CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden

Cuil

Geheimnisvolle Suchmaschine in der Mache

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
Frühere Mitarbeiter von Google und IBM arbeiten - derzeit noch im Verborgenen - an Cuil, einer neuartigen Search Engine.

Ihre Firma Cuill (gesprochen wie "cool") hat gerade 25 Millionen Dollar Wagniskapital erhalten, operiert zurzeit aber noch im sogenannten Stealth Mode. Investoren hat Cuill versprochen, es könne mit seiner Technik das Web zu einem Zehntel der Kosten von Google durchforsten ("crawlen"). Dazu verwendet Cuill einen Web-Crawler namens "Twiceler". Nähere technische Details sind aber noch nicht bekannt.

Neben Google und IBM hat Cuill sein Experten-Team einer Pressemitteilung zufolge auch bei eBay, Altavista, Xerox PARC, dem Internet Archive und der Stanford University rekrutiert. Das frische Venture Capital kommt von Madrone Capital Partners; insgesamt hat Cuill nun 33 Millionen Dollar erhalten.

Das Cuill-Team kann in der Tat mit einigen interessanten Erfahrungen aufwarten. President und Firmengründerin Anna Patterson hat einen PhD in Computer Science und kam 2004 zu Google. Dort steuerte sie die Ad-Matching-Technik und war verantwortlich für "Google Base", wo Nutzer von Google zu durchsuchende Inhalte einstellen können. Ihr Kollege und ebenfalls Mitgründer Russell Power arbeitete für Google an Web-Ranking und automatischer Spam-Erkennung. Sowohl Patterson also auch Power arbeiteten außerdem an "TeraGoogle".

Der CEO von Cuill und ebenfalls Mitgründer Tom Costello entwickelte schon 1999 "Xift", eine Suchmaschine mit automatischem Clustering und Seitenanalyse, und stieß später zur IBM, wo er am Prototypen von "WebFountain" mitwirkte, einer Internet-Analytics-Engine, die unstrukturierte Daten im Netz untersucht. Costello hat einen Informatik-PhD von der Stanford University. Louis Conier, Cuills Vice President of Products, hat früher Suchmaschinentechnik für Google und eBay entwickelt. Der Pressesprecher von Cuill schließlich, Vince Sollitto, sprach in der Vergangenheit für den kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger.

Wann Cuill (s)ein Suchwerkzeug auf den Markt bringt, ist noch ungewiss. Patterson erklärte in einer Pressemitteilung lediglich: "Wir freuen uns darauf, Cuill mit jedermann im Web zu teilen". (tc)

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

WEB: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
10 Autobauer-Websites im Vergleich 10 Autobauer-Websites im Vergleich Wer gewinnt den CW Website Award in Gold? Wir lassen die Webauftritte von Audi bis Renault gegeneinander antreten.
weiter
Mobile Websites flottmachen Mobile Websites flottmachen Mobile Anwender erwarten viel von Internet-Angeboten - gerade in Deutschland. Unternehmen müssen dem Rechnung tragen, tun sich aber schwer.
weiter
HTML5 - Fragen und Antworten (Foto: W3C) HTML5 - Fragen und Antworten Mit dem neuen Web-Standard HTML5 kommen jede Menge Anwenderfragen auf. Wir beantworten die zwölf wichtigsten.
weiter
404 - Am Ende des Netzes 404 - Am Ende des Netzes Entdecken Sie mit uns die einfallsreichsten 404-Fehlerseiten des World Wide Web.
weiter
Facebook absichern in 8 Schritten (Foto: Fotolia, r. classen) Facebook absichern in 8 Schritten Facebooks Privatsphären-Einstellungen sind unübersichtlich und teilweise schwer zu durchschauen. Wir geben Ihnen eine kleine Tour.
weiter
MEHR ZUM THEMA WEB
  • Whitepaper
  • Top geklickt
Jobangebote
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps