MÜNCHEN (ba) - Der Auftrag der Fiscus GmbH, eine bundesweit einheitliche Steuersoftware für alle Finanzämter zu entwickeln, droht zu scheitern. Experten gehen davon aus, dass die Finanzminister der Länder auf einer Sondersitzung am 9. Juli einen Schlussstrich unter das Projekt ziehen. Damit würde die deutsche Finanzverwaltung nach 13 Jahren Entwicklungsdauer und Investitionen in Höhe mehrerer hundert Millionen Euro vor einem Scherbenhaufen stehen. …mehr
Mit der Auflösung der Fiscus GmbH wollen die Finanzminister der Länder wieder die Hoheit über die Entwicklung einer bundesweit einheitlichen Steuersoftware erlangen. …mehr
MÜNCHEN (ba) - Weil auch nach über zehn Jahren Entwicklungsarbeit keine funktionierenden Softwareprodukte zur Steuerbearbeitung vorliegen, wird Bayern nicht der Fiscus GmbH beitreten. Damit rückt das seit 1989 verfolgte Ziel, ein bundesweit einheitliches IT-System für die Finanzämter auf die Beine zu stellen, in weite Ferne. …mehr
MÜNCHEN (CW) - Nachdem es der Fiscus GmbH in den drei zurückliegenden Jahren nicht gelungen ist, eine bundesweit einheitliche Steuersoftware zu entwickeln, wollen nun wieder die Bundesländer das Heft in die Hand nehmen. Damit dreht sich das Projekt jedoch im Kreis. Die GmbH war gegründet worden, weil die Ländervertreter daran gescheitert waren, sich auf eine gemeinsame Lösung zu einigen. …mehr
MÜNCHEN (ba) - Eine bundesweit einheitliche Steuersoftware für alle Finanzämter sollte entstehen; jetzt steht das Projekt kurz vor dem Scheitern. Zwar kann die 2001 gegründete Fiscus GmbH einige Lösungen vorweisen, doch zum großen Wurf, der die Mitarbeit aller Bundesländer verlangt hätte, hat es nicht gereicht. …mehr
MÜNCHEN (CW) - Der bereits einmal gescheiterte Versuch, die Finanzämter mit einem bundesweit einheitlichen IT-System auszustatten, wurde neu gestartet. Dieses Mal soll es nicht die IBM schaffen, sondern Fujitsu-Siemens darf probieren, die Behörden-IT - ausgenommen die bayerische - schrittweise zu vereinheitlichen. …mehr
Millionen wurden verschleudert, um einheitliche Software für Finanzämter zu entwickeln. …mehr
MÜNCHEN (ba) - Eigentlich sollte "Fiscus" ab 2003 die Steuerbearbeitung bundesweit vereinheitlichen. Doch mit dem Ausstieg Bayerns, das wegen der explodierenden Kosten die Notbremse zog, steht das gesamte Vorhaben auf der Kippe. …mehr
E-Government-Großprojekte haben keinen guten Ruf in Deutschland. Zu viel Porzellan wurde zerschlagen. …mehr