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Build to last

Facebook wird älter und stabiler

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von pte pte
Der Netzwerk-Effekt und die demografische Entwicklung stärken Facebook. Es ist kaum davon auszugehen, dass die Plattform rasch verschwinden wird.

Mit über 400 Millionen aktiven Nutzern ist die Bedeutung von Facebook als wichtigstem Social Network der Welt unumstritten. Dafür, dass das auch in nächster Zeit so bleiben dürfte, ist zu einem großen Teil der steigende Altersschnitt der User verantwortlich, so Experten. Während in der jungen Zielgruppe Trends sehr kurzlebig seien, verhielten sich ältere Menschen weniger wankelmütig. Bereits über 50 Prozent der US-amerikanischen Facebook-User sind laut comScore-Analyse 35 oder älter, nur 26,8 Prozent sind 24 und jünger. Doch nicht nur die Demografie spricht für die Stabilität von Facebook, berichtet die "New York Times".

Die Plattform mache sich sogenannte Netzwerk-Effekte zu Nutze. Als größtes Vorbild in diesem Bereich gilt Microsoft mit seinem Betriebssystem Windows. Netzwerk-Effekte treten dann auf, wenn ein Produkt durch steigende Nutzerzahlen immer produktiver und nützlicher wird. Ähnlich wie bei Windows, dass durch seine riesige Verbreitung die Entwicklung von kompatibler Software angetrieben hat, bringen mehr Facebook-Mitglieder auch größeren Nutzen für jeden Einzelnen. Während zunächst jeder zusätzliche Freund neue Möglichkeiten verspricht, bringen auch hier vor allem externe Entwickler mit zusätzlichen Anwendungen positive Netzwerk-Effekte.

Die Entscheidung, Facebook für externe Entwickler zu öffnen, sei ein "transformativer Moment" gewesen, so Charlene Li, Gründerin der Beratungsfirma Altimeter Group. "Weil Facebook die Entwickler auf ihre Seite lässt, arbeiten die Leute, die das nächste Social Network erfunden hätten, nun für Facebook." Dabei seien Spiele die Killer-Application, so Nick O'Neill, Betreiber von AllFacebook.com. Aufgrund der sozialen Komponente würden Spiele wie Farmville direkte Netzwerk-Effekte erzeugen. (pte)

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