Bigfoot lebt – nein, eigentlich ist er tot. Und seine sterblichen Überreste befinden sich in einem Kühlschrank in Georgia. Zumindest behaupteten das die „New York Times“ und andere namhafte Tageszeitungen am 14. August 2008. Kurz zuvor verkündeten zwei Männer aus Georgia, sie hätten den Körper von Bigfoot gefunden und könnten sogar handfeste Beweise liefern: In Form eines Fotos und der DNA des Fabelwesens.
Sie behaupteten sogar, noch drei weitere Bigfoots in den Wäldern gesehen zu haben, als sie den Körper des toten Tieres in ihren Kofferraum luden. Bigfoot-Experte Tom Biscardi, ein unverbesserlicher Befürworter von allem, was mit dem haarigen Waldbewohner zu tun hat, sprach sich ebenfalls für die Wahrheit der Geschichte aus. Leider stellte sich nur wenig später heraus, dass der angebliche Bigfoot-Leichnam nichts weiter als ein altes Zottel-Kostüm in einem alten Kühlschrank gewesen ist. Was für ein Pech, denn ein Mann aus Indiana zahlte für den Stofffetzen kurz zuvor knapp 50.000 Dollar. Jetzt hat der Betrogene die beiden Hochstapler verklagt, in der Hoffnung sein Geld zurück zu bekommen. Unwahrscheinlich, da er ja selbst auf den miesen Trick hereingefallen ist.