CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Security

Risiko-Management bei IZB Informatik-Zentrum

Wie aus Kennzahlen Aussagen werden

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
von Larissa von der Howen (ist freie Journalistin in München.)

1. Risikoinventur schafft Klarheit

Der erste Schritt auf dem Weg zum neuen Risiko-Management war eine Risikoinventur. Gefordert war eine prozessorientierte Erfassung der Risiken, und zwar nur der ernst zu nehmenden, da sich der Dienstleister mit der standortübergreifenden Lösung auf das Wesentliche beschränken wollte. "Wir wünschten uns eine genaue, aber einfache Risikobewertung, ohne aus diesem Prozess eine Wissenschaft zu machen", erklärt Müller. "Im Vordergrund stand das schnelle Erkennen von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen, zudem war uns wichtig, die Mehrfachnennung des Risikos auf verschiedenen Ebenen zu vermeiden, um klare Strukturen zu schaffen." Bereits in dieser ersten Phase wurden eindeutige Verantwortlichkeiten festgelegt.

In das Grundmodell fließen heute verschiedene Risiken ein, die den jeweiligen Bereichen, etwa dem Kunden-Management, der Entwicklung oder dem Betrieb der Systemplattformen, sowie den Finanzen zugeordnet werden. Dazu gehören Markt- oder Leistungs- sowie Beschaffungs- oder Vertragsrisiken. Die Verantwortung für die Risiken und deren Steuerung liegt bei IZB Informatik-Zentrum heute da, wo sie entstehen. Die Bewertung erfolgt nach einem einfachen, skalierbaren Verfahren und zeigt gleichzeitig ihre Auswirkungen auf das Unternehmen. Identifizierte Risikofelder der Organisation sind beispielsweise Systemverfügbarkeit, Risiken im Problem-Management, IT-Sicherheit und Datenverluste sowie strategische Risiken oder das Asset- und Lizenz-Management mit seinen Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse.

Ergebnis der Inventur war ein Risikoprofil, das sich genau an den Anforderungen des Unternehmens orientierte. So wurden die wesentlichen Risiken identifiziert, die sich heute nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie Auswirkung auf unterschiedliche Faktoren klassifizieren lassen. Darüber hinaus sind sie Unternehmensprozessen und -bereichen einfach zuzuordnen, was klare Handlungsspielräume schafft.

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

SECURITY: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Wie Notebooks sicherer werden Wie Notebooks sicherer werden Lesen Sie, wie Sie mit Bitlocker oder Truecrypt ihre Notebook- oder Netbook-Festplatten sicher verschlüsseln!
weiter
So wird Cloud Computing sicher (Foto: SIGNTIME/Fotolia.de) So wird Cloud Computing sicher Diesen Fragenkatalog zur Security im Cloud Computing sollten Sie Ihrem Cloud-Provider vorlegen.
weiter
Windows 7 richtig absichern (Foto: Microsoft) Windows 7 richtig absichern Erfahren Sie, wie Sie Windows 7, Windows XP und Windows-Server im Netz wirksam gegen Viren, Würmer, Trojaner und andere Bedrohungen absichern.
weiter
Festplatten sicher löschen (Foto: Western Digital) Festplatten sicher löschen Ganz gleich, ob Sie den PC verkaufen oder eine Festplatte entsorgen: Sie sollten alle Daten sicher löschen. Diese Tools helfen dabei.
weiter
Smartphones an die Leine (Foto: Diego Wyllie) Smartphones an die Leine Wenn ein Smartphone mit brisanten Daten in falsche Hände gerät, hilft nur noch Fernlöschen oder Sperren der Geräte.
weiter
MEHR ZUM THEMA SECURITY
  • Whitepaper
  • Top geklickt
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps