Monthly Archive for September, 2007

Ärmel hochgekrempelt und los: Wege durch die SOA-Standards

Standards sind der Motor, der serviceorientierte Architekturen in Bewegung hält. Durch offene Standards ist es möglich, Komponenten einer hochentwickelten SOA unabhängig von unterschiedlichen Plattformen, Herstellern, Programmieransätzen oder Implementierung zu integrieren. Und trotzdem ist die Fülle von Standards, auf die man an jeder Ecke und jedem Ende einer serviceorientierten Architektur trifft, in die Kritik geraten. Das fast unüberschaubare Angebot von Standards macht es Unternehmen schwer, Klarheit über die Frage zu gewinnen, welche der Standards wirklich wichtig sind und Beachtung finden sollten. Continue reading ‘Ärmel hochgekrempelt und los: Wege durch die SOA-Standards’

SOA – Wo stehe ich?

Für viele Unternehmen fällt der Einstieg in SOA und dessen Akzeptanz nicht leicht. Daher ist es wichtig, dass in relativ kurzer Zeit echte Ergebnisse aus den dafür notwendigen IT-Investitionen entstehen. Besser eine pragmatische Umsetzung als eine aufwendige komplett durchdachte Konzeption einer SOA-Einführung von Service Portfolio Management bis hin zu Organisationsänderung und Governance. All diese Themen auf einmal überfordern und verunsichern jedes Unternehmen und führen zu keinem Ergebnis, sondern eher dazu, das dieser Ansatz wegen anscheinend zu hoher Komplexität und zu vielen Risiken nicht weiterverfolgt wird.

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SOA Skills – in einem „Integration Competence Center“ vereinigt!

Gartner geht davon aus, dass bis Ende 2007 in zwei Drittel aller grösseren Unternehmen ein „Integration Competence Center“ zur Unterstützung und Umsetzung der SOA-Initiativen existiert.
Im Rahmen eines „Integration Competence Center“-Ansatzes müssen Kompetenzen gemäss der folgenden Rollen ausgebildet werden:

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Warum SOA nicht zum Mainstream wird

In einigen großen Unternehmen hat das Konzept der Service-orientierten Architektur relativ schnell Akzeptanz gefunden. Beispiele dafür finden sich in der Finanzbranche, der Telekommunikation oder auch in der öffentlichen Hand. Vor allem die komplexen heterogenen IT-Strukturen, oft verbunden mit mächtigen Legacy-Anwendungen, trugen dazu dabei. Hinzu kam der Wunsch, schnell neue Services für Kunden anbieten zu können. Die IT-Hersteller investierten große Summen in die Entwicklung von Infrastruktur- und Management-Produkten. Zugleich setzten die großen Standardsoftwareanbieter millionenschwere Projekte auf, um ihre Pakete SOA-fähig zu machen. Dessen ungeachtet scheint die Zahl der SOA-Projekte zumindest in Europa ihren Höhepunkt bereits erreicht zu haben, wundert sich Rob Hailstone, Analyst bei der britischen Butler Group. Einiges deute darauf hin, dass SOA trotz aller potenziellen Vorteile die Entwicklung zu einem breit akzeptierten Konzept nicht schaffen könnte.

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Keine Chance für Open Source SOA?

Geht es um Service-orientierte Architekturen, stehen die Open-Source-Protagonisten vor dem gleichen Problem wie kommerzielle Softwarehersteller: Große Referenzinstallationen wie die der Credit Suisse sind nach wie vor selten. Das Angebot an quelloffenen Infrastrukturkomponenten zum Aufbau einer SOA wächst kontinuierlich. Erst vergangene Woche etwa gab Red Hat den Enterprise Service Bus JBoss ESB 4.2 frei. Noch vor Jahresfrist plant der Linux-Distribuor eine komplette Suite auf Basis der zugekauften Middleware von JBoss. An ESB-Produkten aus der Community herrscht ohnehin kein Mangel, wie die Beispiele WS02 ESB, Mule oder FUSE ESB zeigen. Mit der Deutschen Post übergab ein SOA-Anwender der erste Stunde sein eigenentwickeltes SOA Framework der Open-Source-Community. Die potenziellen Vorteile einer Open-Source-Strategie klingen einleuchtend: Herstellerunabhängigkeit, geringere Kosten und mehr Flexibilität gehören zu den am meisten genannten. In der Praxis aber scheinen diese Argumente nicht anzukommen.

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