CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Security

IT-Security

Sicherheit beginnt im Kopf

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
von Christoph Witte (Herausgeber der COMPUTERWOCHE)
In Unternehmen herrscht zwar ein größeres Sicherheitsbewusstsein als noch vor einigen Jahren, doch die zunehmend komplexen Security-Anforderungen stellen vor allem für mittelständische Anwender eine große Herausforderung dar.
Sicherheit - auch auf der CeBIT 2009 wieder ein großes Thema (Foto: Thomas Cloer)
Sicherheit - auch auf der CeBIT 2009 wieder ein großes Thema (Foto: Thomas Cloer)
Sicherheit - auch auf der CeBIT 2009 wieder ein großes Thema (Foto: Thomas Cloer)

Privatanwender dagegen stellen ihre Daten noch immer viel zu bedenkenlos ins Netz. Mehr "Datensparsamkeit" forderte Heike Troue, Geschäftsführerin des Vereins Deutschland sicher im Netz, daher von allen privaten Nutzern. Gerade junge Leute, die bisher sehr bedenkenlos ihre persönlichen Daten vor allem in Social Networks wie Facebook, MySpace, StudiVZ, Lokalisten oder auch SchülerVZ einstellten, sollten sich genau überlegen, wann sie ihre eigenen Daten offenlegen. "Die meisten sind überrascht, wie viele persönliche Informationen über sie durch simple Suchmaschinenabfragen zu Tage gefördert werden", erklärte Troue auf der Veranstaltung "Sichere Wege ins Netz" des Vereins auf der CeBIT.

Aber auch für Geschäftsleute lohne sich eine Selbstsuche, um zu prüfen, was über sie im Web kursiere. Das Sicherheitsverhalten in den Unternehmen sei in den vergangenen Jahren zwar besser geworden, allerdings mangele es auch dort immer noch an der richtigen Einstellung. Troue zufolge kommt das nicht von ungefähr: "Solange man in Deutschland immer noch ein Informatikstudium abschließen kann, ohne Vorlesungen in Security belegt zu haben, wird sich das Sicherheitsbewusstsein in Unternehmen, das auch sehr stark von den IT-Abteilungen getrieben werden muss, nur schwer nachhaltig verbessern lassen."

Größte Risiken: Nachlässigkeit und Bequemlichkeit

Nicht Sorglosigkeit, sondern Nachlässigkeit und Bequemlichkeit scheinen in Unternehmen die größten Sicherheitsrisiken darzustellen. Auf diese Tatsache machten auch die anderen Teilnehmer der Veranstaltung aufmerksam. Ralph Grieser von der SHE Informationstechnologie AG zitierte in seinem Vortrag Albert Einstein, um die Sachlage drastisch zu verdeutlichen: "Zwei Dinge sind grenzenlos: das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei ich mir beim Universum noch nicht ganz sicher bin." Er spielte damit auf die Tatsache an, dass die größte Quelle für unautorisierten Informationsabfluss die Mitarbeiter eines Unternehmens sind. Dabei sei es natürlich keine Dummheit, die diese Datenleckagen bewirke, sondern schlicht und einfach Nachlässigkeit.

Aus der Umgehung von Sicherheitsbestimmungen resultieren über die Hälft aller Datenverluste. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind allerdings Mitarbeiter, die absichtlich Informationen unautorisiert kopieren und aus dem Unternehmen schaffen. Insgesamt werden nur rund 20 Prozent der Schäden durch Angriffe von außen verursacht, erklärte Matthias Gärtner vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

SECURITY: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Wie Notebooks sicherer werden Wie Notebooks sicherer werden Lesen Sie, wie Sie mit Bitlocker oder Truecrypt ihre Notebook- oder Netbook-Festplatten sicher verschlüsseln!
weiter
So wird Cloud Computing sicher (Foto: SIGNTIME/Fotolia.de) So wird Cloud Computing sicher Diesen Fragenkatalog zur Security im Cloud Computing sollten Sie Ihrem Cloud-Provider vorlegen.
weiter
Windows 7 richtig absichern (Foto: Microsoft) Windows 7 richtig absichern Erfahren Sie, wie Sie Windows 7, Windows XP und Windows-Server im Netz wirksam gegen Viren, Würmer, Trojaner und andere Bedrohungen absichern.
weiter
Festplatten sicher löschen (Foto: Western Digital) Festplatten sicher löschen Ganz gleich, ob Sie den PC verkaufen oder eine Festplatte entsorgen: Sie sollten alle Daten sicher löschen. Diese Tools helfen dabei.
weiter
Smartphones an die Leine (Foto: Diego Wyllie) Smartphones an die Leine Wenn ein Smartphone mit brisanten Daten in falsche Hände gerät, hilft nur noch Fernlöschen oder Sperren der Geräte.
weiter
MEHR ZUM THEMA SECURITY
  • Whitepaper
  • Top geklickt
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps