CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Weitere Beiträge

Groove 2.1 flirtet mit Notes

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Zusammenhang mit dem Peer-to-Peer-Hype der letzten zwei Jahre erregte auch das Collaboration-Tool „Groove Workspace“ einige Aufmerksamkeit. Nachdem die Version 1.3 die professionellen Einsatzmöglichkeiten erst erahnen ließ, macht nun Groove 2.1 als Ergänzung für Lotus Notes und Microsoft Exchange von sich reden.

Weniger der Peer-to-Peer-Boom selbst als die Prominenz seines Schöpfers rückte das Produkt von Groove Networks in den Mittelpunkt des Interesses: Kein geringerer als der Notes-Erfinder Ray Ozzie arbeitet seit 1997 an der Umsetzung einer neuen Form von Collaboration. Der Begriff wurde bisher im Zusammenhang mit Server-basierenden, zentralistischen Konzepten wie Notes und Exchange verwendet. Doch eine IT-gestütze Zusammenarbeit wird in solchen Architekturen oft unter anderem durch deren restriktive Sicherheitskonzepte erschwert. Im Gegensatz dazu soll Groove durch seine dezentrale, Client-orientierte Architektur im Unternehmensumfeld die Zusammenarbeit von Angestellten, Kunden und Partnern über IT- und Netzgrenzen hinweg ermöglichen.

Die Groove-Architektur: Die Groove-Plattform ermöglicht Anwendern, Client-basierende Funktionen mit zentralistischen Systemen und Geschäftsprozessen zu integrieren.
Die Groove-Architektur: Die Groove-Plattform ermöglicht Anwendern, Client-basierende Funktionen mit zentralistischen Systemen und Geschäftsprozessen zu integrieren.
Die Groove-Architektur: Die Groove-Plattform ermöglicht Anwendern, Client-basierende Funktionen mit zentralistischen Systemen und Geschäftsprozessen zu integrieren.

Die neue Version 2.0, die seit einigen Wochen am Markt ist, wurde soeben mit dem Update auf 2.1 um einige grundlegende Funktionen erweitert, die es als ernst zu nehmendes Groupware-Tool qualifizieren. Dazu zählt unter anderem die Möglichkeit, Word- und Powerpoint-Dateien mit Space-Mitgliedern zu besprechen oder zu bearbeiten, Outlook- und Notes-Mail-Diskussionen zu integrieren und mittels Rollen die Rechte der einzelnen Teilnehmer eines Groove-Space zu definieren.

Ein Interview, in dem sich Notes-Erfinder Ray Ozzie zu Groove, Notes und Microsoft äußert, lesen Sie hier.

Geht es nach Ozzie, soll Groove den Begriff Collaboration in der IT neu definieren und den Rahmen von Groupware-Plattformen wie Notes deutlich erweitern. Techniken sind für ihn nur ein Mittel, die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu verbessern. In einem Weblog-Posting stellt Ozzie es so dar: „Ich habe mich immer schon vorwiegend damit befasst, wie die Schnittpunkte zwischen Menschen, Organisationen und Technologien funktionieren. Empirisch ist erwiesen, dass Collaboration-Technologien die Kosten für Koordination reduzieren und ein gemeinsames Bewusstsein über räumliche und zeitliche Grenzen hinweg schaffen.“ („Why collaboration“).

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Die beste Freeware der Welt Die beste Freeware der Welt Jede Aufgabe am PC lässt sich mittels Freeware hervorragend lösen. Wir stellen die besten Freeware-Programme vor, die auf keinem Rechner fehlen sollte ...
weiter
10 Fotosharing-Dienste im Check (Foto: Stefan von Gagern) 10 Fotosharing-Dienste im Check Wer gewinnt den "Website Award" in der Kategorie Fotosharing-Portale? Wir haben zehn bekannte Angebote unserem Website-Check unterzogen.
weiter
Marktübersicht Ultrabooks Marktübersicht Ultrabooks Die schicken Ultrabooks sollen dem iPad Paroli bieten. Doch was leisten die Topmodelle der Anbieter wirklich? Und sind sie ihren Preis wert?
weiter
Honig verführt Hacker (Foto: Yuri Arcurs - Fotolia) Honig verführt Hacker Mit Honigtöpfen, zu englisch Honeypots, lockt die Telekom Angreifer im Internet auf IT-Systeme ohne Funktion.
weiter
Welche Geräte von der WPS-Lücke betroffen sind Welche Geräte von der WPS-Lücke betroffen sind Eine neu entdeckte Schwachstelle erlaubt es aber, den PIN-Schutz WPS in WLAN-Komponentenen schnell und einfach auszuhebeln.
weiter
KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps