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Google Maps bekommt eine Straßenansicht

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Google hat seinen "Maps"-Dienst für Stadtpläne und Landkarten um eine "Straßenansicht" erweitert, bei der man Gebäude aus einer Fußgängerperspektive als dreidimensionales Panorama sehen kann.

Den "Street View" gibt es zunächst für viele Bereiche in der San Francisco Bay Area, New York, Las Vergas, Denver sowie Miami. Weitere Städte sollen sukzessive dazukommen, wie John Hanke, Director of Google Maps and Google Earth, auf der Fachkonferenz Where 2.0 in San Jose ankündigte.

"Street View": Ein paar Klicks, und man "steht" auf der Golden Gate Bridge.
"Street View": Ein paar Klicks, und man "steht" auf der Golden Gate Bridge.
"Street View": Ein paar Klicks, und man "steht" auf der Golden Gate Bridge.

Sobald entsprechendes Bildmaterial verfügbar ist, erscheint "Street View" in Google Maps als zusätzliche Ansichtsoption. Der Nutzer kann ein Betrachterfigürchen an die gewünschte Position setzen und bekommt anschließend die Straßenansicht präsentiert (auf Wunsch auch im Vollbildmodus). Mittels Richtungspfeilen kann man der Straße folgen und zu Details heranzoomen. Für die Bay Area hat Google die Bilder selbst aufgenommen (dafür fuhren rund ein Jahr lang Google-Vans umher), das Material für die übrigen Städte steuert Immersion Media bei.

Google holt damit einerseits zum Wettbewerb auf, geht damit aber auch gleich einen Schritt weiter. "Das ist eine nützliche Ergänzung für Mpas und ergänzt die Satellitenfotos", findet Greg Sterling von der Beratungsfirma Sterling Market Intelligence. "Microsoft hat das zwar schon länger als ein Jahr, ist bislang aber noch nicht über Seattle und San Francisco hinausgekommen. A9 von Amazon.com hatte es auch, hat es aber wieder abgeschaltet."

Diese Aussage könnte indes schon wieder überholt sein: Ebenfalls am Dienstag hat Microsoft bei Live.com Maps eine 3D-Version von New York eingestellt und weitere dreidimensionale Ansichten von Austin, Cape Coral, Cincinnati, Indianapolis, Northampton, Ottawa, Savannah sowie Tampa angekündigt.

Eine weitere Neuerung in Google Maps sind so genannte Mapplets. Entwickler können damit Minianwendungen schreiben, die in Maps eingeblendet werden und beispielsweise Immoblilienanzeigen oder Verbrechensstatistiken integrieren. (tc)

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