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Security

Ratgeber Sicherheit

Neun Kriterien für die Auswahl von Antivirenlösungen

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von Alexandra Wolf-Klawonn und Dieter Schrammel (beide Geschäftsführer von ADS Consult aus Reutlingen und anerkannte EDV-Sachverständige)
Neben den zu schützenden Geräten und Applikationen, den Anwendergruppen sowie deren Verhalten spielen die Nutzerakzeptanz und natürlich der Preis eine Rolle.

Virenscanner stehen in Unternehmen regelmäßig auf dem Prüfstand. Ihr Sinn und Zweck wird vor allem dann in Frage gestellt, wenn sie die Arbeit beeinträchtigen. Ein verhinderter Virenschaden bleibt beim Nutzer nicht so lange im Gedächtnis. Er merkt sich aber, wenn Antivirensoftware Web-Seiten sperrt, den PC verlangsamt, E-Mails wegen Spam- oder Virenverdacht nicht zustellen lässt oder Programme zum Absturz bringt. Besonders in wirtschaftlich schlechten Zeiten wird versucht, andere Wege zu gehen und diese lästige Software aus dem Unternehmen zu verbannen oder zumindest den Anbieter zu wechseln.

Wer sich ein anderes Antivirensystem zulegen möchte, ist schlecht beraten, nur auf den Preis zu schauen. Folgende Aspekte sollten bei einer (Neu-)Auswahl zum Tragen kommen:

Schützenswerte Geräte (Server, PCs und mobile Endgeräte)

Um die geeignete Antivirenlösung zu finden, sollten zuerst die Geräte zusammengestellt werden, die es zu schützen gilt. Neben Servern und den klassischen PCs kommen in Unternehmen vermehrt mobile Endgeräte zum Einsatz: Notebooks, Handys, PDAs, Blackberries und iPhones. Nicht jeder Antivirensoftware-Anbieter kann alle Gerätetypen schützen. Gerade für die Sicherung mobiler Endgeräte ist das Angebot noch überschaubar. In manchen Fällen empfiehlt es sich sogar, für den Schutz von Servern, mobilen sowie klassischen Endgeräten einen jeweils anderen Anbieter zu wählen. Unterschiedliche "Scan-Engines" erlauben einen mehrstufigen Schutz: Sollte ein Virus bestimmte Virenscanner angreifen und lahmlegen, sind nicht alle Endgeräte gleichermaßen betroffen. Manche Angreifer versuchen, einen Virenscanner auf einen gefälschten Update-Server umzuleiten, damit er keine aktuellen Virenmuster ("Patterns") herunterladen kann. Andere Szenarien zielen darauf ab, die Scan-Funktionen auszuschalten.

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