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Foundry Networks legt weitere Eisen ins Feuer

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Der kalifornische Netzausrüster präsentiert neue Application- und Security-LAN-Switches der Reihen "ServerIron" beziehungsweise "SecureIron".

Mit den beiden Switches ServerIron 4G und 4G-SSL (mit integrierter hardwarebasierender SSL-Beschleunigung) kündigt Foundry Networks eine neue Familie von Application- und Content-Management-Switches der Einstiegsklasse an. Das Unternehmen aus Santa Clara setzt damit seine neue Strategie fort, Produkte für kleine bis mittelgroße Unternehmen anzubieten - und damit Konkurrenten wie Cisco oder F5 Networks im unteren Preissegment zu attackieren. Mit dem zunehmenden Einsatz von E-Commerce und anderen Web-basierenden Anwendungen wachse auch in kleineren Betrieben die Nachfrage nach kosteneffektiven Lösungen zur Beschleunigung und Absicherung von geschäftskritischen Applikationen, erklärte Gopala Tumuluri, Director Product Marketing Layer 4-7/Security bei Foundry im CW-Gespräch.

Die beiden 4-Port-Gigabit-Switches (Kupfer-/Glasfaser-Kombination) arbeiten ähnlich wie die High-End-Modelle der ServerIron-Familie mit dem "TrafficWorks"-Betriebssystem. Hinzu kommen kundenspezifische Features wie die Entlastung der Serververbindung durch HTTP Connection Pooling, HTTP-Kompression oder eine integrierte Web-Firewall - die letzten beiden Funktionen sind ab Dezember im Rahmen eines kostenlosen Upgrades des Betriebssystems verfügbar. Während diese Funktionen den Zukauf einiger teurer Zusatzgeräte obsolet machen, wurde auf eine integrierte Festplatte zum Cachen häufig aufgerufener Datensätze verzichtet - diese Aufgabe überlässt Foundry nach eigenem Bekunden seinem Kooperationspartner Blue Coat Systems.

Die beiden Application-Switches sind ab sofort verfügbar. Das Basismodell 4G kostet knapp über 13.000 Dollar, Version 4G-SSL, die zusätzlich zur schnellen Abwicklung sicherer Internet-Transaktionen über eine integrierte Hardware-basierende SSL-Beschleunigung verfügt, kommt auf rund 16.500 Dollar.

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