. Wir haben den Blog deshalb auch nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne eine konsequente Prozessorientierung kommen SOA-Vorteile wie Flexibilität und Agilität nicht voll zum Tragen. Umgekehrt brauchen Unternehmen eine Service-orientierte IT-Infrastruktur, um Geschäftsprozesse rasch an veränderte Bedingungen anzupassen. Immer mehr Softwareanbieter schaffen mit ihren Tools eine Verbindung beider Welten. Diese Entwicklung wird auch in den Beiträgen des SOA-Expertenrats deutlich. Wir haben den Blog deshalb auch nach außen hin sichtbar um das Thema Business Process Management (BPM) erweitert. Der SOA-Expertenrat firmiert ab sofort unter dem Namen &#8220;SOA meets BPM – Ein Experten-Blog der COMPUTERWOCHE&#8221;.</p>
<p><span id="more-260"></span>Zum Autorenkreis stoßen vorerst vier ausgewiesene BPM-Experten, die auch die Brücke zum Thema SOA schlagen können: Sven Schnägelberger vom Kompetenzzentrum für Prozessmanagement, Jakob Freund, Gründer der Community BPM-Netzwerk.de, Dirk Stähler, Bereichsleiter Business Engineering bei Opitz Consulting, und Stefan Tilkov, Geschäftsführer der innoQ Deutschland GmbH.</p>
<p>Wir möchten Ihnen damit noch mehr Inhalte an der Schnittstelle zwischen SOA und BPM anbieten. Natürlich behandeln die Autoren auch weiterhin technisch orientierte SOA-Themen ohne den BPM-Aspekt. Zugleich aber gibt es Raum für klassische Prozessthemen. Ein neues Erscheinungsbild soll Ihnen das Navigieren in Beiträgen und weiteren Informationsangeboten erleichtern. Mit einem Mausklick gelangen Sie direkt zu passenden Fachartikeln und in das SOA Knowledge Center der COMPUTERWOCHE. Über die obere Navigationsleiste steht Ihnen eine SOA-FAQ und ein SOA-Glossar zur Verfügung.</p>
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		<title>SOA &#8211; Status Quo in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 14:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA und Geschäftsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[SOA Governance]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Budgets]]></category>

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		<description><![CDATA[Unternehmen im deutschsprachigen Raum kommen mit ihren SOA-Plänen voran, doch noch immer hapert es an wirksamen Governance-Mechanismen und der Unterstützung durch das Topmanagement. So lässt sich eine Studie des Analysten Wolfgang Martin in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt auf den Punkt bringen. 84 Prozent der befragten Firmenvertreter gaben an, eine SOA zu planen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen im deutschsprachigen Raum kommen mit ihren SOA-Plänen voran, doch noch immer hapert es an wirksamen Governance-Mechanismen und der Unterstützung durch das Topmanagement. So lässt sich eine Studie des Analysten Wolfgang Martin in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt auf den Punkt bringen. 84 Prozent der befragten Firmenvertreter gaben an, eine SOA zu planen oder bereits einzusetzen, eine Steigerung um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sowohl die Budgets als auch die mit SOA befassten Teams sind größer geworden; einschlägige Projekte dauern in der Regel länger als noch vor Jahresfrist. Dass die Unternehmen beim Einführen einer Service-orientierten Architektur dazu gelernt haben, belegt der höhere Zielerreichungsgrad. Leider scheint das nicht für die nötigen Governance-Strukturen zu gelten: Mehr als die Hälfte der Teilnehmer nutzt nach wie vor keine Service-Level-Agreements (SLAs). Eine ausführliche Zusammenfassung der Studienergebnisse <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/1856949/" target="_blank">finden Sie hier.</a></p>
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		<item>
		<title>Für SOA fehlt die Kultur des Teilens</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/02/05/fur-soa-fehlt-die-kultur-des-teilens/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 10:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Hürden]]></category>

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		<description><![CDATA[Prozesse, Daten und Funktionen werden in Unternehmen nicht gemeinsam genutzt. Darin liegt ein Kernproblem beim Einführen von Service-orientierten Architekturen. So zumindest sieht es Chris Howard, Vice President beim Marktforschungs- und Beratungshaus Burton Group. Im Interview mit der COMPUTERWOCHE nennt er eine Reihe von Faktoren, die SOA-Projekte behindern: &#8220;Eine neue Architektur einzuführen ist harte Arbeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prozesse, Daten und Funktionen werden in Unternehmen nicht gemeinsam genutzt. Darin liegt ein Kernproblem beim Einführen von Service-orientierten Architekturen. So zumindest sieht es <a href="http://www.burtongroup.com/AboutUs/Bios/PrintBio.aspx?Id=233" target="_blank">Chris Howard</a>, Vice President beim Marktforschungs- und Beratungshaus Burton Group. Im <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/1854571/" target="_blank">Interview</a> mit der COMPUTERWOCHE nennt er eine Reihe von Faktoren, die SOA-Projekte behindern: &#8220;Eine neue Architektur einzuführen ist harte Arbeit und braucht viel Zeit.&#8221; In typischen Projekten könnten drei bis fünf Jahre vergehen, bis eine gewisse Reife erreicht sei. Gleichzeitig sähen sich Unternehmen mit Quartalsberichtspflichten und jährlichen Planungszyklen konfrontiert. Howard: &#8220;Das passt nicht zusammen und führt durchaus zu einer gewissen Desillusionierung.&#8221;</p>
<p><span id="more-232"></span></p>
<p>Ein anderes Hindernis erkennt er im mangelnden Fachwissen: &#8220;Infrastrukturkomponenten für eine SOA sind extrem komplex. Sie werden oft nicht richtig verstanden und sind schlecht dokumentiert.&#8221; Hinter dem SOA-Konzept stecke die Idee, komplexe Monolithen in Module aufzubrechen, die sich relativ einfach wieder zusammensetzen lassen. Die Erfahrung zeige aber, &#8220;dass sich Unternehmen schwertun, solche Gebilde auseinanderzureißen&#8221;.</p>
<p>Softwarehersteller, die einfach bestehende Produkte mit einem SOA-Label versehen, sind an den Problemen nicht unschuldig, so der Experte: &#8220;Das lässt sich mit dem Hype um Green IT vergleichen. Ergibt es Sinn, wenn ein Hersteller von Bandspeichern seine Geräte mit einem Green-IT-Label schmückt und von einer neuen Produktkategorie spricht? Ähnlich verhält es sich mit SOA.&#8221;</p>
<p>Das komplette Interview <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/1854571/" target="_blank">finden Sie hier.</a></p>
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		<title>SOA-Berater in der Kritik</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2008/01/11/soa-berater-in-der-kritik/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 14:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Berater]]></category>

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		<description><![CDATA[Mangelnde Kompetenz, fehlende Erfahrung und allzu enge Beziehungen zu Softwareherstellern wirft der amerikanische Analyst David Linthicum vielen SOA-Beratern vor. Linthicum, der selbst als SOA Consultant unterwegs ist, geht hart ins Gericht mit seinen Kollegen: Gerade in der entscheidenden Planungsphase einer SOA lieferten sie oft die falschen Informationen; einige könnten noch nicht einmal das SOA-Konzept hinreichend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mangelnde Kompetenz, fehlende Erfahrung und allzu enge Beziehungen zu Softwareherstellern wirft der amerikanische Analyst <a href="http://weblog.infoworld.com/realworldsoa/archives/2008/01/more_on_bad_soa.html" target="_blank">David Linthicum</a> vielen SOA-Beratern vor. Linthicum, der selbst als SOA Consultant unterwegs ist, geht hart ins Gericht mit seinen Kollegen: Gerade in der entscheidenden Planungsphase einer SOA lieferten sie oft die falschen Informationen; einige könnten noch nicht einmal das SOA-Konzept hinreichend erklären. Die Folge seien kostenträchtige Fehlentscheidungen und gescheiterte Projekte. Natürlich verfolgt auch Linthicum eigene Interessen, wenn er sich mit solchen Tiraden profiliert. Doch dessen ungeachtet kommen einem viele Vorwürfe bekannt vor &#8211; nicht nur im Zusammenhang mit SOA. Dass Berater nicht selten als verlängerter Vertriebsarm von IT-Herstellern dienen, gehört zu den Binsenweisheiten in der IT-Branche. Fast ebenso häufig zu hören ist der Vorwurf, die vermeintlich hochkarätigen Experten wendeten stets die gleichen Methoden und Techniken an, ganz gleich wie das Problem beim Kunden gelagert ist.</p>
<p>Eine Zusammenfassung von Linthicums Einlassungen <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/1852279/" target="_blank">finden Sie hier</a>.</p>
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		<title>SOA im Jahr 2008</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/12/20/soa-im-jahr-2008/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 10:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Hype]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Hype zur Realität. So lässt sich die Entwicklung Service-orientierter Architekturen im Jahr 2007 beschreiben. Zwar nahmen etliche Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten eine SOA-Initiative in Angriff oder schmiedeten Pläne. Doch fast ebenso häufig traten die Hürden und Probleme beim Umsetzen der oft zu ambitionierten Vorhaben zutage. Dennoch wird SOA auch 2008 nicht von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Hype zur Realität. So lässt sich die Entwicklung Service-orientierter Architekturen im Jahr 2007 beschreiben. Zwar nahmen etliche Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten eine SOA-Initiative in Angriff oder schmiedeten Pläne. Doch fast ebenso häufig traten die<a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/597036/" target="_blank"> Hürden und Probleme </a>beim Umsetzen der oft zu ambitionierten Vorhaben zutage. Dennoch wird SOA auch 2008 nicht von der CIO-Agenda verschwinden: Mit der Anzahl bekannt gewordener typischer Fehler in SOA-Projekten, wie sie beispielsweise <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/1849999/" target="_blank">Gartner kürzlich beschrieben hat</a>, steigt auch die Lernkurve in den Unternehmen.</p>
<p><span id="more-226"></span>Und angesichts der inzwischen zahlreich verfügbaren Erfahrungsberichte und Best Practices ist die Hoffnung berechtigt, dass Unternehmen nicht mehr nur aus ihren eigenen Fehler lernen. Sie werden kleiner in die SOA einsteigen und frühzeitig versuchen, auch Fachabteilungen den Nutzen des Konzepts klar zu machen.</p>
<p>Wird der Graben zwischen Business und IT im neuen Jahr also kleiner? Zumindest scheint das Problem erkannt zu sein. Immer mehr Organisationen verbinden SOA mit Konzepten aus dem Business-Process-Management (BPM) und dem strategischen Rahmen einer Enterprise Architecture. Mit einer neuen Generation von Standardsoftware hält Service-Orientierung zudem auch in Unternehmen Einzug, die sich aus unterschiedlichen Gründen bislang kaum dafür interessierten.</p>
<p>Werden auch die Hersteller dazu lernen? Viele können ihre eigenen Produkte oder das damit gelöste Kernproblem nicht erklären, kritisiert der US-amerikanische <a href="http://java.sys-con.com/read/467516.htm" target="_blank">SOA-Experte David Linthicum</a>: &#8220;Sie wissen, wie man Buzzwords aneinander reiht, von denen sie glauben, dass sie Kunden beeindrucken.&#8221; Oftmals steigere das nur die Verwirrung der Kunden, schlimmer noch: Sie verständen nicht einmal das Konzept hinter dem Produkt, ganz zu schweigen von SOA.</p>
<p>Der Wettbewerbsdruck im überhitzten SOA-Markt wird 2008 jedenfalls eher zunehmen. Neben den Machtgelüsten der Branchenschwergewichte trägt dazu auch das wachsende Angebot ausgereifter Open-Source-Software für die benötigte Infrastruktur bei. Die Konsolidierung auf Anbieterseite dürfte sich fortsetzen. In seinen <a href="http://weblog.infoworld.com/realworldsoa/archives/2007/12/linthicumas_soa.html">SOA Predictions</a> für 2008 prognostiziert etwa Linthicum, dass IBM einen großen und einen kleineren Hersteller von SOA-Software kaufen werde. Nach der (vorerst) geplatzten Übernahme durch Oracle ist zudem das Schicksal von Bea Systems unsicherer denn je. Dass die Ellison-Company ihre Expansionsstrategie in 2008 zurückfährt glaubt kaum jemand in der Branche.</p>
<p>Linthicum erwartet darüber hinaus, dass die Presse und Blogger sich verstärkt auf gescheiterte oder zumindest problembehaftete SOA-Initiativen der Unternehmen stürzen werden. Dahinter steckt unter anderem der oft beobachtete Kardinalfehler, eine SOA gleichsam einzukaufen, statt eine eigene Architektur zu entwickeln. Dennoch sollten sich Projektverantwortliche von einschlägigen Berichten nicht abschrecken lassen. Schließlich gibt es auch zahlreiche positive Beispiele. Dabei lohnt etwa ein Blick auf Joe McKendricks Blog-Posting <a href="http://blogs.zdnet.com/service-oriented/?p=1026" target="_blank">&#8220;Nine places where SOA is making a difference, right now.&#8221;</a> Der Analyst nennt eine Reihe von Business-Problemen, die Unternehmen mit Hilfe von SOA-Konzepten angegangen sind. Natürlich werden auch die COMPUTERWOCHE und der SOA-Expertenrat im neuen Jahr über erfolgreiche Projekte berichten, dabei aber die Schattenseiten nicht außer Acht lassen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gartner warnt vor SOA-Fehlern</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/12/07/gartner-warnt-vor-soa-fehlern/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 10:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Hürden]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Aufbau einer SOA müssen Unternehmen eine ganze Reihe technischer, organisatorischer und politischer Hürden nehmen. Gartner empfiehlt dabei eine zweigleisige Strategie. Projektplaner sollten einerseits langfristig denken, andererseits aber in kleinen, pragmatischen Schritten vorgehen und sich auf zwei zentrale Ziele konzentrieren: die langfristige Agilität einer Organisation und die kurzfristig angestrebten Kostenvorteile. Entscheidend ist aus Sicht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Aufbau einer SOA müssen Unternehmen eine ganze Reihe technischer, organisatorischer und politischer Hürden nehmen. Gartner empfiehlt dabei eine zweigleisige Strategie. Projektplaner sollten einerseits langfristig denken, andererseits aber in kleinen, pragmatischen Schritten vorgehen und sich auf zwei zentrale Ziele konzentrieren: die langfristige Agilität einer Organisation und die kurzfristig angestrebten Kostenvorteile. Entscheidend ist aus Sicht der Analysten, dass Projektverantwortliche einige typische Fehler vermeiden, die SOA-Initiativen immer wieder ins Wanken bringen. Die COMPUTERWOCHE hat die &#8220;zwölf SOA-Todsünden&#8221; zusammengefasst und beschreibt, wie sie sich vermeiden lassen.</p>
<p><a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/1849999/" target="_blank">Den Artikel finden Sie hier.</a></p>
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		<item>
		<title>Video: &#8220;SOA bleibt auf der CIO-Agenda&#8221;</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/11/19/video-soa-bleibt-auf-der-cio-agenda/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 10:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA und Geschäftsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[BPEL4People]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsprozesse]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz einiger Startschwierigkeiten wird das Thema Service-orientierte Architekturen (SOA) in den kommenden Jahren nicht von der CIO-Agenda verschwinden. Diese Einschätzung vertritt IDC-Analyst Rüdiger Spies im Interview mit COMPUTERWOCHE TV. Auch die Hersteller würden den Begriff im Marketing weiter verwenden. Das Versprechen der IT-Anbieter, Geschäftsprozesse flexibler zu gestalten, könne im nächsten Jahr verstärkt eingelöst werden, glaubt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz einiger Startschwierigkeiten wird das Thema Service-orientierte Architekturen (SOA) in den kommenden Jahren nicht von der CIO-Agenda verschwinden. Diese Einschätzung vertritt IDC-Analyst <a href="http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?page_id=7&amp;userid=24" target="_blank">Rüdiger Spies</a> im Interview mit COMPUTERWOCHE TV. Auch die Hersteller würden den Begriff im Marketing weiter verwenden. Das Versprechen der IT-Anbieter, Geschäftsprozesse flexibler zu gestalten, könne im nächsten Jahr verstärkt eingelöst werden, glaubt Spies. Dafür sprächen beispielsweise die jüngsten Standardisierungsbemühungen rund um die Modellierungssprache <a href="http://www.computerwoche.de/produkte_technik/enterprise_application_integration/595101/" target="_blank">BPEL4People</a>. Zudem nutzten immer mehr Softwarehersteller in ihren Standardprodukten SOA-Prinzipien.</p>
<p>Das Video <a href="http://www.computerwoche.de/index.cfm?pid=891&amp;pk=364" target="_blank">finden Sie hier</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wohin will Microsoft mit Oslo?</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/11/09/wohin-will-microsoft-mit-oslo/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 09:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA und IT-Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Composite Applications]]></category>
		<category><![CDATA[Oslo]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Meinungen über Microsofts kürzlich angekündigte SOA-Initiative Oslo gehen auseinander. Für Gartner-Analyst Massimo Pezzini steckt dahinter Microsofts Versuch, in den Marktsegmenten für Service-orientierte Architekturen (SOA) und Geschäftsprozess-Management Boden gutzumachen. Zudem bereite Oslo den Boden für weitere Fortschritte im Bereich Software-as-a-Service (SaaS): &#8220;Mit Oslo bietet sich für Microsoft die Gelegenheit, aus seiner SOA-Isolation herauszubrechen und in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Meinungen über Microsofts kürzlich angekündigte SOA-Initiative <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/1846670/" target="_blank">Oslo </a>gehen auseinander. Für Gartner-Analyst Massimo Pezzini steckt dahinter Microsofts Versuch, in den Marktsegmenten für Service-orientierte Architekturen (SOA) und Geschäftsprozess-Management Boden gutzumachen. Zudem bereite Oslo den Boden für weitere Fortschritte im Bereich Software-as-a-Service (SaaS): &#8220;Mit Oslo bietet sich für Microsoft die Gelegenheit, aus seiner SOA-Isolation herauszubrechen und in eine Vorreiterrolle überzuwechseln.&#8221; Dabei gehe Oslo zum Teil weiter als derzeitige modellgetriebene Ansätze, beispielsweise hinsichtlich der geplanten Meta-Modellierungssprache, die wesentlich einfacher sein soll als bisher genutzte Sprachen. Ob Microsoft mit Oslo tatsächlich den großen Plattformanbietern wie IBM, Oracle oder Bea Paroli bieten kann, lässt sich aus heutiger Sicht schwer beurteilen.</p>
<p><span id="more-215"></span></p>
<p>Klar ist bisher nur, dass Oslo-Konzepte in künftige Versionen einiger Kernprodukte einfließen sollen, darunter der BizTalk Server 6, die BizTalk Services, das .NET-Framework 4, Visual Studio 10 und System Center 5. Konkrete Angaben zur Verfügbarkeit der SOA-Funktionen ließ Microsoft vermissen.</p>
<p>Der US-amerikanische SOA-Experte Joe McKendrick etwa sieht denn auch andere Motive hinter der Ankündigung. Microsoft gehe es keineswegs darum, IBM, Bea oder Oracle SOA-Kunden wegzuschnappen. Stattdessen konzentriere sich die Windows-Company auf einen Markt, den die Branchenschwergewichte bislang vernachlässigt hätten – den der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Diese Strategie sei schon mit anderen Infrastrukturprodukten wie Windows Server oder SQL Server aufgegangen. Im Gegensatz zu Großunternehmen könnten es sich die KMUs nicht leisten, hohe Beträge in eine SOA zu investieren und dabei monatelang Enterprise-Architekten und Entwickler zu beschäftigen, argumentiert McKendrick. Sie forderten schnelle und wirksame Lösungen für ihre Business-Probleme. An diesem Punkt setze Microsoft an.</p>
<p>Wie realistisch diese Prognose ist, wird sich zeigen. Gegenwärtig jedenfalls steht Oslo nur auf dem Papier. Mit konkreten Produkten ist wohl erst in der zweiten Jahreshälfte 2008 zu rechnen, ein Punkt den auch Gartner kritisch beurteilt: &#8220;Microsoft ist spät in den Markt für Composite Applications eingetreten. Falls nicht in kurzer Zeit weitere Details (…) veröffentlicht werden, besteht die Gefahr, dass Oslo entweder als Nachahmerprodukt oder unrealistischer Plan eingeschätzt wird.&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Bea will sich Oracle den Weg freikaufen</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/10/16/mit-bea-will-sich-oracle-den-weg-freikaufen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 12:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA und IT-Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Middleware]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>

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		<description><![CDATA[Lawrence Ellison hat ein Ziel: Wachstum. Dafür geht er Risiken ein, die viele seiner Konkurrenten scheuen. Angesichts der langen Liste zugekaufter Softwareanbieter scheint die Gier keine Grenzen zu kennen. Dass ihm so mancher Branchenbeobachter Größenwahn attestiert, hat den selbstbewussten Manager noch nie gestört. Auf den ersten Blick liegen die Motive hinter der milliardenschweren Offerte für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lawrence Ellison hat ein Ziel: Wachstum. Dafür geht er Risiken ein, die viele seiner Konkurrenten scheuen. Angesichts der langen Liste zugekaufter Softwareanbieter scheint die Gier keine Grenzen zu kennen. Dass ihm so mancher Branchenbeobachter <a href="http://www.computerwoche.de/nachrichten/557136/">Größenwahn attestiert</a>, hat den selbstbewussten Manager noch nie gestört. Auf den ersten Blick liegen die Motive hinter der milliardenschweren <a href="http://www.computerwoche.de/produkte_technik/software/557009/">Offerte für Bea Systems</a> deshalb auf der Hand. Der für seine Infrastruktursoftware oft gelobte Hersteller brächte Oracle jede Menge hochkarätige Kunden und eine stärkere Position, um die eigenen Produkte zu vermarkten. Das gilt auch für Infrastruktur-Komponenten, die Oracle als Teil seiner SOA Suite feilbietet.<br />
<span id="more-213"></span><br />
Doch das Übernahmeangebot hat noch eine andere Dimension. Oracle will sich langfristig als ein führender Middleware-Anbieter etablieren. Zugleich gilt es, die zahlreichen <a href="http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/?p=205">Herausforderer aus dem Open-Source-Lager</a> in Schach zu halten, die Ellison schon im Kernmarkt der Datenbanken ärgern. In diesem Segment entwickelt sich MySQL neben den kommerziellen Erzrivalen Microsoft und IBM zu einem ernsthaften Konkurrenten. Niemand wunderte sich deshalb, als Oracle Interesse an dem Datenbankanbieter zeigte.</p>
<p>Im Middleware-Markt ergibt sich eine ähnliche Konstellation: Oracle konkurriert einerseits mit den kommerziellen Plattformanbietern, allen voran IBM, Bea und Sun Microsystems. Andererseits hat sich mit JBoss erneut eine Open-Source-Company in eine aussichtsreiche Position gebracht. Schon früh gab es Gerüchte, Oracle wolle JBoss übernehmen. Nachdem Red Hat den Middleware-Anbieter geschluckt hatte, stand der Linux-Distributor angeblich selbst auf Ellisons Einkaufsliste. JBoss ist zudem längst nicht die einzige Softwareschmiede aus der Open-Source-Community, die sich mit Middleware beschäftigt. Mit Iona, MuleSource oder auch der Post-Ausgründung Sopera basteln noch andere erfahrene Entwickler an Lösungen, die für IT-Verantwortliche eine Alternative sein könnten.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ergeben sich für Oracle zwei strategische Optionen: die Open-Source-Herausforderer aufzukaufen und sie damit aus dem Weg zu räumen oder die eigene kommerzielle Position zu stärken. Ellison hat sich augenscheinlich für letztere Variante entschieden. Mit Bea würde er einen starken kommerziellen Rivalen eliminieren und gleichzeitig den Abstand zum Marktführer IBM verringern: Nach Gartner-Erhebungen hielt Big Blue im vergangenen Jahr einen Anteil von 32 Prozent im Middleware-Markt, gefolgt von Bea mit zehn und Oracle mit neun Prozent. Der Kauf von Bea Systems würde die Ellison-Company auf Rang zwei katapultieren.<br />
<!--more--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ihr SOA-Projekt funktioniert wenn…</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/10/08/ihr-soa-projekt-funktioniert-wenn%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 11:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Hürden]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[…Sie mit ihren Softwarelieferanten zusammenarbeiten, ihnen aber nicht das Ruder überlassen. Diesen und andere Tipps gibt der US-amerikanische SOA-Experte David Linthicum in seinem Blog. Einige mögen trivial erscheinen: &#8220;Wenn Sie nachts ruhig schlafen&#8221; etwa, oder: &#8220;Wenn Sie Ihr Projekt nicht als &#8216;Experiment&#8217; bezeichnen.&#8221; Andere dagegen verweisen auf klassische Fehler, die auch erfahrenen Projektverantwortlichen unterlaufen. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…Sie mit ihren Softwarelieferanten zusammenarbeiten, ihnen aber nicht das Ruder überlassen. Diesen und andere Tipps gibt der US-amerikanische SOA-Experte David Linthicum in seinem <a href="http://weblog.infoworld.com/realworldsoa/archives/2007/10/you_know_your_s.html" target="_blank">Blog</a>. Einige mögen trivial erscheinen: &#8220;Wenn Sie nachts ruhig schlafen&#8221; etwa, oder: &#8220;Wenn Sie Ihr Projekt nicht als &#8216;Experiment&#8217; bezeichnen.&#8221; Andere dagegen verweisen auf klassische Fehler, die auch erfahrenen Projektverantwortlichen unterlaufen. Der Hinweis auf die Zulieferer ist in jedem Fall einen Gedanken wert: Linthicum warnt vor einem Phänomen, das in jüngster Zeit die Runde in einschlägigen Blogs macht: der sogenannten <a href="http://weblog.infoworld.com/realworldsoa/archives/2007/09/avoid_vda_vendo.html" target="_blank">Vendor Driven Architecture</a> (VDA).</p>
<p><span id="more-211"></span><br />
Viele Unternehmen und Behörden kommen bei Kaufentscheidungen immer wieder auf ihre Stammlieferanten zurück, beobachtet der Analyst. Das Ergebnis sind Lösungen, die er als &#8220;Comfort Technologies&#8221; bezeichnet. Nicht der Wert der technischen Lösung sondern die guten Beziehungen zu den Herstellern stehen dabei im Vordergrund. Viele dieser Käufer überlassen zudem das Design und die Ausgestaltung der SOA ihren Lieferanten. Das Problem: Die Interessen der Hersteller sind anders gelagert als die der Kunden.</p>
<p>Entsprechend sehen die daraus entstandenen Vendor Driven Architectures aus. Sie dienen den Herstellern in erster Linie dazu, noch mehr Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Die Nachteile für die Käufer sind gravierend: Allzu oft entsprechen die Lösungen nicht den Anforderungen und sind womöglich auch noch zu teuer. Linthicum sieht nur einen Ausweg aus dieser Falle: Die grundsätzliche Architektur und daraus folgende Anforderungen müssen stehen, bevor ein Hersteller in Spiel kommt. Dazu gehört auch, alle technischen Möglichkeiten für die Implementierung zu bewerten. Wenn dann unterm Strich die Comfort Technology als beste Alternative erscheint – umso besser.</p>
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		<title>Warum SOA nicht zum Mainstream wird</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 14:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA und IT-Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Alignment]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Nutzen]]></category>

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		<description><![CDATA[In einigen großen Unternehmen hat das Konzept der Service-orientierten Architektur relativ schnell Akzeptanz gefunden. Beispiele dafür finden sich in der Finanzbranche, der Telekommunikation oder auch in der öffentlichen Hand. Vor allem die komplexen heterogenen IT-Strukturen, oft verbunden mit mächtigen Legacy-Anwendungen, trugen dazu dabei. Hinzu kam der Wunsch, schnell neue Services für Kunden anbieten zu können. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einigen großen Unternehmen hat das Konzept der Service-orientierten Architektur relativ schnell Akzeptanz gefunden. Beispiele dafür finden sich in der Finanzbranche, der Telekommunikation oder auch in der öffentlichen Hand. Vor allem die komplexen heterogenen IT-Strukturen, oft verbunden mit mächtigen Legacy-Anwendungen, trugen dazu dabei. Hinzu kam der Wunsch, schnell neue Services für Kunden anbieten zu können. Die IT-Hersteller investierten große Summen in die Entwicklung von Infrastruktur- und Management-Produkten. Zugleich setzten die großen Standardsoftwareanbieter millionenschwere Projekte auf, um ihre Pakete SOA-fähig zu machen. Dessen ungeachtet scheint die Zahl der SOA-Projekte zumindest in Europa ihren Höhepunkt bereits erreicht zu haben, wundert sich Rob Hailstone, Analyst bei der britischen <a href="http://www.butlergroup.com/" target="_blank">Butler Group</a>. Einiges deute darauf hin, dass SOA trotz aller potenziellen Vorteile die Entwicklung zu einem breit akzeptierten Konzept nicht schaffen könnte.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-206"></span>Der wichtigste Grund dafür liegt nach seiner Einschätzung im fehlenden &#8220;Business Sponsorship&#8221;, einfacher ausgedrückt: Das Management versteht den Nutzen einer SOA nicht. Das klingt nach einer Binsenweisheit, die in der Diskussion um das Für und Wider von SOA immer wieder auf den Tisch kommt. Doch Hailstone ist überzeugt, dass darin das entscheidende Hindernis liegt. Abhilfe könne nur eine bessere Kommunikation der Ziele und Nutzenpotenziale schaffen. Wer SOA nur als IT-Thema betrachte, könne diese Hürde kaum nehmen: Als &#8220;Tool&#8221; für die IT biete SOA nicht mehr als einen kosteneffizienten Weg, um Integrationsprobleme zu lösen. Aus der Sicht des Managements liefere eine SOA-Strategie demgegenüber den Schlüssel zum vielzitierten &#8220;Business/IT-Alignment&#8221;, sprich, sie ermöglicht es, IT- und Geschäftsziele in Einklang zu bringen. Daraus ergäben sich sowohl kurz- als auch langfristige Vorteile, darunter beispielsweise die Optimierung von Geschäftsprozessen, die einfache Integration von Geschäftspartnern oder die schnelle Entwicklung mächtiger Composite Applications aus bestehenden Software-Services.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Das Zauberwort in all diesen Fällen heißt Agilität, erläutert der Analyst. Damit verbunden ist die Fähigkeit von Unternehmen, sich schneller als die Konkurrenz an veränderte Marktbedingungen anzupassen und ihr damit einen Schritt voraus zu sein. Diese Botschaft müssten die meisten IT-Organisationen dem Business-Management erst klar machen. Solange sie diese Aufgabe nicht meistern, bleibe SOA ein Konzept für eine Minderheit.</p>
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		<title>Keine Chance für Open Source SOA?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 11:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[ESB]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>

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		<description><![CDATA[Geht es um Service-orientierte Architekturen, stehen die Open-Source-Protagonisten vor dem gleichen Problem wie kommerzielle Softwarehersteller: Große Referenzinstallationen wie die der Credit Suisse sind nach wie vor selten. Das Angebot an quelloffenen Infrastrukturkomponenten zum Aufbau einer SOA wächst kontinuierlich. Erst vergangene Woche etwa gab Red Hat den Enterprise Service Bus JBoss ESB 4.2 frei. Noch vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geht es um Service-orientierte Architekturen, stehen die Open-Source-Protagonisten vor dem gleichen Problem wie kommerzielle Softwarehersteller: Große Referenzinstallationen wie die der <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/593289/index.html" target="_blank">Credit Suisse</a> sind nach wie vor selten. Das Angebot an quelloffenen Infrastrukturkomponenten zum Aufbau einer SOA wächst kontinuierlich. Erst vergangene Woche etwa gab Red Hat den Enterprise Service Bus JBoss <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/528146" target="_blank">ESB 4.2</a> frei. Noch vor Jahresfrist plant der Linux-Distribuor eine komplette Suite auf Basis der zugekauften Middleware von JBoss. An ESB-Produkten aus der Community herrscht ohnehin kein Mangel, wie die Beispiele <a href="http://dist.wso2.org/products/esb/java/" target="_blank">WS02 ESB</a>, <a href="http://www.mulesource.com/products/" target="_blank">Mule</a> oder <a href="http://open.iona.com/products/fuse-esb/" target="_blank">FUSE ESB </a>zeigen. Mit der Deutschen Post übergab ein SOA-Anwender der erste Stunde sein eigenentwickeltes <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/593629/index.html" target="_blank">SOA Framework der Open-Source-Community</a>. Die potenziellen Vorteile einer Open-Source-Strategie klingen einleuchtend: Herstellerunabhängigkeit, geringere Kosten und mehr Flexibilität gehören zu den am meisten genannten. In der Praxis aber scheinen diese Argumente nicht anzukommen.</p>
<p><span id="more-205"></span>Kaum ein größeres Unternehmen berichtet von einem breit angelegten SOA-Konzept auf der Basis von quelloffenen Produkten. Auch von den Implementierungspartnern, sprich IT-Dienstleistern, ist diesbezüglich wenig zu hören. Beim Kampf um SOA-Kunden treffe er auf Plattformanbieter wie Bea, IBM oder Tibco, berichtet etwa Peter Kürpick, Vorstandsmitglied der Software AG. Open-Source-Projekte spielten für die Unternehmen keine Rolle.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie relevant die (vermeintlichen) Vorzüge eines quelloffenen SOA-Stacks für IT-Verantwortliche wirklich sind. Kann man von Unabhängigkeit sprechen, wenn ein Unternehmen für eine quelloffene Plattform einen langfristigen Wartungs- und Supportvertrag mit Red Hat/JBoss oder einem anderen Open-Source-Dienstleister abschließt? Gibt es nennenswerte Einsparungen durch Open Source, wenn die Lizenzkosten in einem SOA-Projekt nur einen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen? Und warum sollte eine quelloffene Plattform flexibler sein, wenn doch – wie zumindest von den Herstellern propagiert – auch alle kommerziellen Komponenten auf akzeptierten Standards basieren und sich beliebig kombinieren lassen?</p>
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		<title>IDS Scheer und die Angst vor proprietären SOA-Lösungen</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2007 13:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[SOA und Geschäftsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessorientierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das dürfte den großen Softwareanbietern kaum schmecken: Auf der Kundenveranstaltung Aris ProcessWorld lästerte Firmengründer August-Wilhelm Scheer unverhohlen über die nach seiner Ansicht proprietären SOA-Lösungen der einschlägigen Hersteller. Diese drohten die unbestreitbaren Vorteile des SOA-Konzepts zunichte zu machen. Einmal mehr würden Kunden in die Falle der Herstellerabhängigkeit tappen, wenn da nicht IDS Scheer wäre: Erst mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das dürfte den großen Softwareanbietern kaum schmecken: Auf der Kundenveranstaltung Aris ProcessWorld <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/594448/" target="_blank">lästerte </a>Firmengründer August-Wilhelm Scheer unverhohlen über die nach seiner Ansicht proprietären SOA-Lösungen der einschlägigen Hersteller. Diese drohten die unbestreitbaren Vorteile des SOA-Konzepts zunichte zu machen. Einmal mehr würden Kunden in die Falle der Herstellerabhängigkeit tappen, wenn da nicht IDS Scheer wäre: Erst mit einer &#8220;unabhängigen Sicht&#8221; auf das Geschäft und die damit verbundenen Prozesse, wie sie die Aris-Plattform ermögliche, könnten Unternehmen eine wirklich offene SOA bauen. Etwas irreführend sprach der gewiefte Manager von &#8220;Open BPM&#8221;, ganz so als wolle das Saarbrückener Unternehmen nach dem Vorbild von Open Solaris demnächst sein populäres Toolset an die Open-Source-Community verschenken. Dazu wird es nicht kommen. IDS Scheer verdient mit Softwarelizenzen eine Menge Geld. Sauer aufstoßen wird so manchem Protagonisten einer unternehmensweiten SOA auch, dass Scheer das Konzept der Service-orientierten Architektur quasi ganz unten, nämlich auf der (technischen) Ausführungsebene ansiedelt. Zu diesen Protagonisten gehören pikanterweise auch die großen strategischen Partner von IDS Scheer, darunter SAP und IBM. Dass SOA ohne eine konsequente Prozessorientierung nicht funktionieren kann, predigen sie schon lange.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Webcast: Wie die Deutsche Post ihre SOA-Strategie umsetzt</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 12:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Audio-Webcast der COMPUTERWOCHE erfahren Sie alles über die SOA-Initiative der Deutschen Post. Welche Ziele verfolgt die Post mit Ihrer SOA-Strategie? Wie wurde das Vorhaben umgesetzt? Welche Ergebnisse erzielte das Team und was waren die größten Hürden? Diese und andere Fragen beantworten zwei führende Manager des Logistikkonzerns, darunter Alexander Scherdin aus dem SOA-Expertenrat, im Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Audio-Webcast der COMPUTERWOCHE erfahren Sie alles über die SOA-Initiative der Deutschen Post. Welche Ziele verfolgt die Post mit Ihrer SOA-Strategie? Wie wurde das Vorhaben umgesetzt? Welche Ergebnisse erzielte das Team und was waren die größten Hürden? Diese und andere Fragen beantworten zwei führende Manager des Logistikkonzerns, darunter Alexander Scherdin aus dem SOA-Expertenrat, im Interview mit CW-Redakteur Wolfgang Herrmann.<br />
Registrierte Benutzer können das Interview mit zahlreichen Fragen von Zuhörern jederzeit abrufen. Zum Webcast geht´s <a href="http://www.computerwoche.de/webcasts/592185/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>IT-Abteilungen bremsen SOA aus</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/05/18/it-abteilungen-bremsen-soa-aus/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2007 09:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA-Hürden]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht das Business-Management verzögert die Einführung Service-orientierter Architekturen; in vielen Fällen sind es die IT-Abteilungen, die einschlägige Vorhaben ausbremsen. So argumentiert Ron Schmelzer vom US-amerikanischen Beratungshaus Zapthink. Nach seinen Erfahrungen haben die vermeintlich technikfeindlichen Verantwortlichen in den Führungsetagen die potenziellen Vorteile einer SOA wie Agilität oder Wiederverwendbarkeit längst &#8220;gekauft&#8221;, auch wenn sie diese anders nennen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht das Business-Management verzögert die Einführung Service-orientierter Architekturen; in vielen Fällen sind es die IT-Abteilungen, die einschlägige Vorhaben ausbremsen. So argumentiert Ron Schmelzer vom US-amerikanischen Beratungshaus <a href="http://www.zapthink.com/report.html?id=ZAPFLASH-200753" target="_blank">Zapthink</a>. Nach seinen Erfahrungen haben die vermeintlich technikfeindlichen Verantwortlichen in den Führungsetagen die potenziellen Vorteile einer SOA wie Agilität oder Wiederverwendbarkeit längst &#8220;gekauft&#8221;, auch wenn sie diese anders nennen. Die größten Verhinderer säßen in den IT-Abteilungen: Sie verschleppten oder sabotierten SOA-Projekte aus Gründen, die kaum etwas mit dem klassischen Problem des Business-IT-Alignment zu tun haben.</p>
<p><span id="more-176"></span></p>
<p>Viele IT-Profis verbänden mit SOA nicht mehr als Web-Services und standardisierte Middleware, kritisiert Schmlezer. Tatsächlich aber bedeute SOA einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise wie IT-Systeme erstellt und betrieben werden. Das schüre Ängste unter den altgedienten IT-Managern; sie betrachteten die damit notwendigen Veränderungen als Bedrohung.</p>
<p>Die Abwehrhaltung gegen SOA erklärt der Analyst auch mit den vielen unbekannten Faktoren, die das Konzept mit sich bringe. Nur wenige IT-Spezialisten wüssten etwa, wie sie eine SOA budgetieren oder die erforderlichen Governance-Strukturen einziehen können. Wie lassen sich Sicherheitslücken schließen, wie Performance-Engpässe mit der Vielzahl an Softwareservices vermeiden? In den Augen der Skeptiker schaffe SOA so viele neue Probleme, dass sie lieber gleich die Finger davon ließen. Nicht wenige fürchteten zudem schlicht, dass ihre Fähigkeiten in einer SOA überflüssig werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Governance bleibt die größte Hürde für SOA</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/04/20/governance-bleibt-die-groste-hurde-fur-soa/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 09:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Governance]]></category>
		<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Unzureichende Governance-Mechanismen stehen einer erfolgreichen SOA-Einführung noch immer häufig im Weg. Zu diesem Schluss kommt das Marktforschungshaus Aberdeen Research in einer Studie, die der texanische Softwarehersteller iTKO mitfinanziert hat. Von den 950 weltweit befragten Unternehmen kämpfe fast die Hälfte mit Problemen, ihre SOA-Anwendungen in eine stabile Umgebung zu bringen, berichtet der Autor Peter Kastner. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unzureichende Governance-Mechanismen stehen einer erfolgreichen SOA-Einführung noch immer häufig im Weg. Zu diesem Schluss kommt das Marktforschungshaus Aberdeen Research in einer <a href="http://www.itko.com/site/resources/optimizedsoa.jsp">Studie</a>, die der texanische Softwarehersteller <a target="_blank" href="http://www.itko.com">iTKO</a> mitfinanziert hat. Von den 950 weltweit befragten Unternehmen kämpfe fast die Hälfte mit Problemen, ihre SOA-Anwendungen in eine stabile Umgebung zu bringen, berichtet der Autor Peter Kastner. Die Hauptursache liege in der fehlenden Erfahrung mit derartigen Projekten; verschärft würden die Schwierigkeiten noch durch mangelhafte Werkzeuge, die die wachsende Zahl von Web-Services und anderen SOA-Artefakten automatisiert verwalten könnten.</p>
<p><span id="more-171"></span></p>
<p>Die besten Unternehmen in diesem Kontext hätten in der Regel bereits mehr als zwei Jahre lang Erfahrungen mit SOA-Techniken gesammelt. 68 Prozent dieser Gruppe erreichen eigenen Angaben zufolge einen Return on Investment (RoI) ihrer SOA-Investitionen und haben die Kosten für die Anwendungsentwicklung gesenkt. Demgegenüber hat sich für 77 Prozent aller Befragten die SOA-Strategie bislang nicht ausgezahlt. Erfolgreiche SOA-Nutzer setzen laut der Studie vor allem auf Governance-Systeme in der Designphase (Design-time Governance), hinzu kommen Policies für die Wiederverwendung von Softwareservices. Fast die Hälfte der führenden Anwender hat eine Senkung der Lebenszykluskosten für Anwendungssoftware als messbares Management-Ziel ins Auge gefasst. Dabei helfen in den meisten Fällen automatisierte Lösungen, die die Unternehmen überwiegend zukaufen.</p>
<p>Auch wenn die Untersuchung nicht frei von Herstellerinteressen ist, wirft sie doch ein Licht auf die vielfältigen Hürden auf dem Weg zu einer Service-orientierten Architektur. Nicht zu Unrecht verweist Kastner auf die Gefahren, die aus mangelhaften Governance-Strukturen entstehen können. Statt die Unternehmen agiler und flexibler zu machen, könne eine wuchernde SOA-Landschaft die IT-Performance reduzieren und die operativen Kosten erhöhen. Im schlimmsten Fall drohten hohe Wartungskosten, mit denen Unternehmen jahrzehntelang zu kämpfen hätten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SOA-Anbieter im Vergleich</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/03/28/soa-anbieter-im-vergleich/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 09:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA und IT-Markt]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Blogeintrag wagt der Fachbuchautor Steve Jones ein Rating der großen Anbieter von SOA-Produkten. Die Ergebnisse stellt er auch in Form von Radar Charts dar. Jones bewertet die Softwarehersteller nach einer ganzen Reihe von Kriterien, darunter etwa Business Service Architecture, BPM, Monitoring, Testing, Anwedungsdesign oder &#8220;Roadmap Honesty.&#8221; Unter letzterem Punkt vergleicht der Experte die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem <a target="_blank" href="http://service-architecture.blogspot.com/2007/03/soa-vendor-ratings-q1-2007.html">Blogeintrag</a> wagt der <a target="_blank" href="http://www.infoq.com/minibooks/enterprise-soa">Fachbuchautor</a> Steve Jones ein Rating der großen Anbieter von SOA-Produkten. Die Ergebnisse stellt er auch in Form von Radar Charts dar. Jones bewertet die Softwarehersteller nach einer ganzen Reihe von Kriterien, darunter etwa Business Service Architecture, BPM, Monitoring, Testing, Anwedungsdesign oder &#8220;Roadmap Honesty.&#8221; Unter letzterem Punkt vergleicht der Experte die von Anbietern veröffentlichen Roadmaps mit den &#8220;realen&#8221; Entwicklungen&#8221;, zumindest wie er sie zu erkennen glaubt.</p>
<p>Die wenigsten Hersteller dürften den zum Teil provokanten Wertungen in allen Punkten zustimmen. Für Projektverantwortliche in Unternehmen und solche, die eine SOA-Strategie gerade erst planen, bieten sie gerade deshalb eine Menge nützlicher Denkanstöße.</p>
<p>Hier einige Auszüge:<span id="more-166"></span></p>
<p><strong>Über Bea:</strong></p>
<p>&#8220;Well they&#8217;ve bought a few more companies and the Aqualogic and Weblogic brands are really beginning to take shape. They still don&#8217;t have anything in terms of methodology at the business service level and this really is going to be an issue in the coming years.&#8221;<br />
…<br />
&#8220;Great product suite, great stack, good split of business and technology, but they need to focus more around the operationals for SOA in the same way as they have previously done around the application server.&#8221;</p>
<p><strong>Über IBM:</strong></p>
<p>&#8220;I don&#8217;t buy the Advanced ESB line, and I don&#8217;t buy the &#8220;you&#8217;ve got to use a proprietary product that is a bugger to install&#8221; rather than a single standards based platform and I really don&#8217;t buy the &#8220;There are things that MQSI^H^H^H^HAdvanced ESB does that just can&#8217;t be done in J2EE&#8221;.<br />
…<br />
&#8220;Good suite, good for applications, good vision (where it isn&#8217;t subverted) but they are a bit weak across the enterprise they really need to start being honest around their roadmap so people can start planning for the Java based solution that is bound to come.&#8221;</p>
<p><strong>Über Microsoft:</strong></p>
<p>&#8220;Microsoft&#8217;s progression around SOA since last May? Well they&#8217;ve released an operating system which has a proprietary async process model in it and they have a decent client side development model for web services&#8230;.&#8221;<br />
…<br />
&#8221; BizTalk remains the &#8220;heart&#8221; of much of the SOA messaging but its essentially the same product as 2004, which isn&#8217;t great.&#8221;</p>
<p><strong>Über Oracle:</strong></p>
<p>&#8220;A good stack, an amazing rate of acceleration but its fair to say that there are still plenty of areas for improvement for the 11 AS release.&#8221;</p>
<p><strong>Über SAP:</strong></p>
<p>&#8220;Basically if you are doing SAP then its worth doing, and indeed its probably the only way, but if its a choice as a broad technology stack across the enterprise then this probably isn&#8217;t the one you are looking for.&#8221;</p>
<p><strong>Über Sun:</strong></p>
<p>&#8220;Will Sun deliver on the vision that was put forward last year, or will an EAI centric view of SOA emerge?&#8221;<br />
…<br />
&#8220;Great integration stack, really good for doing interfaces onto systems, needs to broaden out (using the tools that they actually have) into being an application stack and from there on towards the business.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SOA &#8211; noch immer ein IT-Thema</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/03/14/soa-noch-immer-ein-it-thema/</link>
		<comments>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/03/14/soa-noch-immer-ein-it-thema/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2007 15:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA und Geschäftsprozesse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Pessimisten dürften sich bestätigt fühlen: Entgegen allen Expertenempfehlungen sind Service-orientierte Architekturen noch immer vor allem ein Thema der IT-Abteilungen. Das zumindest belegt eine Studie des Analystenhauses Wolfgang Martin Team. 39 Prozent der befragten deutschen und Schweizer Unternehmen lassen ihre SOA-Vorhaben von einem Projektleiter aus der IT steuern. Aus den Fachabteilungen, die nach der reinen SOA-Lehre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pessimisten dürften sich bestätigt fühlen: Entgegen allen Expertenempfehlungen sind Service-orientierte Architekturen noch immer vor allem ein Thema der IT-Abteilungen. Das zumindest belegt eine <a href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/589897/" target="_blank">Studie</a> des Analystenhauses Wolfgang Martin Team. 39 Prozent der befragten deutschen und Schweizer Unternehmen lassen ihre SOA-Vorhaben von einem Projektleiter aus der IT steuern. Aus den Fachabteilungen, die nach der reinen SOA-Lehre eigentlich den Hut aufhaben sollten, kommen gerade mal 26 Prozent der Projektverantwortlichen. Noch deutlicher wird die Situation bei der Frage, wer im Unternehmen als Sponsor der SOA agiert: 58 Prozent nannten den CIO oder einen anderen Manager aus dem IT-Bereich, nur 13 Prozent die Geschäftsführung. Soviel zum Thema Unterstützung durch das Topmanagement.</p>
<p>&#8220;Der Treiber für SOA ist immer noch die IT&#8221;, kommentiert Studienautor Wolfgang Martin denn auch. &#8220;Die SOA-Botschaft ist noch nicht in der Geschäftsführung angekommen.&#8221;</p>
<p><span id="more-164"></span></p>
<p>Diese Einschätzung passt zu anderen SOA-Studien. Immer wieder kommen Marktforscher zu der Erkenntnis, dass Unternehmen mit ihren SOA-Projekten vorrangig (IT-)Integrationsprobleme in den Griff bekommen wollen &#8211; das einstige Hype-Thema Enterprise Application Integration (EAI) lässt grüßen. Auch die Vorzeigeprojekte von SOA-Pionieren wie der Credit Suisse deuten in diese Richtung. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich so manche von IT-Herstellern lancierte &#8220;SOA Case Study&#8221; als klassisches Integrationsprojekt.</p>
<p>Insofern dürfte Martin mit seiner Einschätzung Recht haben, dass die Unternehmen mit SOA offensichtlich noch ganz am Anfang stehen. Dennoch gibt es einen Hoffnungsschimmer für all diejenigen, die in SOA vor allem ein Management-Konzept sehen, um Unternehmen agiler im Wettbewerb zu machen: Bei der Frage nach dem erhofften Nutzen der SOA-Einführung stand die Prozessoptimierung ganz oben auf der Liste. Als strategisches Ziel der SOA-Einführung nannten zwei Drittel der Befragten, sie wollten damit flexibler werden. Business Process Management (BPM) gilt ihnen als die Anwendung, für die sich eine SOA am meisten lohne. Warum nur kommt diese Botschaft nicht in den Führungsetagen an?</p>
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		<title>SOA Best Practices</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/02/23/soa-best-practices/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 12:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Think big &#8211; start small. So lautet die häufigste Empfehlung, die deutsche Unternehmen für den Aufbau einer Service-orientierten Architektur geben. Laut einer Umfrage des Marktforschungs- und Beratungshauses Experton Group raten die Manager, mit einem begrenzten Projekt zu beginnen, dabei aber stets eine unternehmensweite Architektur in Betracht zu ziehen. Diese sollte vorab zumindest in den Grundzügen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Think big &#8211; start small. So lautet die häufigste Empfehlung, die deutsche Unternehmen für den Aufbau einer Service-orientierten Architektur geben. Laut einer <a target="_blank" href="http://www.experton-group.de/research/studien/2006-soa/2006-soa-overview.html">Umfrage</a> des Marktforschungs- und Beratungshauses Experton Group raten die Manager, mit einem begrenzten Projekt zu beginnen, dabei aber stets eine unternehmensweite Architektur in Betracht zu ziehen. Diese sollte vorab zumindest in den Grundzügen definiert werden. Eine Gesamtsicht auf das Unternehmen mit klaren Rahmenbedingungen erleichtere eine spätere Ausweitung. Ähnlich argumentiert der US-amerikanische SOA-Experte <a target="_blank" href="http://www.linthicumgroup.com/">David Linthicum</a> mit seiner Empfehlung &#8220;Focus holistically, act locally&#8221;. SOAs sind aus seiner Sicht alles umfassende Architekturen. Wer Sie als bloße Projekte verstehe, sei zum Scheitern verurteilt.</p>
<p><span id="more-154"></span></p>
<p>In der Praxis beherzigen längst nicht alle Unternehmen solche gut gemeinten Ratschläge &#8211; im Gegenteil: Allzu oft beginnen SOA-Vorhaben als kleine Projekte in der IT-Abteilung, völlig unabhängig von den strategischen Vision des Managements. Das mag mit einem anderen Phänomen zu tun haben, das nicht wenige vor dem großen Wurf zurückschrecken lässt: &#8220;Eine SOA ist immer ein hochkomplexes Projekt im Zusammenspiel von Prozesssicht, Fachebene und IT&#8221;, schreiben die Experton-Analysten. Unabdingbar sei deshalb eine genaue Analyse aller vorhandenen Assets. Dass erfolgreiche Projekte auch ohne den alles umfassenden Blueprint möglich sind, bleibt in der Diskussion leider meist unerwähnt.</p>
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		<title>Rückblick: SOA wird zum Geschäftsmodell</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2007/01/08/ruckblick-soa-wird-zum-geschaftsmodell/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 10:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Konzept der Service-orientierten Architektur (SOA) hat sich die IT-Branche ein eigenes Konjunkturprogramm geschaffen. Dass Service-orientierte Architekturen Unternehmen agiler und flexibler machen können, gehörte auch im abgelaufenen Jahr zur Standardargumentation der Protagonisten. Welchen Preis Kunden dafür zahlen müssen, lässt sich oft nur erahnen. Kaum einer der ohnehin raren Großanwender gab an, wie viel Geld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Konzept der Service-orientierten Architektur (SOA) hat sich die IT-Branche ein eigenes Konjunkturprogramm geschaffen.</strong></p>
<p>Dass Service-orientierte Architekturen Unternehmen agiler und flexibler machen können, gehörte auch im abgelaufenen Jahr zur Standardargumentation der Protagonisten. Welchen Preis Kunden dafür zahlen müssen, lässt sich oft nur erahnen. Kaum einer der ohnehin raren Großanwender gab an, wie viel Geld tatsächlich in die so harmlos klingenden &#8220;upfront investments&#8221; geflossen ist. Viel besser hört sich da schon an, dass man in der Anwendungsentwicklung die Summe x gespart, oder den Entwicklungsprozess für neue Produkte um den Faktor y verkürzt habe. Schwer messbar ist der Erfolg insbesondere dann, wenn Unternehmen mit SOA vorrangig Integrationsziele verfolgen, wie dies etwa die Deutsche Post tut.</p>
<p><span id="more-119"></span><br />
Eines aber zeichnete sich 2006 deutlich ab: Mit der Anzahl der installierten Softwareservices steigt die Komplexität der IT-Infrastruktur. Das erschwert umfassende Sicherheits- und Steuerungskonzepte. Wenn neben Services aus dem eigenen Haus auch solche aus externen Quellen eingebunden werden sollen, wird die Sache noch komplizierter. Und das ist nur eine von vielen zusätzlichen Herausforderungen an das IT-Management. Ganz allgemein wachsen mit einer SOA die Anforderungen an wirksame Governance-Mechanismen und -Werkzeuge. Wer schon mit der klassischen IT-Governance seine Probleme hatte, wird es mit SOA nicht leichter haben.</p>
<p>Die Softwarehersteller haben den Bedarf erkannt und ihre Portfolios systematisch um ausgefeilte Governance-Tools ergänzt. Vor allem Service-Registries und -Repositories spielten dabei eine zentrale Rolle. So richtete beispielsweise die Software AG ihre Wachstumsstrategie komplett auf die SOA-Produktpalette aus. Wie schon oft in der IT-Historie spricht vieles dafür, dass die Branche mit SOA eine Art Perpetuum mobile geschaffen hat: Einmal in Gang gesetzt, verursacht es stets neuen Bedarf an einschlägigen Produkten und Services. Auch die IT-Dienstleister springen auf den Zug auf. Accenture etwa steckt in den nächsten drei Jahren 450 Millionen Dollar in seine SOA-Bemühungen, HP will 500 Millionen Dollar investieren. IBM hat laut eigenen Angaben allein im Jahr 2006 eine Milliarde Dollar in die Entwicklung von SOA-Lösungen gepumpt.</p>
<p>Wenn Unternehmen künftig aus eigenentwickelten und zugekauften Services &#8220;Composite Applications&#8221; bauen wollen, dürften sie dabei verstärkt auf externe Hilfe zurückgreifen, lautet ein Kalkül der Servicelieferanten: Mit den Gestaltungsoptionen steige der Bedarf an Strategie- und Prozessberatung. Nach Erhebungen von IDC gaben Kunden im Jahr 2006 weltweit bereits rund 8,6 Milliarden Dollar für IT-Dienstleistungen in SOA-Projekten aus. Bis 2010 soll die Summe auf 33,8 Milliarden Dollar steigen. Das Umsatzpotenzial für SOA-Produkte und -Services schätzt IBM-Manager Ray Harishankar auf 160 Milliarden Dollar im Jahr 2008. Sind diese Zahlen auch nur halbwegs realistisch, dann entwickelt sich SOA zumindest für einige Anbieter zum tragfähigen Geschäftsmodell.</p>
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		<title>Stiefkind SOA-Security</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2006/12/20/stiefkind-soa-security/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 10:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Glaubt man einer aktuellen Studie der Experton Group, so stehen Sicherheitsaspekte für SOA-Verantwortliche ganz oben auf der Prioritätenliste. Insbesondere das Thema Datenschutz, aber auch Zugriffskonzepte, Authentifzierung und der Schutz gegen Ausfälle liegen IT-Managern demnach am Herzen. Sicherheitsfragen messen die Unternehmen sowohl hinsichtlich der grundsätzlichen Gestaltung einer Service-orientierten Architektur als auch beim Entwickeln der Services selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glaubt man einer aktuellen <a target="_blank" href="http://www.computerwoche.de/soa-trends/584999/index.html">Studie</a> der Experton Group, so stehen Sicherheitsaspekte für SOA-Verantwortliche ganz oben auf der Prioritätenliste. Insbesondere das Thema Datenschutz, aber auch Zugriffskonzepte, Authentifzierung und der Schutz gegen Ausfälle liegen IT-Managern demnach am Herzen. Sicherheitsfragen messen die Unternehmen sowohl hinsichtlich der grundsätzlichen Gestaltung einer Service-orientierten Architektur als auch beim Entwickeln der Services selbst eine hohe Bedeutung bei, kommentieren die Analysten. In den einschlägigen Marketing-Aussagen der IT-Branche spielen solche Überlegungen bestenfalls eine Nebenrolle. Dass SOA-Projekte mit einem umfassenden Sicherheitskonzept tendenziell noch komplexer werden, passt nicht so recht zu den Versprechen von der schönen neuen Servicewelt, die ja eigentlich vieles einfacher, mindestens aber flexibler und schneller machen soll.</p>
<p><span id="more-121"></span></p>
<p>Experten <a target="_blank" href="http://www.computerwoche.de/heftarchiv/2006/43/1216508/index.html">empfehlen </a>, bei SOA-Implementierungen die Security-Aspekte von Anfang an in alle Projektphasen einzubeziehen. Damit lasse sich der häufige Fehler vermeiden, dass Security erst nachträglich einer fast oder ganz fertigen Lösung aufgesetzt wird. Eine derartige Vorgehensweise berge Risiken: es könne sich herausstellen, dass eine Designänderung erforderlich wird, um Sicherheitslücken zu schließen. Oft werde darauf aus Zeitgründen verzichtet oder aber die Lösung nicht ausreichend getestet. So entständen nicht nur unsichere Systeme sondern auch zusätzliche Kosten.</p>
<p>Die angemahnte ganzheitliche Sicht auf die SOA verursacht indes zusätzlichen Aufwand: So sollten Projektveantwortliche beispielsweise schon im Vorfeld eine Grundsatzentscheidung darüber treffen, welche Security-Funktionen ihrerseits als Services der Infrastruktur realisiert werden sollen. Wegen der systemimmanenten Heterogenität einer SOA entstehen weitere Anforderungen; beispielsweise müssen Identitäten umgewandelt und Vertrauensbeziehungen definiert werden. Der &#8220;Dschungel der Security-Standards&#8221; (link!) macht das Leben der Projektleiter dabei nicht leichter. Im Gegenteil: Ebenso wie in anderen Bereichen der ohnehin schon umfangreichen Web-Services-Standards sind auch viele Security-Spezifikation noch im Fluss. Die großen (und kleineren) SOA-Protagonisten könnten vor diesem Hintergrund durchaus mehr Aufklärungsarbeit leisten.</p>
<p>Mehr zum Thema Sicherheit im <a target="_blank" href="http://www.computerwoche.de/security-expertenrat">Security-Expertenrat</a> der COMPUTERWOCHE.</p>
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		<title>Mit Open Source schrittweise zur SOA</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2006/12/08/mit-open-source-schrittweise-zur-soa/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 12:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Implementierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA und IT-Markt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sich SOA-Projekte ohne teure proprietäre Software beginnen lassen, zeigt der irische Anbieter Iona. Die Enterprise-Version seines quelloffenen ESB (Enterprise Service Bus) &#8220;Celtix&#8221; eignet sich mit etlichen Erweiterungen auch für größere Installationen. Unternehmen haben dabei die Wahl zwischen unterschiedlichen Implementierungsmodellen. Zudem liefert Iona Anwendern genau das, was die Kritiker von Open-Source-Software oft zurecht monieren: Professionellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich SOA-Projekte ohne teure proprietäre Software beginnen lassen, zeigt der irische Anbieter Iona. Die Enterprise-Version seines quelloffenen ESB (Enterprise Service Bus) <a href="http://www.computerwoche.de/nachrichten/584668/">&#8220;Celtix&#8221;</a> eignet sich mit etlichen Erweiterungen auch für größere Installationen. Unternehmen haben dabei die Wahl zwischen unterschiedlichen Implementierungsmodellen. Zudem liefert Iona Anwendern genau das, was die Kritiker von Open-Source-Software oft zurecht monieren: Professionellen Support, Schulung und Beratungsleistungen für den Einsatz.</p>
<p><span id="more-111"></span></p>
<p>Technisch basiert Celtix auf Ionas kommerziellem ESB-Produkt &#8220;Artix&#8221;, das sich bei etlichen Großkunden bewährt hat. Deshalb tut sich der Hersteller leicht, mit der Interoperabilität zwischen dem quelloffenen System und dem Closed-Source-Produkt zu werben. Iona hatte das Celtix-Projekt im Juni 2005 selbst initiiert und nicht nur finanziell unterstützt. Natürlich verbirgt sich dahinter noch eine andere Absicht: Ähnlich wie IBM mit seinem quelloffenen Application Server <a href="http://www.computerwoche.de/nachrichten/567918/index.html">&#8220;Websphere Community Edition&#8221; </a>hoffen auch die Iren, Kunden eines Tages kommerzielle Produkte aus dem eigenen Haus schmackhaft machen zu können. Dem Kunden kann´s egal sein. Er kann mit der (lizenzkosten)-freien Variante starten und später entscheiden, ob er sich auf den Softwarelieferanten einlässt. Der Einstieg in die SOA dürfte damit leichter fallen.</p>
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		</item>
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		<title>Wird SOA bald Commodity?</title>
		<link>http://www.computerwoche.de/soa-expertenrat/2006/11/17/wird-soa-bald-commodity/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 12:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SOA Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[SOA und IT-Markt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass US-amerikanische IT-Analysten ihrer Zeit oft weit voraus sind, gehört zum Allgemeingut in der Branche. Für das Hype-Thema SOA gilt das in besonderem Maße. Das jüngste Beispiel liefert Jason Bloomberg von Zapthink. Bis zum Ende der Dekade werden SOA Best Practices so weit akzeptiert und verbreitet sein, dass kaum noch jemand ausdrücklich über Serviceorientierung spricht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass US-amerikanische IT-Analysten ihrer Zeit oft weit voraus sind, gehört zum Allgemeingut in der Branche. Für das Hype-Thema SOA gilt das in besonderem Maße. Das jüngste Beispiel liefert Jason Bloomberg von Zapthink. Bis zum Ende der Dekade werden SOA Best Practices so weit akzeptiert und verbreitet sein, dass kaum noch jemand ausdrücklich über Serviceorientierung spricht, lautet seine Prognose: Hersteller werden den Begriff SOA nicht mehr für Produktbotschaften nutzen, Berater keine SOA-Practices mehr feilbieten. Selbst Anwender organisierten keine SOA-Projekte mehr. In der schönen neuen Welt seien schlicht alle Aspekte der IT serviceorientiert.</p>
<p><span id="more-105"></span></p>
<p>Bloomberg fasst seine Vorhersagen unter dem Motto <a href="http://www.zapthink.com/report.html?id=ZAPFLASH-20061115">&#8220;Thinking Outside the SOA Box&#8221; </a>zusammen. Nach seiner Einschätzung erreicht das Konzept gerade einen neuen Reifegrad: SOA werde immer weniger als ein Set von Aktivitäten und Best Practices gesehen, das vom Rest der IT abkoppelt ist. Zwar helfe das Denken &#8220;inside the box&#8221;, einen neuen Ansatz für die IT-Organisation zu verstehen, doch es berge erhebliche Nachteile: Business-Manager interessierten sich nicht dafür, was in der &#8220;SOA Box&#8221; steckt. Sie wollten ihre täglichen Probleme und Herausforderungen mit Hilfe von IT lösen, ganz gleich ob diese serviceorientiert ist oder nicht.</p>
<p>Immerhin räumt Bloomberg ein, dass diese Entwicklung erst am Anfang stehe. Für die meisten deutschen Anwender dürfte sie freilich noch in weiter Ferne liegen. Etliche Studien belegen, dass vielerorts noch das Verständnis für SOA und deren Auswirkungen auf die Organisation fehlt, geschweige denn größere Projekte in Angriff genommen werden. Ein bisschen mehr &#8220;Thinking inside the Box&#8221; könnte da nicht schaden.</p>
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