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Liberty-Alliance-Projekt geht in die nächste Runde

26.07.2007 um 15:36 Uhr
Nach der Requirements-Aufnahme sollen nun die technischen Spezifikationen des Identity-Frameworks entwickelt werden.

Das Ziel der Liberty Alliance ist es, im Rahmen des Identity Governance Frameworks (IGF) Standards zum Schutz personenbezogener Daten in IT-Systemen zu entwickeln. Dazu hat das Konsortium eine Marktstudie aufgelegt, in deren Rahmen Anwenderunternehmen befragt wurden, wie sie mit sensiblen Kundeninformationen wie Kreditkartennummern umgehen beziehungsweise diese schützen. Diese Phase ist jetzt abgeschlossen, so dass man mit der Entwicklung der technischen Spezifikationen für das IGF starten kann. Geplant ist eine Reihe von Protokollen, die dann in den einschlägigen Applikationen zur Behandlung von Identitätsinformationen verwendet werden können. Im kommenden Jahr will Liberty diese Arbeit beendet haben.

Derweil wollen Hersteller wie Hewlett-Packard und Liberty-Mitglied Oracle die Ergebnisse der Marktstudie sowie die vorläufigen IGF-Informationen dazu nutzen, um erste Applikationen für diesen Bereich zu entwerfen. Nach etwa sechs bis neun Monaten werden sich Liberty-Techniker mit diesen Herstellern zusammensetzen, um die Entwicklungen anzupassen und eventuelle Lücken zu schließen. Ob die Standards kompatibel zu anderen Identity-Management-Spezifikationen wie OpenID sein werden, ist noch nicht geklärt. (ue)



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