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Security

Facetime will Skype-Nutzung in Firmen sicherer machen

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Der kalifornische Anbieter Facetime Communications will mit einer End-to-End-Security-Lösung die Bedenken von Unternehmen gegenüber Skype zu zerstreuen.

Obwohl nach internen Schätzungen der Ebay-Tochter Skype rund ein Drittel der rund 170 Millionen Nutzer den Internet-Telefoniedienst Skype beruflich einsetzen, sind viele IT-Verantwortliche auf Skype nicht gut zu sprechen. Sie sind weitgehend der Ansicht, dass Skype zwar dabei hilft, die Telefonkosten zu senken, mangels Kontrollmöglichkeiten aber ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt.

Unterstützung erhält Skype, das den Anteil der Nutzer in Unternehmen steigern will, nun von Facetime, einem Spezialisten für die Absicherung von Instant-Messaging- und Peer-to-Peer-Verbindungen. Als bislang einziger IT-Security-Anbieter hat das Unternehmen aus Foster City, Kalifornien, nun mit "Facetime Internet Security Edition for Skype" (Fise) ein ausschließlich für Skype entwickeltes Sicherheitsprodukt vorgestellt.

Dank der von Skype in Lizenz genommene Nutzung der Schnittstellen (API) ist Fise in der Lage, verschiedene Aspekte der Verwendung von Skype zu kontrollieren. Dazu zählt laut Facetime vor allem die Kontrolle darüber, wer die VoIP-, Chat- und Instant-Messaging-Funktionen von Skype nutzen darf. Außerdem ist das Programm in der Lage, die Nutzung von älteren Versionen mit bekannten Schwachstellen zu sperren. Fise nutzt dazu die Linux-Appliance "RTGuardian" und - zur Kontrolle der Nutzungsrechte für Skype - den "Greynet Enterprise Manager" als Server.

Fise beseitigt damit die größten Schwachstellen bei der Firmennutzung von Skype: Da das Programm als freier Download via Internet verfügbar ist, wissen IT-Administratoren aktuell nur selten, wer Skype im Unternehmen einsetzt. Schlimmer noch ist der Umstand, dass Skype seine Nutzer nicht zum Update einer schadhaften Version auffordert und eine zentrale Verwaltungsinstanz fehlt. (mb)

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