CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Security

E-Mail-Rückläufer sorgen zunehmend für Probleme im Netz

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
Studie warnt vor möglichen gezielten Attacken und hohen finanziellen Schäden.
Neun Prozent alle E-Mails sind Ironport zufolge bereits Rückläufer.
Neun Prozent alle E-Mails sind Ironport zufolge bereits Rückläufer.
Neun Prozent alle E-Mails sind Ironport zufolge bereits Rückläufer.

Ein Nebeneffekt von massenhaft versendeten Werbe-Mails macht Sicherheitsspezialisten Sorgen. Nach Ansicht des Messaging-Security-Unternehmens Ironport steigt das Volumen so genannter Bounce-Mails. Diese entstehen dadurch, dass elektronische Nachrichten nicht zugestellt werden können. Der zuständige Mail-Router sendet dann eine Nachricht an den Absender, um ihn über den Fehler zu informieren.

Angreifer können diese Funktion auch ausnutzen, um ein System gezielt in die Knie zu zwingen. Sie erzeugen dazu gefälschte E-Mails mit erfundenen Empfängern innerhalb einer tatsächlich existierenden Domain, wobei sie als Absender die Adresse eines Opfers eintragen. Die Bounce-Mails laufen dann bei diesem System auf und können bei entsprechendem Volumen zu einem Denial-of-Service oder zumindest zu Verzögerungen beim Bearbeiten von elektronischen Nachrichten führen.

Das Problem sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Den Analysen von Ironports "Threat Operation Center" (TOC) zufolge wurden bereits über die Hälfte der Fortune-500-Unternehmen auf diese Weise attackiert. In einer Studie hat der Security-Spezialist zudem herausgefunden, dass Bounce-Mails bereits neun Prozent des gesamten Mail-Aufkommens ausmachen - Tendenz steigend. Die Experten befürchten eine Zunahme um jährlich 100 Prozent.

Das hat auch finanzielle Konsequenzen: Durch Verzögerungen oder Ausfälle innerhalb der Messaging-Infrastruktur entstünden in diesem Jahr Schäden in Höhe von etwa vier Milliarden Euro, schätzt Ironport. Der Hersteller begegnet dem Problem, indem seine Mail-Security-Appliances den Header von ausgehenden E-Mails individuell modifizieren. Anhand dieser Veränderungen kann das Gerät dann bei ankommenden Bounce-Mails erkennen, ob sie legitim sind. Ist dies nicht der Fall, werden sie nicht durchgelassen. (ave)

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

SECURITY: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Wie Notebooks sicherer werden Wie Notebooks sicherer werden Lesen Sie, wie Sie mit Bitlocker oder Truecrypt ihre Notebook- oder Netbook-Festplatten sicher verschlüsseln!
weiter
So wird Cloud Computing sicher (Foto: SIGNTIME/Fotolia.de) So wird Cloud Computing sicher Diesen Fragenkatalog zur Security im Cloud Computing sollten Sie Ihrem Cloud-Provider vorlegen.
weiter
Windows 7 richtig absichern (Foto: Microsoft) Windows 7 richtig absichern Erfahren Sie, wie Sie Windows 7, Windows XP und Windows-Server im Netz wirksam gegen Viren, Würmer, Trojaner und andere Bedrohungen absichern.
weiter
Festplatten sicher löschen (Foto: Western Digital) Festplatten sicher löschen Ganz gleich, ob Sie den PC verkaufen oder eine Festplatte entsorgen: Sie sollten alle Daten sicher löschen. Diese Tools helfen dabei.
weiter
Smartphones an die Leine (Foto: Diego Wyllie) Smartphones an die Leine Wenn ein Smartphone mit brisanten Daten in falsche Hände gerät, hilft nur noch Fernlöschen oder Sperren der Geräte.
weiter
MEHR ZUM THEMA SECURITY
  • Whitepaper
  • Top geklickt
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps