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Keine SEO-Fehler mehr

Gesucht - gefunden: Die Grundlagen der Google-Optimierung

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von Handelsblatt
Bei der Google-Suche gut positioniert zu sein, wird für den Unternehmenserfolg immer wichtiger. Doch Google ist gnadenlos: Selbst große Unternehmen sind schon aus dem Google-Index geflogen. Welche Maßnahmen helfen, um in der Liste der Suchergebnisse weit nach vorn zu kommen? Und welche gefährden die Indexierung?

Über Weniges wird im Internet so viel spekuliert wie über Googles Algorithmus für die Ergebnisse der Suchmaschine. Kein Wunder, denn von den Ergebnisen des Suchmaschinenriesens hängt ein immer größerer Teil des geschäftliche Erfolgs von fast jeder Firma ab. Nicht wenige Verbraucher "googlen" erstmal, wenn sie ein bestimmtes Produkt oder eine Diensteistung benötigen.

Das System des Platzhirsches im Markt der Suchmaschinen beschützt das kalifornische Unternehmen daher wie ein Staatsgeheimnis. Schließlich hat Google ein Interesse daran, für den Suchenden die wirklich relevanten Websites möglichst weit vorne zu anzuzeigen. Um die Marktführerstellung zu behalten, will sich das Unternehmen gegen manipulative Tricksereien wehren.

Schon lange gibt es Unternehmen, die versprechen die Webpräsenz der Kunden besser dastehen zu lassen. Doch unter den sogenannten Suchmaschinenoptimierern, die ihre SEO-Dienste ("Search Engine Optimization") anbieten, gibt es auch viele unseriöse Angebote, deren Maßnahmen im schlimmsten Fall zum Ausschluss aus dem Google-Index führen können. Dabei können Unternehmen auch ohne professionelle Hilfe einiges tun, um die eigene Webpräsenz bei Suchmaschinen besser dastehen zu lassen - und viele der Maßnahmen helfen auch den Besuchern der Seite.

Um bei Google zu glänzen gibt es vor allem zwei ausschlaggebende Faktoren: Der eine ist der sogenannte Pagerank, der anzeigt, für wie relevant Google eine bestimmte Seite der Webpräsenz hält. Der andere Faktor sind die auf der Seite verwendetes Worte und Wortkombinationen. Hieran misst Google die Relevanz einer Seite für einen bestimmten Suchbegriff.

Doch zunächst zum Pagerank, der jeder Unterseite einer Website unabhängig von den Suchbegriffen einen bestimmten Wert zumisst: Den maximalen Pagerank, den eine Seite erreichen kann ist 10, der niedrigste 0. Weltweit gibt es nur eine Handvoll Seiten, die einen Pagerank von 10 besitzen - keine davon aus Deutschland. Dabei wird nicht die gesamte Webauftritt bewertet, sondern jede einzelne Unterseite erhält einen eigenen Pagerank. In welcher Größenordnung sich die Google-Bewertung bewegt, lässt sich beispielsweise mit Googles Toolbar herausfinden. Wer diese nicht installieren möchte, kann auch auf Web-Tools wie popuri.us zurückgreifen. Um den Pagerank in Erfahrung zu bringen, muss dort nur die Adresse entsprechenden Seite eingetragen werden. Für den populären Open-Source-Browser Mozilla Firefox gibt es auch eine entsprechende Erweiterung, ohne dass Googles Toolbar installiert werden muss.

Intern arbeitet Google allerdings sehr viel feingranularer. Auch verrät Google nicht den aktuellen Pagerank der Seiten. Um zu vermeiden, dass Webmaster die Auswirkungen von Pagerank-Manpulationen sofort messen können, sind die von Google freigegebenen Daten immer einige Monate alt. Das Prinzip von Googles Pagerank ist in der Theorie recht einfach: Je mehr Seiten auf ein bestimmtes Web-Angebot verweisen, desto relevanter ist sie.

Googles Ranking-System hat einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Suchmaschine geleistet: Denn als erster Suchmaschinenanbieter entwickelte Google einen Algorithmus, der nicht nur die reine Anzahl der eingehenden Links auf eine Seite zählt, sondern auch deren Relevanz berücksichtigt. Je größer die Zahl der Links ist, die auf eine bestimmte Seite verweisen, desto mehr Gewicht hat diese auch wiederum bei den ausgehenden Links zu anderen Seiten - sie vererbt ihren Status zu einem kleinen Teil.

Um die eigene Platzierung bei Google zu verbessern ist also vor allem eines nötig: Möglichst viele Links von möglichst relevanten Seiten, die auf das Angebot verweisen. Oft gar nicht schlecht werden beispielsweise öffentliche Webforen von Google bewertet. Sie werden häufig von zahlreichen privaten Websites verlinkt, die sich mit demselben Thema wie das entsprechende Forum beschäftigen. Gerade bekannte öffentliche Foren sind daher leider immer häufiger im Visier von Spammern, die sich nur anmelden, um Links zu den Web-Auftritten zu hinterlassen, deren Pagerank verbessert werden soll.

Die Adminstratoren solcher Foren haben sich darauf längst eingestellt und löschen entsprechende Links binnen kürzester Zeit. Außer einer Menge Arbeit und Ärger für Foren-Admins, die ihre Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen, bringt diese Methode als nichts - außer einen schlechten Ruf in der Community.

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