CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Security

Mobile Security

Die größten Sicherheitsrisiken im Umgang mit Handys

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
von Katharina Friedmann (COMPUTERWOCHE-Redakteurin)
Handys, Smartphones, PDAs und Co. - die funktionsreichen Rechenzwerge für unterwegs bergen mehr Sicherheitsrisiken als Laptops. Lesen Sie, wovor sich Mobile User hüten sollten.

Das von Handys, Smartphones und PDAs ausgehende Risiko ist auf zwei Faktoren zurückzuführen: Zum einen gehen Nutzer mit den handlichen Mobilgeräten in der Regel nachlässiger um als mit ihren Notebooks, zum anderen sind Sicherheitsvorkehrungen wie Verschlüsselung und Virenschutz auf den mobilen Rechenzwergen noch nicht so verbreitet wie etwa auf Laptops. IT-Sicherheitsverantwortliche sind sich dessen offenbar bewusst, wie eine Untersuchung von Credant Technologies zeigt. Demnach halten 94 Prozent der 300 befragten IT-Security-Verantwortlichen diese Mobilgeräte für ein größeres Sicherheitsrisiko als etwa mobile Speichermedien (88 Prozent) oder Notebooks (79 Prozent). Eine 2007 unter anderem von der National Cyber Security Alliance (CSIA) initiierte, weltweite Umfrage unter 700 mobilen Anwendern bekräftigt dies. Demzufolge räumten 73 Prozent der Teilnehmer ein, nicht sicher zu sein, wo die mobilen Sicherheitsrisiken liegen, und auch hinsichtlich der Best Practices beim Arbeiten unterwegs nicht im Bild zu sein. Nahezu 30 Prozent gaben zu, mobile Sicherheitsrisiken "kaum jemals" zu berücksichtigen und keine Präventivmaßnahmen zu treffen.

Die COMPUTERWOCHE-Schwesterpublikation "CSO" hat die gröbsten "Sicherheitsvergehen" auf Seiten der Nutzer aufgelistet - darunter Fehler, die sich mobile Anwender mit ihren Notebooks nicht leisten würden.

1. Auf das Handy-Passwort verzichten

Die grundlegendste Sicherheitsvorkehrung und erste Verteidigungslinie für mobile Devices, das Passwort, ist für mobile Anwender offenbar alles andere als selbstverständlich: Im Rahmen der erwähnten Credant-Erhebung gab jeder zweite (56 Prozent) befragte IT-Security-Verantwortliche zu, bei seinem eigenen Mobilgerät oder Smartphone nicht immer ein Kennwort zu verwenden. So werden aus abhandengekommenen Mobilgeräten gefährliche Mobilgeräte. Und weil sie klein und leicht sind, werden Handys häufiger verlegt oder gestohlen als Laptops: So wurden etwa nach einer Erhebung von Pointsec (jetzt Check Point) in Chicago allein im Jahr 2005 in einem Zeitraum von sechs Monaten 85.000 Mobiltelefone sowie 21.000 PDAs und Smartphones, in London 63.000 Handys und 5.800 PDAs in Taxis liegen gelassen.

Das Deaktivieren der Passwortabfrage - wie etwa bei Apples iPhone möglich - ist riskant.
Das Deaktivieren der Passwortabfrage - wie etwa bei Apples iPhone möglich - ist riskant.
Das Deaktivieren der Passwortabfrage - wie etwa bei Apples iPhone möglich - ist riskant.
Foto: areamobile

Unternehmen investieren Milliarden in Informationssicherheit, riskieren aber Hacking und Sabotage, indem sie den unkontrollierten Zugriff auf mobile Endgeräte zulassen. Abhilfe können Firmen schaffen, indem sie kritische Inhalte auf abhandengekommenen Handys mittels Management-Software aus der Ferne sperren oder löschen. Ein proaktiver Ansatz, um Nutzer vor sich selbst schützen: Security-Policies für Mobilgeräte und Applikationen etablieren und durchsetzen. Dazu zählen etwa Richtlinien, die starke Gerätepasswörter zum Entsperren eines brachliegenden Telefons fordern.

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

SECURITY: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Wie Notebooks sicherer werden Wie Notebooks sicherer werden Lesen Sie, wie Sie mit Bitlocker oder Truecrypt ihre Notebook- oder Netbook-Festplatten sicher verschlüsseln!
weiter
So wird Cloud Computing sicher (Foto: SIGNTIME/Fotolia.de) So wird Cloud Computing sicher Diesen Fragenkatalog zur Security im Cloud Computing sollten Sie Ihrem Cloud-Provider vorlegen.
weiter
Windows 7 richtig absichern (Foto: Microsoft) Windows 7 richtig absichern Erfahren Sie, wie Sie Windows 7, Windows XP und Windows-Server im Netz wirksam gegen Viren, Würmer, Trojaner und andere Bedrohungen absichern.
weiter
Festplatten sicher löschen (Foto: Western Digital) Festplatten sicher löschen Ganz gleich, ob Sie den PC verkaufen oder eine Festplatte entsorgen: Sie sollten alle Daten sicher löschen. Diese Tools helfen dabei.
weiter
Smartphones an die Leine (Foto: Diego Wyllie) Smartphones an die Leine Wenn ein Smartphone mit brisanten Daten in falsche Hände gerät, hilft nur noch Fernlöschen oder Sperren der Geräte.
weiter
MEHR ZUM THEMA SECURITY
  • Whitepaper
  • Top geklickt
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps