Monthly Archive for Dezember, 2006

Rechtliche Besonderheiten in SOA-Verträgen?

Zur Frage an den Expertenrat: Welche juristischen Besonderheiten sind bei der Gestaltung von Verträgen im Zusammenhang mit SOA-Projekten zu beachten?

Seitens Gartner werden keine spezifischen oder neuen Besonderheiten im Hinblick auf die rechtliche Gestaltung von Verträgen zu SOA-Projekten gesehen.

Was allerdings berücksichtigt werden muss ist, dass die Komplexität des Service-Managements sich im Zusammenhang mit SOA-Implementierungen häufig sowohl auf operative IT-Services als auch Business-Services erstreckt. Dies bedingt eindeutig eine Änderung der Qualitätsanforderungen an den übergeordneten Goveranance-Prozessen. Eine reine „IT-Sicht“ ist dann nicht mehr sinnvoll beziehungsweise möglich.

In der beigefügten Datei finden Sie dazu passende Zitate aus dem Gartner-Research.

Stiefkind SOA-Security

Glaubt man einer aktuellen Studie der Experton Group, so stehen Sicherheitsaspekte für SOA-Verantwortliche ganz oben auf der Prioritätenliste. Insbesondere das Thema Datenschutz, aber auch Zugriffskonzepte, Authentifzierung und der Schutz gegen Ausfälle liegen IT-Managern demnach am Herzen. Sicherheitsfragen messen die Unternehmen sowohl hinsichtlich der grundsätzlichen Gestaltung einer Service-orientierten Architektur als auch beim Entwickeln der Services selbst eine hohe Bedeutung bei, kommentieren die Analysten. In den einschlägigen Marketing-Aussagen der IT-Branche spielen solche Überlegungen bestenfalls eine Nebenrolle. Dass SOA-Projekte mit einem umfassenden Sicherheitskonzept tendenziell noch komplexer werden, passt nicht so recht zu den Versprechen von der schönen neuen Servicewelt, die ja eigentlich vieles einfacher, mindestens aber flexibler und schneller machen soll.

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SOA beginnt bei den Prozessen

Eine Service-orientierte Architektur beginnt und endet mit den Geschäftsprozessen eines Unternehmens. Durch die Ableitung technischer Prozesse aus fachlichen Prozessaufzeichnungen kann die IT direkt an den betriebswirtschaftlichen Aufgaben ausgerichtet werden. So wird die die Kluft zwischen Fachbereich und IT-Abteilung geschlossen. Gleichzeitig wird eine Normierung erreicht, die die spätere Ableitung und Orchestrierung der Services erleichtert.

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Services und SOA-Prinzipien - eine Frage der Definition

Zum “Service”-Begriff und auch zur dazugehörigen Struktur existieren viele unterschiedliche Definitionen. Dies erschwert häufig eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Business und IT beim Erstellen einer SOA-Strategie. Eine Zusammenstellung wichtiger Begriffsdefinitionen ist den beigefügten Präsentationsunterlagen zu entnehmen.

Beim Aufstellen einer SOA-Strategie ist es zudem hilfreich, sich an wenigen aber eindeutigen Grundregeln des architektonischen Designs zu orientieren. Ein strategischer Leitfaden, der zwölf grundsätzliche Prinzipien erläutert, ist dem beigefügten Dokument zu entnehmen.

SOA erleben

Welche Vorteile ergeben sich durch die SOA eigentlich für die Benutzer von IT-Systemen? Typischerweise drehen sich SOA-Diskussionen um agile Geschäftsabläufe: anstelle monolithischer Anwendungen kommen Services ins Spiel, die flexibel miteinander zu Prozessen kombinierbar sind. Damit bahnt sich eine neue Generation von Lösungen an, bei der Portale der ersten Generation der Vergangenheit angehören: Die Zukunft bringt mehr und mehr leichtgewichtige und miteinander integrierte Mash-Ups, die auf Web 2.0 Technologien basieren. Diese Anwendungen prägen künftig die Kollaboration in den Unternehmen und die Arbeit an den IT-Systemen.

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