Adolf Hitlers Hass auf den britischen Schauspieler, Regisseur und Produzenten Charlie Chaplin ist in einem Propaganda-Buch der Nazis dokumentiert. Am 6. März, soll das antisemitische Schriftstück bei Mullocks Auctioneers im englischen Shropshire versteigert werden. Das Schriftstück trägt den Titel "Juden sehen Dich an" und beinhaltet auf 95 Seiten Namen und Fotografien von jüdischen Aktivisten, Bankiers, Ökonomen, Journalisten, Akademikern und Entertainern. In dieser Liste finden sich unter anderen Charlie Chaplin, obwohl dieser kein Jude war, oder Albert Einstein wieder, wie aus einem Bericht des Londoner Telegraph hervorgeht. Das Buch wurde vom antisemitischen Propagandisten Johann von Leers verfasst und 1930 in Berlin veröffentlicht. …mehr
Der US-amerikanische Webshop-Betreiber Amazon hat über die "I-Love-Hitler"-T-Shirts hinaus weitere einschlägige Nazi-Produkte im Angebot. …mehr
Die Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" hat ein breitangelegtes Projekt im Netz gegen Rechtsextremismus gestartet. …mehr
MÜNCHEN (CW) - Zeitgleich mit der Veröffentlichung eines Buches über die Geschäfte von IBM mit Nazi-Deutschland haben fünf Holocaust-Opfer aus Belgien in New York Klage gegen den IT-Konzern eingelegt. Der Vorwurf: Durch die Lieferung seiner Lochkartenrechner hat IBM die Nationalsozialisten unter anderem bei der Verfolgung und Ermordung von Juden und anderen Minderheiten unterstützt. …mehr
Auch wenn die Sammelklage gegen die IBM wegen möglicher Verstrickungen in die Verbrechen der Nazis gerade erst zurückgezogen wurde, zeigt eine Podiumsdiskussion mit dem Autor des Buches "IBM und der Holocaust", Edwin Black, wie sehr der Computergigant in Erklärungsnöte geraten ist. …mehr
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MÜNCHEN (jm) - Gerade erst hat die Anwaltskanzlei Cohen Milstein Hausfeld & Toll ihre Sammelklage gegen die IBM wegen möglicher Verstrickungen des Konzerns in die Verbrechen der Nazis zurückgezogen. Beruhigung also wieder an allen PR-Fronten der IBM? Nicht wirklich. Eine Podiumsdiskussion mit dem Autor des Buches "IBM und der Holocaust", Edwin Black, zeigte, wie sehr der Computergigant in Erklärungsnöte geraten ist. …mehr
MÜNCHEN (CW) - Ein Pariser Gericht hat entschieden, dass der frühere Yahoo-Chef Tim Koogle nicht dafür belangt werden kann, dass auf Yahoo-Seiten verbotene Nazi-Devotionalien versteigert wurden. …mehr