Monthly Archive for Oktober, 2007

Konvergenz von SOA und Web 2.0

Wer die typischen Merkmale von Web 2.0 und SOA vergleicht, wird interessanterweise einige Parallelen feststellen. Die Ziele von SOA und Web 2.0 sind zwar verschieden, nämlich Anwendungsintegration vs. „Mitmach-Web“ und Social-Computing, doch einige Grundgedanken sind identisch. Beide Ideen entfernen sich gedanklich von traditionellen Applikationen und gehen hin zu Plattformen, die aus zusammengesetzten Anwendungen bestehen. Dieser Weg erfordert zwangsweise Offenheit und Interoperabilität. Unter diesen Gesichtspunkten ist es sinnvoll, sich auf eine modulare Anwendungsentwicklung zu konzentrieren. SOA kann hier von Web 2.0 lernen, indem Entwickler zum Beispiel schauen, was im Bereich von Mashups funktioniert und wie sich diese Prinzipien auf Composite Applications übertragen lassen.

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Mit Bea will sich Oracle den Weg freikaufen

Lawrence Ellison hat ein Ziel: Wachstum. Dafür geht er Risiken ein, die viele seiner Konkurrenten scheuen. Angesichts der langen Liste zugekaufter Softwareanbieter scheint die Gier keine Grenzen zu kennen. Dass ihm so mancher Branchenbeobachter Größenwahn attestiert, hat den selbstbewussten Manager noch nie gestört. Auf den ersten Blick liegen die Motive hinter der milliardenschweren Offerte für Bea Systems deshalb auf der Hand. Der für seine Infrastruktursoftware oft gelobte Hersteller brächte Oracle jede Menge hochkarätige Kunden und eine stärkere Position, um die eigenen Produkte zu vermarkten. Das gilt auch für Infrastruktur-Komponenten, die Oracle als Teil seiner SOA Suite feilbietet.
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SOA Maturity-Modell in der Praxis

Maturity Modelle oder Reifegradmodelle werden bereits von vielen CIOs eingesetzt. Ähnlich einer Balanced Scorecard analysieren diese den aktuellen Stand im Unternehmen. Die Anwendung eines Maturity Models ist ein strategisches Ziel, aus dem sich taktische Meilensteine ableiten lassen. Das wohl bekannteste Maturity Modell heißt CMM-i und bezieht sich auf Prozesse in der Software-Implementierung. Während die initialen Level einfach fordern, dass bestimmte Dokumente, z.B. eine Projektbeschreibung, vorhanden sind, beschreiben höhere Stufen Entwicklungsprozesse und letztlich sogar die fortlaufende Verbesserung der Prozesse. Üblicherweise erreicht ein Unternehmen diese Prozess-Qualität, indem ein etabliertes Referenzmodell wie CobiT, TOGAF oder ITIL für bestimmte Prozess-Domainen eingesetzt wird. Das Maturity Modell beschreibt die Prozessqualität, ohne ein explizites Referenzmodell zu fordern.
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Ihr SOA-Projekt funktioniert wenn…

…Sie mit ihren Softwarelieferanten zusammenarbeiten, ihnen aber nicht das Ruder überlassen. Diesen und andere Tipps gibt der US-amerikanische SOA-Experte David Linthicum in seinem Blog. Einige mögen trivial erscheinen: “Wenn Sie nachts ruhig schlafen” etwa, oder: “Wenn Sie Ihr Projekt nicht als ‘Experiment’ bezeichnen.” Andere dagegen verweisen auf klassische Fehler, die auch erfahrenen Projektverantwortlichen unterlaufen. Der Hinweis auf die Zulieferer ist in jedem Fall einen Gedanken wert: Linthicum warnt vor einem Phänomen, das in jüngster Zeit die Runde in einschlägigen Blogs macht: der sogenannten Vendor Driven Architecture (VDA).

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Die Implementierung einer unternehmensweiten SOA erfordert neue Fähigkeiten

Geschäftsprozesse in monolithischen, fest verdrahteten Applikationen war gestern. Heute reden wir über Service-orientierte Architekturen (SOA). Und damit steigt in einer SOA die Notwendigkeit an fundierten Kenntnissen über die Modellierung von Enterprise Services, deren Zusammenstellung zu neuen Geschäftsprozessen und vor allem deren Verwaltung.

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